Moving east – Western and Central Anatolia

(English below)

Photo gallery

Immer gegen Osten: West- und Zentralanatolien

A delicious lunchtime gift

A delicious lunchtime gift

Campsite in a Pide Restaurant

Campsite in a Pide Restaurant

Thermal mud bath

Thermal mud bath

Wenn ich während unserer Reisevorbereitungen gefragt wurde, auf welches Land ich mich denn am meisten freue, habe ich trotz nur vager Vorstellungen immer gleich an die Türkei gedacht. Und tatsächlich: Die letzten paar Tage in West- und Zentralanatolien zählen zu den allerschönsten Reisetagen bisher.

Es sind vor allem die Menschen, die mir ihrer herzlichen Gastfreundschaft jedem noch so unscheinbaren Ort Charme verleihen. Täglich staunen wir über die Grosszügigkeit der Türken wie z.B. auch damals, als uns einfach so eine ganze Kiste Erdbeeren geschenkt wurde (siehe Foto) oder als wir gegen Abend bei einer Kreuzung von einem jungen Studenten angehalten und zu sich nach Hause eingeladen wurden. Sobald wir von den Fahrrädern steigen, werden wir innert Sekunden von Kindern oder Männern umrundet, die mit ehrlichem Interesse gleich alles über uns wissen wollen. Die erste Frage lautet immer, ob wir verheiratet sind, die zweite, ob wir Kinder haben. Unsere erste Antwort  beschert uns jeweils Wohlwollen. Dass wir keine Kinder haben, obwohl wir schon 30 bzw. 31 Jahre alt sind, versteht jedoch niemand so recht. Sobald wir wieder auf den Fahrrädern sitzen, werden wir von fröhlichem Gehupe vorbeifahrender Autos, Lastwagen und anderen interessant zusammengebastelten Fahrzeugen oder von motivierenden Zurufen begleitet, was uns jeweils noch stärker in die Pedale treten lässt und in den letzten Tagen sicherlich dazu beigetragen hat, dass wir im Schnitt ca. 100 Kilometer pro Tag ziemlich mühelos zurücklegen konnten.

Apparently good for the skin

Apparently good for the skin

Nebst der vielen herzlichen Begegnungen motivierten auch eindrückliche und idyllische Landschaften zum Weiterfahren. Da die Temparaturen tagsüber bereits auf über 30 Grad, teils sogar auf 40 Grad, steigen, brechen wir am Morgen jeweils um 6 oder 7 Uhr auf und sehen so die ganze Welt um uns herum erwachen. Für mich sind diese ersten paar Stunden im Morgenlicht jeweils die schönsten und friedlichsten während des ganzen Tages.

Zu den letzten paar Tagen:

In Pamukkale, wo wir am 24. Mai eine Ruhepause einschalteten, hatten wir ein für uns luxuriöses Hotelzimmer für 15 Euro die Nacht inkl. Frühstücksbuffet gefunden: Mittlerweile schätzen wir bequeme Betten und eine warme Dusche sehr. Nach einem ausgiebigen Frühstück begaben wir uns zu den natürlichen Quellen in Karahayit, wo wir – mehr für die Fotos als fürs Wohlbefinden – ein Bad im Schlamm nahmen. Anschliessend spazierten wir mehrere Stunden lang durch die Hierapolis, eine antike Stadt, und entlang der schneeweissen Kalkformationen Pamukkales. Über die Kalkberge rinnt warmes Thermalwasser, das sich kaskadenartig von Pool zu Pool ergiesst und je nach Sonnenlicht türkis, hell- oder dunkelblau erscheint. Es erstaunt nicht, dass Pamukkale eine der beliebtesten Touristendestinationen in der Türkei ist. Glücklicherweise waren die Busse voller Tagestouristen gegen den späten Nachmittag bereits wieder abgefahren, so dass wir dieses Naturspektakel und Farbenspiel nur noch mit wenigen Leuten teilen und einen eindrücklichen Sonnenuntergang bewundern konnten. Wir spazierten auf den weissen Felsen und im warmen Wasser ins Dorf hinunter, trafen uns zum Abendessen mit Ashley und Jamie (www.pedallingfree.com) sowie Pauline und Jo (www.biclou.ch) und genossen es, unsere Reiseerlebnisse auszutauschen, die meist sehr ähnlich, teils aber auch total gegensätzlich sind.

Wandering through Hierapolis

Wandering through Hierapolis

Hierapolis

Hierapolis

Pamukkale travertines

Pamukkale travertines

Theatre aboveHierapolis

Theatre aboveHierapolis

Looking across Pamukkale

Looking across Pamukkale

Spring

Spring

Sunset over the travertines

Sunset over the travertines

Wading through the travertines back into town

Wading through the travertines back into town

The travertines

The travertines

Sunset over Lake Egirdir

Sunset over Lake Egirdir

Efes (beer) and köfte - the perfect end to the day

Efes (beer) and köfte – the perfect end to the day

High above Lake Egirdir

High above Lake Egirdir

The ever changing landscape of Anatolia

The ever changing landscape of Anatolia

Sunset from our wild campsite in the forest

Sunset from our wild campsite in the forest

THe journey out of the forest the next morning

THe journey out of the forest the next morning

Riding through the construction site

Riding through the construction site

On the way to Konya

On the way to Konya

The metropolis of Konya

The metropolis of Konya

Our expert warmshowers host, Behçet

Our expert warmshowers host, Behçet

Nächstenstags (25. Mai) brachen wir früh (6.30 Uhr) auf und erreichten nach einigen Kilo- und Höhenmetern eine Art Hochplateau mit einem Salzsee und umringt von schneebedeckten Bergen. Zufälligerweise trafen wir am späteren Nachmittag wieder auf Pauline und Jo, die eigentlich eine kürzere Route geplant hatten, und fanden zusammen einen Piknikplatz bei einer Tankstelle, wo wir unsere Zelte aufstellen und die Nacht verbringen durften.

Der nächste Tag (26. Mai) führte uns durch atemberaubend schöne Landschaften, hoch, runter und dann wieder hoch, durch Nadelwälder, Blumenwiesen und schliesslich an einen gemütlichen Zeltplatz direkt am Egirdirsee, wo wir bei Bier und Sonnenuntergang Köftebällchen genossen und uns – wie immer – früh schlafen legten.

Es erwartete uns ein weiterer traumhafter Morgen (27. Mai) am und um den Egirdirsee herum und weiter durch ländliche Gegenden mit bunten Blumenwiesen. Als es gegen Mittag zu heiss zum Fahren wurde, hielten wir im Schatten einer Tankstelle an und ruhten uns paar Stunden aus. Tankstellen in der Türkei haben sich für uns als äusserst nützlich erwiesen. Es gibt sie nicht nur an jeder zweiten Ecke, sondern es gehören jeweils gleich noch eine oft grosszügige Piknikfläche und ein kleiner Laden dazu, der meist Tag und Nacht gehütet wird, so dass Tankstellen auch ein sicherer Ort zum Zelten sind.

An diesem Tag jedoch spürten wir noch genügend Kraft in unseren Beinen, um gegen Abend paar weitere Kilometer zurückzulegen und so fuhren wir im Abendlicht durch idyllische, ländliche Gegenden, bis wir auf einem Hügel in einem Tannenwald einen perfekten Ort zum Zelten fanden und uns kurz vor einem Gewitter gerade noch eine Pfanne Spaghetti kochen und uns anschliessend ins Zelt verkriechen konnten. Nach 130 zurückgelegten Kilometern waren wir so müde, dass wir um 21 Uhr schon tief und fest schliefen.

Am nächsten Morgen früh (28. Mai) kochten wir uns stärkenden Kaffee und assen die am Vorabend übrig gebliebenen Spaghetti (ja, wir werden langsam unkompliziert…) auf. Von unserem Zeltplatz aus breitete sich uns ein ganzes Tal aus, so dass wir einen weiteren, herrlichen Sonnenaufgang bewundern konnten. Trotz Spaghetti zum Frühstück war dieser friedliche Morgen in der freien Natur der perfekte Start in einen neuen Tag. Zufrieden setzten wir uns auf unsere Fahrräder und bewältigten die ersten paar Höhenmeter – es sollten an diesem Tag noch viele mehr auf uns zukommen. Diese, die schlechten Strassen sowie ein starker Gegenwind erschwerten unser Fortkommen sehr und wir erreichten Konya, eine Millionenstadt und unser Tagesziel, hungrig und erschöpft. Den Abend verbrachten wir mit und bei Behçet (warmshowers), einem pensionierten Geschichtslehrer, der uns nicht nur herzlichst empfing, sondern uns gleich noch einen Linseneintopf auftischte und uns bequeme Betten zur Verfügung stellte. Behçet hat in den vergangenen zwei Jahren via warmshowers und couchsurfing mehr als 340 Gäste bei sich beherbergt!

Es folgten zwei anstrengende Tage (29. und 30. Mai) durch monotone und beinahe wüstenartige Gegenden mit einem Zwischenhalt in Sultanhani, wo wir uns eine eindrückliche Karawansarai (traditionelle Herbergen für Händler und deren Kamele) anschauten. Der Staub, schlechte Strassen, ein starker Gegenwind und die nach den vergangenen Tagen immer schwerer werdenden Beine liessen mich jeden einzelnen zurückgelegten Kilometer zählen. Die Tage schienen endlos und ich war entsprechend erleichtert, als wir am 30. Mai, kurz nach dem Mittag, Belisirma im tief gelegenen Ihlara-Tal erreichten, das mit seinen grünen Bäumen und in Felsen gemeisselte Kirchen aus dem 10. und 11. Jahrhundert nach der öden Landschaft der vergangenen zwei Tage wie eine Oase auf mich wirkte. Gegen Abend waren wir die einzigen in Belisirma zurückbleibenden Touristen und so grillierte Birol, der Restaurantbesitzer, eigens für uns Auberginen, Paprika, Tomaten, Fisch und Fleisch und beide sind wir uns einig, dass dies eines der allerbesten Abendessen an einem der allerschönsten Orte bisher war. Da es direkt am Fluss kein Hotel gibt, stellte uns Birol eines seiner auf Stelzen in den Fluss gebautes Hüttchen zur Verfügung, wo wir uns mit Sitzkissen ein Bett zusammenbauten, mit vollen Bäuchen den Vögeln im Wald und dem Fluss unter uns lauschten und erschöpft, aber sehr glücklich einschliefen.

Beide hatten wir in unserem Hüttchen und in der frischen Luft so gut geschlafen, dass wir uns am nächsten Morgen (31. Mai) von den Strapazen der vergangenen Tage erholt fühlten und die letzten 80 Kilometer nach Göreme in Kappadokien problemlos zurücklegten. Schon auf der Hinfahrt enthüllte uns Kappadokien einige seiner einzigartigen Felsformationen, die wir uns in den kommenden Tagen genauer anschauen werden. Erstmal sind wir aber einfach glücklich, unsere Pension in Göreme mit Terrasse und herrlichem Ausblick erreicht zu haben, unsere Beine nach sieben langen Fahrtagen etwas ruhen zu lassen, paar andere Fahrradreisende zu treffen oder wieder zu sehen, in bequemen Betten zu schlafen und uns ganz allgemein etwas Luxus zu gönnen.

Moving east: Western and Central Anatolia

Before we began our trip and people asked which country excited me the most, Turkey was always the first place that came to mind.  Although the only real knowledge of Turkey I had came from other people’s travel stories and visits to King’s Kebab (across the street from us in the Lorraine), it was always the first country that delivered a sense of the unknown.  The last few days of travel through Western and Central Anatolia have really left such a wonderful impression, mostly through the hospitality and kind-heartedness of the people we’ve encountered.

We’re constantly amazed at the generosity of the Turkish people, whether that involves being offered yet another çay, having a huge box of deliciously juicy freshly picked strawberries plonked down onto our table at a service station during our lunch break, or being stopped at traffic lights by a young Turkish university student to ask if we need a bed at his apartment for the night.

Within seconds of hoping off our bikes, we find ourselves being approached by men or children wanting to know everything about us.  We’ve noticed that there seems to be a very systematic line of questioning, which goes as follows:

First question, “Where are we from?”

Second question “Are we married?”

Third question “How many childen do we have?”

That we can answer question 2 in the affirmative seems to satisfy everyone.  However, the fact that, at the ages of 31 and 30 respectively, we have no children but instead 2 bikes seems quite a confusing proposition for most Turkish people.

Caravanserai in Sultanhani

Caravanserai in Sultanhani

Flat, windy, arid landscapes

Flat, windy, arid landscapes

Cave church in Ihlara Valley

Cave church in Ihlara Valley

Inside a cave church

Inside a cave church

Our bungalow for the night over the stream

Our bungalow for the night over the stream

The perfect BBQ dinner - thanks Birol

The perfect BBQ dinner – thanks Birol

Getting ready for bed

Getting ready for bed

The Ihlara Valley

The Ihlara Valley

Mountainous roads

Mountainous roads

Once we’re back on our bikes, the untiring orchestra of car, truck and bus horns and shouts of “merhaba” and “hello” accompany us along our way, giving us a little extra energy when our legs actually sometime don’t feel like turning the pedals around anymore.  This constant encouragement has meant that we’ve been able to average over 100km per day without too much problem (just minus a lot of sweat).  Adding to all of the friendliness we’ve encountered, the idyllic landscape has been equally inspiring.

Since we’ve had to contend with temperatures well over 30° (sometimes even pushing 40°), we’ve been ready every morning on our bikes between 6am and 7am in order to get a few kilometres under our belt, before the heat sets in for the day.  We’ve also found that these first few cooler hours to be extremely peaceful, as we get to watch the world around us waking up and coming to life.

Knowing that we had a day off in Pamukkale (24th May), we rewarded ourselves with the luxuriousness of a hotel room for 2 nights.  At 15 Euro per night for the room including breakfast, we found an offer too good to pass up.  After enjoying another typical tasty Turkish breakfast, we set off to Karahayit (a neighbouring village) where we proceeded to cover ourselves with mud from a thermal bath in order to reinvigorate our somewhat tired sun-dried skin.  It was then off to wander through the ruins of the ancient city of Hierapolis scatter across the hill overlooking Pamukkale, before gazing in amazement at the cascading calcium formations flowing down the hill towards the village.  These incredible formations of terraced pools created through the mineral-rich thermal water gushing out of the top of the mountain over the last few hundred thousand years, really are a sight to behold. From afar, what appears to be a snow-covered mountain is in fact a wedding cake for giants (inedible of course).  It’s no surprise that this World Heritage listed site counts itself as one of the highlights of the Turkish tourist trail.

As the day began to cool down and the busloads of tourists disappeared, we could peacefully watch the sun slowly set over the still pools, reflecting an array of colours in front of an ever changing background.  A route through the shallow pools filled with warm thermal water along the cascading levels of the travertines led us back down to the village of Pamukkale.  We then met up again with Jo and Pauline (www.biclou.ch) and Ashley and Jamie (www.pedallingfree.com) for dinner and to swap more stories about our experiences over the last few days.

The next day (25th May) was another early start and after a long climb of 30km the terrain plateaued out and we ended up riding along a long saltpan lake covered with tip-trucks and caterpillars busily arranging salt piles.  Coincidentally we met up with Jo and Pauline on the road just after lunch and continued on together until the evening, where we found a petrol station to pitch our tents before crawling in, and falling into a deep sleep.

A day of breathtaking scenery (26th May) through pine forests and flower filled fields, up steep mountains and down into shady valleys led us to the shores of Lake Egirdir, where we found a campsite directly by the lake, washed away a few days of grit and dirt in the crystal clear water and feasted on köfte and beer as the sun set over the lake.

Our route (27th May) continued along the edge of Lake Egirdir, sometimes at the water’s edge, sometimes on cliff tops high above, always spectacular, before turning again eastwards and heading through the rolling hills of the countryside.  Once the sun made riding too uncomfortable, we sought shelter at a petrol station, had a picnic lunch and relaxed for a few hours waiting for the day to cool slightly.

Göreme

Göreme

Paul's bike happily parked at our pension in Göreme

Paul’s bike happily parked at our pension in Göreme

Sunset from our balcony

Sunset from our balcony

Nina from our room

Nina from our room

Breakfast and research time

Breakfast and research time

Though hard to believe, petrol stations in Turkey are very useful places for a cyclist.  It’s not just that they can be found everywhere (almost to excess), but also that they supply us with food and water, toilets (sometimes even showers), they stay open through the night (meaning security), and there’s more often than not a grass patch just big enough for our tent.

Revitalised after our break, we rode for another 40km before nipping from the road and into a sparse pine forest, where we quickly cooked some spaghetti under ever darkening skies, before jumping into the tent just as a thunder and lightening turned into heavy rain.  With 130km ridden for the day, 9pm came and we were both already sound asleep in our sleeping bags.

After a somewhat interrupted sleep courtesy of a stray dog irritated by our presence in his forest (who seemed determined to bark at our tent for at least 10 minutes every few hours), we got up early (28th May), made coffee, finished off the spaghetti and pesto from the previous evening and pushed our bikes back through the forest to the road.  The rain and storm clouds from the night before had well and truly disappeared and had been replaced with strikingly blue skies.

The day started with a long ascent, before we reached the crest of the hill to find a “No Through Road” sign staring back at us blocking the road we had planned to follow.  With the road clearly under construction, we ignored the sign, rode around it and set off along the now gravel road.  The construction workers busily working along the road looked at us inquisitively, waved, even offered us çay, however none seemed too bothered that we were riding through the middle of their construction site.  After about 5km of rough gravel road, where we sometimes had to wait for the tip truck blocking the road to be completely filled before it could drive off and allow us to continue on, the asphalt returned and our tempo was increased.

An increasing headwind and the deterioration of the roads meant that we really had to battle on to Konya, where we’d organised a warmshowers host for the night.  We finally arrived exhausted late in the afternoon at Behçet, our host’s apartment.  After a shower to freshen us up, we were served fresh lentil soup and bread for dinner.  Instantly we could both feel the energy creeping back into our bodies.

Behçet, a retired history teacher, was a warmshowers expert and his hospitality and kindness were incredible.  Through warmshowers and couchsurfing, he explained to us that he’d hosted more than 340 people within the last 2 years.  He seemed to get real pleasure in hosting people in his apartment, and we’re thankful for his generosity and the energy-filled breakfast he sent us on our way with.

Strong headwinds and bumpy roads made the first 150km of the flat steppe landscape we had to cross east of Konya seem far longer.  These two days (29th and 30th May) of flat arid desert like landscapes wore us both down, and we were always happy to arrive somewhere for the night to rest.  For the first time this trip, there were times when for as far as the eye could see, there was absolutely nothing.

We spent one night in a small village called Sultanhani, where a 12th century caravanserai still stands.  Traditionally during this period, small outposts were built to offer shelter and safety at night to the travelling caravans, usually a days travel apart (every 20 to 30km).  One of the best-preserved examples can be found in Sultanhani, so we found a perfectly positioned campsite around the corner, and set about having a look at the caravanserai.  The camp owner, Mustafa, then whipped us up a tasty dinner.  Very impressively, he spoke about 6 different European languages, although at no stage had he ever lived in any of the countries.

Mustafa’s son, Tahir then convinced us that rather than heading directly to Göreme as we’d planned, we should consider taking a detour via the impressive Ihlara Valley.  With a new plan we set off in that direction, and after again battling head winds and long and tiring ascents and descents, we arrived exhausted at the valley floor of the Ihlara Gorge in Belisirma.  Birol, the local campsite host, promptly offered us a bed for the night in one of the wooden huts he’d built atop the trickling stream through the valley (which incidentally served as dining rooms during the day).  Not having to unpack our tent and mats seemed like an offer too good to refuse, and sleeping outside in nature with only the sounds of birds and the stream as meditative background music meant we both slept like babies.  Birol also cooked up an amazingly mean BBQ of more fish, chicken wings, lamb chops and grilled vegetables than any normal person could eat (having ridden the whole day meant we finished it off without a sweat).

The deep hidden gorge of the Ihlara Valley is home to an array of cave churches and dwellings.  Christians escaping from Roman soldiers first settled the area, and later during the Byzantine period many beautiful frescoed churches were built into the walls of the canyon at different places all along the valley.

A tough steep climb over cobblestones out of the valley the next morning (31st May) with cold legs wasn’t the easiest start to the day, but the knowledge that we’d be arriving in Göreme later that day, where we’d planned a break for a few days, seemed to add a little extra pep to each revolution of the crank.  Early afternoon we arrived at the edge of Göreme and for the first time saw what all of the hype was about.  The alien landscape laid out before us seemed like the set of a science fiction film.  Pointed “fairy chimneys” dotted the valley as far as the eye could see, in all possible shapes, sizes and colours.

We quickly located our pension built into the hillside, positioned ourselves on our terrace outside our room with an amazing panorama of the whole valley and excitedly began planning our movements for the coming days as the sun set for the day and the sky turned from blue to pink and orange before our eyes.

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3 thoughts on “Moving east – Western and Central Anatolia

  1. Liebe Annina und Paul
    Immer lesen wir euren Blog, schauen uns die tollen Fotos an und freuen uns, wenn wir von euren Erfahrungen, Eindrücken und Begegnungen mit Menschen schreibt! Machets guet! Ganz liebe Grüsse
    Fritz und Delia

    • Liebe Fritz und Delia
      Es freut uns immer sehr, von euch zu hören und hoffen, dass es euch trotz dem vielen Regen gut geht. Zumindest rückt die Toscana langsam näher…
      Ganz liebe Grüsse von uns beiden

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