Pass after pass – S to N

Pass um Pass von Süd nach Nord

Photo gallery

(English below)

Ein älterer Herr nähert sich uns, schiebt Perret und Blazer zurecht, wirft mir einen flüchtigen Blick zu, lächelt Paul herzlich an, schüttelt ihm die Hand und lädt ihn nach den üblichen Fragen – Woher kommen wir? Wie gefällt uns die Türkei? Sind wir verheiratet? – zu einem Tässchen Çay in einem der tausenden von Teegärten ein. Wir setzen uns an ein Tischchen inmitten plaudernder, rauchender und Çay trinkender Männer, jung und alt. Als einzige Frau weit und breit bin ich eine Attraktion und dennoch unsichtbar: Zwar erhasche ich einige verstohlene Blicke, direkt in die Augen schaut mir jedoch keiner. Während sich unser freundlicher Gastgeber wärmstens mit Paul unterhält, lässt er mich zu keiner Zeit Teil des Gesprächs werden. Ein paar Mal versuche ich, mich einzubringen. Ohne seinen Blick von Paul anzuwenden, verstummt unser Gegenüber für einen kurzen Augenblick, wirkt etwas konsterniert und richtet seine Worte sogleich wieder an Paul. Zunehmends werde ich zur passiven Zuhörerin, ein Gefühl der Ohnmacht beschleicht mich.

Nice coat Mr Donkey

Nice coat Mr Donkey

The nightmare begins...

The nightmare begins…

Finally the Ataturk Dam

Finally the Ataturk Dam

Packed onto the car ferry with jigsaw precision

Packed onto the car ferry with jigsaw precision

Camping and swimming next to Ataturk Dam

Camping and swimming next to Ataturk Dam

Cherries by the cartload

Cherries by the cartload

Fresh bread

Fresh bread

Smoky kebabs

Smoky kebabs

Mosque in Diyarbakir

Mosque in Diyarbakir

Ein Andermal spaziere ich alleine durch die Gassen eines kleinen Städtchens. Verheiratete Frauen sind etweder in Gruppen, meist aber in männlicher Begleitung unterwegs. Viele sind bis auf die Augen verhüllt. Männergrüppchen verlangsamen ihre Schritte, sobald sie auf meiner Höhe sind, mustern mich anzüglich, werden teils gar aufdringlich oder zischen mir zu. Ohne Paul an meiner Seite bin ich zwar wieder sichtbar. Mir wird jedoch zunehmend unwohler in meiner Haut, ich vermeide jeglichen Blickkontakt und werde damit wieder zu einem passiven, kommunikationslosen Wesen.

Die männliche Selbstgerechtigkeit im ländlichen Ostanatolien hat mir in den vergangenen Wochen zunehmends zu schaffen gemacht. Während Männer ihre ganzen Nachmittage in Teegärten verbringen, werden Frauen vom öffentlichen Leben ausgeschlossen und sind oft nur hart arbeitend, mit gebeugtem Rücken und in grösster Hitze auf den Feldern zu sehen. Die wirtschaftliche Ausbeutung und gleichzeitige gesellschaftliche Unterdrückung der Frauen ist nur all zu deutlich sicht- und auch als Durchreisende spürbar. Wichtige Entscheidungen werden von den Männern alleine getroffen. So habe auch ich die Kommunikation und die Einkäufe meist Paul überlassen und mich in Geduld geübt.

Die Stellung der Frau ist eines der Beispiele für die enorme Vielseitigkeit der Türkei. Während Teile Istanbuls und Izmirs europäischen Städten gleich kommen, hatte ich in Ostanatolien teilweise das Gefühl, im ärmsten und konservativsten Nahost gelandet zu sein.  Diese Vielfältigkeit macht sicherlich in vielerlei Hinsicht auch den Reiz der Türkei aus. So haben wir in den vergangenen zwei Monaten jeden Tag eine neue Seite der Türkei kennen gelernt. Wir sind kaum aus dem Staunen heraus gekommen, obwohl es noch so viel mehr zu sehen gäbe und wir ja doch überall nur kurz die Oberfläche angekratzt haben. Wir haben die Türkei in vielerlei Hinsicht zu schätzen gelernt: Die Natur ist atemberaubend schön, die Gastfreundschaft der Menschen herzerwärmend und die Unbekümmertheit erfrischend, das Essen köstlich, die Geschichte eindrücklich, die Zukunft spannend.

Die täglich neuen und mir teils fremden Eindrücke sowie die letzten paar Kilometer durch die bergige Türkei haben mich in den letzten Tagen aber auch ermüdet. Vom Berg Nemrut bis zur georgischen Grenze hin haben wir mehr als 700 Kilometer zurück gelegt, unzählige Pässe überquert und gegen starke Bauchkrämpfe angekämpft. Nach einer zweitätigen Pause verliessen wir Kardut, in der Nähe des Berges Nemrut am 12. Juni Richtung Diyarbakır auf einer Nebenstrasse, die sich zunehmends in eine steile Schotterstrasse verwandelte und mich immer wieder vom Fahrrad steigen und es mühsam hochschieben liess. Nachdem wir uns bereits mehr als eine Stunde und in grösster Hitze mit der Strasse abgekämpft hatten, realisierten wir plötzlich, dass wir von unserer Route abgekommen waren und uns in einem völlig andern Tal, von steilen Bergen umringt, befanden. Wir hatten die Wahl: Entweder wir folgten demselben, schweisstreibenden Weg, den wir gekommen waren, zurück oder wir versuchten, das Tal über einen der Berge zu verlassen. Ersteres erschien uns wenig reizvoll, insbesondere weil wir uns kaum vorstellen konnten, dass sich der Strassenzustand überhaupt noch verschlechtern konnte. Voller Hoffnung stiegen wir also wieder auf die Fahrräder, erfreuten uns für einen kurzen Augenblick ab der idyllischen Landschaft, mussten jedoch schon bald realisieren, dass der Weg auf den Fahrrädern mit jedem zurückgelegten Meter unpassierbarer wurde. Auch stellte sich heraus, dass wir nicht nur einen steilen Berg, sondern zahlreiche weitere steile Hügel zu überqueren hatten. Die Hälfte der Zeit verbrachten wir deshalb damit, unsere Fahrräder mühsam vor uns her zu schieben. Das Tal schien endlos und jeder erklommene Hügel brachte nur viele weitere Steigungen zum Vorschein. Hinzu kam, dass wir schon bald unser Wasser leer getrunken und ausser Nudeln, wofür wir auch Wasser benötigt hätten, keine Essensvorräte dabei hatten. Ausser paar Hirtenkinder war weit und breit keine Menschenseele zu sehen und ich übertreibe nicht, wenn ich die paar Stunden in diesem Tal mit einem Albtraum vergleiche: Das Tal wirkte wie ein Labyrinth mit unzähligen Hindernissen und wir fanden einfach nicht heraus.

Nach 8 Stunden hatten wir ohne eine einzige Pause und in beissender Hitze nur 40 Kilometer zurückgelegt, wovon wir die Räder zur Hälfte hatten schieben müssen. Durstig und erschöpft erreichten wir doch noch die Fähre, die wir ursprünglich kurz nach unserer Abfahrt nach Karadut hatten besteigen wollen und uns über einen See führen sollte. Wir leerten sogleich eine 1,5 Liter Pepsi- und eine 1,5 Liter Wasserflasche, überquerten den See und stellten unser Zelt direkt am Wasser neben einem kleinen Restaurant auf. Nichts und niemand hätte mich an diesem Tag noch mal auf mein Fahrrad gebracht. Dennoch fühlten wir uns nach einer Abkühlung im See schon viel besser und verbrachten einen verdient gemütlichen Abend an diesem bezaubernden Ort.

Not the best road this time

Not the best road this time

Cornfields around Diyarbakir

Cornfields around Diyarbakir

Riverside camping

Riverside camping

Back into the mountains

Back into the mountains

More mountains

More mountains

Beide fühlten wir uns am nächsten Tag (13. Juni) erstaunlich fit und ausgeschlafen, so dass wir unsere Reise nach Diyarbakır fortsetzen konnten. Wir erreichten die Stadt nach zwei heissen und wenig spektakulären Tagen, leisteten uns ein Zimmer in einem klimatisierten Hotel und besichtigten die kulturell, geschichtlich und architektonisch bemerkenswerte Altstadt. Neben einer grossen Anzahl an Moscheen zeugen mehrere orthodoxe Kirchen davon, dass Diyabakir Heimat vieler Ethnien und Religionen war. Zufälligerweise trafen wir in einem Teegarten wieder auf Pauline und Jo aus Lausanne und entschieden uns, die Route nach Erzurum zu viert zurück zu legen.

Die vier Tage nach Erzurum führten uns durch atemberaubend schöne, jedoch äusserst anstrengende Berglandschaften mit Pässen bis zu 2400 m.ü.M. Immer wieder fanden wir dank Jos gutem Pfadfindersinn idyllische Plätzchen für unsere Zelte – seis an einem kleinen Fluss, seis auf einem Hügel mit Sicht über ein ganzes Tal -, wo wir die Strapazen des Tages schnell vergassen und jeweils paar gemütliche Stunden im Abendlicht verbrachten. Am dritten Tag (17. Juni), als unsere Beine die zurückgelegten Höhenmeter bereits zu spüren begannen, erkrankte Pauline an so starken Bauchkrämpfen, dass sie und Jo die letzte Strecke nach Erzurum per Bus zurücklegen mussten. Paul und ich kämpften uns am 18. Juni noch über einen letzten Pass, bevor auch wir Erzurum erreichten und in unserem Hotelzimmer erst mal den Luxus einer langen Dusche genossen. Kurz nach unserer Ankunft wurde auch Paul von Bauchschmerzen befallen und verbrachte zwei Tage in Bett und Badezimmer, während ich die Vorzüge einer Stadt und deren Einkaufsmöglichkeiten nutzte, unsere Essensvorräte auftockte und zum Internetjunkie wurde.

Am 21. Juni, nachdem sich Paul wieder erholt hatte, starteten wir die letzte Etappe unserer Reise durch die Türkei, die uns erst mal auf einen hohen Pass steigen, anschliessend abwärts fahren, aber gegen sehr starken Wind ankämpfen liess. Plötzlich hatte es auch mich erwischt: Gegen Abend, als wir gerade unser Zelt aufgestellt hatten, begann es in meinem Bauch zu rumoren, ich fühlte mich elend und wünschte mir sehnlichst ein Hotelzimmer herbei. Nach einer endlosen Nacht, die mich immer wieder aus dem Zelt stürzen liess, fühlte ich mich am nächsten Morgen (22. Juni) zu schwach für die türkischen Berge. Da sich weder eine Unterkunft noch ein Zeltplatz in der Nähe befanden, nahmen wir das Angebot des LKW-Fahrers Murat, uns bis in die nächste grössere Ortschaft mitzunehmen (ca. 100 km), dankbar an. Murat hat 15 Jahre in Deutschland gelebt, so dass sich Paul während der Fahrt sogar mit ihm unterhalten konnte. Ich war einfach nur froh, mich zurück lehnen zu können und die (eindrückliche!) Stausee-Landschaft an mir vorbei ziehen zu sehen.

Picnic break in Bingöl

Picnic break in Bingöl

And again, some mountains

And again, some mountains

The final ascent

The final ascent

Tent city at lunchtime

Tent city at lunchtime

Up the top

Up the top

Kahvalti - Turkish breakfast

Kahvalti – Turkish breakfast

Mosque in Erzurum

Mosque in Erzurum

High tea with turkish delight

High tea with turkish delight

Kurz nach Mittag und ca. 30 Kilometer vor Hopa am Schwarzen Meer hatte Murat sein Ziel erreicht. Wir verabschiedeten uns dankbar, ich sammelte meine ganze Kraft, kämpfte mich auf dem Fahrrad den letzten türkischen Pass hoch und genoss die letzte Abfahrt durch Teeplantagen und mit Sicht aufs Meer, ohne in die Pedale treten zu müssen. Vielleicht, weil wir die Berge hinter uns gelassen hatten, vielleicht auch, weil ich den ganzen Morgen faul neben einem LKW-Fahrer gesessen hatte; Ich fühlte mich fast schon erholt, als wir in ein Hotelzimmer in Hopa eincheckten. So verbrachten wir unseren letzten Abend in der Türkei am Schwarzen Meer, erlebten einen romantischen Sonnenuntergang, staunten über das modern wirkende und lebendige Hopa und die vielen selbstbewussten Frauen auf der Strasse und wurden ganz kribbelig, wenn wir an unsere Weiterreise durch Georgien und Zentralasien dachten.

Am 23. Juni passierten wir nach unserem letzten ausgiebigen türkischen Frühstück die türkisch-georgische Grenze und radelten nach Batumi, wo wir die Erlebnisse der vergangenen zwei Monate in einem familiären Hostel etwas einsinken lassen, guten Wein und im Vergleich zur Türkei erschwingliches Bier trinken, am Strand liegen, viel Eis essen, Reisende kennenlernen und die nächsten paar Monate, die uns durch Georgien, Azerbajan, Kazakhstan, Usbekistan und Kirgistan führen, planen werden.

Pass after pass – S to N

There can be no denying that Eastern Anatolia is the domain of the man.  Whilst women seemed worthy enough to be put to work in the kilometre after kilometre of fields covering Eastern Turkey (seemingly working harder than the men standing around in the shade), working their hands to the bone, apparently any form of private time must be consumed within the confines of their own home (probably looking after the children, cleaning and cooking).  Men on the other hand, seemed content to spend a large part of their time sitting in tea gardens drinking çay and playing backgammon.  Standing in the middle of any small town, it was not uncommon for Nina to be the only woman present on the street.  People would readily approach me and ask the usual line of questioning, “Where are you from? Am I married? Do I like Turkey? etc” and seem not to notice the fact that Nina was standing beside me.  Those that know Nina well would realise that this reoccurring situation made her blood boil, but the most frustrating part was the knowledge that there was nothing she could do about it.  Her helplessness in this situation meant that she probably crawled a little bit back into her shell.

After rolling down from Mount Nemrut to a guesthouse in Karadut and falling into a 99 year sleep, we felt refreshed enough a few days later to pack our things together and start the last haul north towards Georgia, about 800km away.  Setting of early (12th June) we knew we had about 30km to get to the ferry we had to catch across the Ataturk Dam on our way towards Diyarbakir.  Each new turn we made took us on to a smaller track filled with more gravel, until the surface became so uneven that we spent half the time having to push our bikes.  Thinking that the journey to the ferry would be short and sweet, we hadn’t bothered to fill our water or food reserves sufficiently, and had the (mis)fortune of running out of water around lunchtime.  With the temperature soaring well above 35° and the route out of the valley looking less obvious by the minute, coupled with our progress being constantly hampered by the terrible streets, it seemed like a real possibility that we would have to turn back and retread the 6 hours we’d already covered.  Knowing that we probably didn’t have the energy for another 6 hours, we approached a small farmhouse to ask for water, with the hope that we might be also be able to decipher some information about which way we should continue.  Finally after over 8 hours (but less than 35km – 10km of which were spent pushing) we climbed over a ridge and could see the Ataturk dam waiting for us far below.  A steep descent of over an hour along windy rutted gravel roads with fully loaded bikes sapped the last ounce of energy from us, but we were enormously relieved at the sight of a drink fridge filled with water as we arrived at the ferry crossing.  Totally dehydrated and exhausted, we crawled into the shade and eagerly gulped down mouthful after mouthful of water.  Once we felt human again, and the ability to form saliva had returned to our mouths, we hopped the car ferry across to the other side of the lake.  Although we’d ridden less than 40km and had planned to make it a little further towards Diyarbakir, we all too eagerly accepted the offer to camp next to the lake by the restaurant owner on the shore, and set about diving into the cool clean water to wash away the nightmare of the preceeding 10 hours.

Wild flowers

Wild flowers

Through the Georgian valley

Through the Georgian valley

A good night’s sleep (beginning around 8pm) left us feeling surprisingly fit and we set off eastwards (13th June) around 6am the next morning.  A steep long climb to start the day brought out the sweat, and around 11am it was alreay too hot to keep riding so we found a petrol station and hid in the shade of a restaurant to wait out the heat of the day.  Only once 5pm had been and gone did we even contemplate leaving the safety of the shade.  We set off uphill again with a nice tailwind and managed to complete another 40km before darkness set in and we had to dive into another petrol station to camp for the night.

The luck of the tailwind continued the next morning (14th June) and we sped through the last 40km to reach Diyarbakir just before 9am.  A quick shower after checking into a cheap hotel was followed by almost of whole day of sightseeing around the picturesque old town.  Along with the usual collection of mosques, Diyarbakir also has quite a few beautiful Orthodox Armenian churches hidden down some of the back alleys.

After leaving the dry scorching hot plains of Diyarbakir, it was time to head back over the mountains towards Erzurum.  After meeting up with Jo and Pauline again in a tea garden in Diyarbakir, we continue together along together for the next 4 days (15th June – 19th June).  Spectacular scenery accompanied us, and although tiring on the legs, the heightened elevation bought with it pleasingly cooler temperatures.  Numerous passes above 2300m meant the riding was tough, but the reward of the spectacualar views made it all worth the effort.  Riverside and alpine campsites also provided breathtaking spots to rest our tired legs for the night.

A new resting place for the bikes - thanks Murat

A new resting place for the bikes – thanks Murat

Murat at work

Murat at work

It's off to the Black Sea

It’s off to the Black Sea

Tea plantations along the Black Sea

Tea plantations along the Black Sea

It was the day before arriving in Erzurum that things started to unravel.  Pauline was the first to suffer from stomach problems the day before arriving in Erzurum.  After deciding that her and Joe would complete the journey to Erzurum with the bus, Nina and I continued on the last 60km alone.  Arrival was followed by an Erzurum speciality for dinner (another form of kebab) and then the problems began.  Two days spent as a toilet tourist meant that I only had a small window of opportunity to look around Erzurum.

Finally feeling somewhat fit again, we left Erzurum (21st June) and as we’d become accustomed to, started the climb to the top of another 2200m pass towards the Georgian valley.  Towards the end of the day, Nina commented that her stomach wasn’t feeling so great, and then after finding a place to pitch the tent and eating some dinner before it got dark, spent most of the night dashing into the bushes outside our nylon bedroom.

With Nina feeling totally exhausted and knowing that the next 100km passed through an almost uninhabited valley where we were unlikely to find any accommodation to rest, we made the decision the next day (22nd June) to try and catch a lift.  It soon became apparent that there wasn’t an abundance of traffic passing through this way, and we began to question how successful we’d be at hitchhiking.  When we couldn’t even manage to fit one of our bikes into a bus that had stopped, despite the help (hinderance) of most of the male passengers onboard, our hopes were quickly sinking.  And then along came Murat and his truck.  Turns out he’d lived about 17 years in Germany, but was now back in Turkey driving long haul trucks.  A few lengths of rope were retrieved from the cab, the bikes were somewhat haphazardly tied onto the rear tray of his fully loaded truck, we climbed into his truck along with our 13 bags (4 panniers and 1 handlebar bag each, 1 tent, and 2 waterproof bags) and rumbled away up the valley towards Artvin.

The next 150km wound through a steep valley, totally occupied with construction equipment feverishly building dam after dam for hydroelectricity to feed the growing Turkish thirst for energy.  Every time we thought we’d arrived at our stop, Murat explained that he had to go a little further along the valley, and since our route seemed to mimic his, we saw no need to escape form the confines of his truck.  Finally, about 35km from Black Sea coast, Murat reached his destination, so we unloaded our things, said a thankful goodbye and got ready for the final climb over the last row of moutains before Hopa on the coast.  We crawled the final 10km up to the pass, before setting the bikes to cruise control and rolling down into Hopa, our last stop in Turkey.

Sunset in Hopa

Sunset in Hopa

Last photo in Turkey - thanks for the memories!!

Last photo in Turkey – thanks for the memories!!

A cheap hotel was quickly found along the waterfront and Nina finally started to gain some colour again.  After 3000km and 2 months of Turkish roads, people, food and experiences it was time to get used to the idea of a new country, Georgia.  We spent our last night in Turkey enjoying a kebab in a shaded garden by the seaside washed down with ayran and çay and reflecting upon the amazing experiences we’d had and enjoyed so much.  Seeing women again roaming the streets of Hopa already made it seem like we’d entered a new country, and we considered how different our experiences in Turkey might have been if we’d decided to stick to our originally planned route along the Black Sea instead of taking the route we did.

We enjoyed our last breakfast in Turkey (23rd June) and with the Black Sea to our left started the short flat ride into Georgia.  A bit of umming and aahing at the passport control from the woman checking my passport (apparently I must have looked a bit dodgy or my passport was forged) and then we were on new soil and it was time for a new adventure to begin.

2 thoughts on “Pass after pass – S to N

  1. Vielen Dank für die eindrücklichen Bilder und Texte. Many thanks for the wonderful pictures and the fantastic texts.
    Ich hoffe, dass die nächsten Stationen etwas weniger anstrengend sein werden. But you never know, of course!

  2. Loving the blogs and photos of your journey. Seems like you are still enjoying the every day challenges. You will have to tell Annina to stop washing with water that makes her invisible. The middle east males sure know how to respect and give equality to females

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