Finally fit and healthy in Uzbekistan

(English below)

Photo gallery

Wie im letzten Blogeintag teilweise bereits beschrieben, zehrten Fieber, Bauchschmerzen, Temparaturen bis 45°, Fahrradpannen, Ausweichen auf Zug und Taxi, willkürliche Polizeikontrollen, unverständliche Touristenpreise sowie die auf 30 Tage begrenzte Aufenthaltserlaubnis in Usbekistan stark an Geduld und Nerven. Trotz der etwas getrübten Reisebegeisterung verzauberten uns prachtvollste Moscheen und Paläste, geschäftige Basare sowie die fröhlichen und bunt gekleideten Menschen. Mehr als einmal schien uns, als wären wir mitten in einem orientalischen Märchen gelandet.

Bukhara

Bukhara

Bukhara

Bukhara

Am 1. August, gegen Abend, erreichten wir unsere gemütliche Pension in Buchara nach einer siebenstündigen Taxifahrt durch die Wüste. Zwar waren wir noch immer geschwächt, doch spürten wir allmäglich die zum Reisen nötige Kraft zurückkehren. Während der kommenden zwei Tage (2. und 3. August) faulenzten wir im Innenhof unserer Pension und schlenderten durch die schmalen Gassen der Altstadt Bucharas, wo an jeder Ecke ein eindrückliches Gebäude, sei’s eine Moschee, ein Palast oder eine Koranschule, zum Staunen einlud.

Am 4. August, wie immer in aller Früh, stiegen wir komplett erholt und zum ersten Mal seit langem wieder auf unsere Fahrräder. Ziel war die Stadt Samarkand, die wir nach 3 Tagen (270 km) erreichen wollten. Die Strecke war eher langweilig, die Hitze nur knapp erträglich, der Gegenwind wurde immer stärker und gegen Abend beinahe unbezwingbar und doch war ich glücklich, wieder in langsamerem Tempo durch die Welt zu reisen, Menschen zu begegnen, abends meine schweren Beine auszustrecken und – wie immer nach einem langen Tag – ganz tief durchzuschlafen. Da die Nachmittage zum Fahren zu heiss sind, verbrachten wir viel Zeit bei Tee und Laghman (usbekisches Nudelgericht) in schattigen Gartenrestaurants, um gegen Abend gestärkt noch paar Kilometer zurückzulegen. Weil wir am 5. August, kurz bevor es dunkel und damit zum Fahren zu gefährlich wurde, in der Stadt Kattakurgan kein Hotel fanden, das ausländische Touristen beherbergen darf, stellten wir unser Zelt neben einer Baustelle, kurz ausserhalb der Stadt, auf. Paar usbekische Bauarbeiter hatten gerade einen Nudeleintopf gebrüht, tischten einen Haufen Süssigkeiten auf und luden uns zum Mitessen ein. Einmal mehr staunten wir über die enorme Gastfreundschaft und Grosszügigkeit, die wir in Usbekistan zu spüren bekommen, sobald wir uns etwas von den Touristenmagneten wie Khiva oder Bukhara entfernen. Wir verbrachten den Rest des Abends mit diesen freundlichen Männern, versuchten uns so gut wie möglich in Russisch zu verständigen und dankbar zu zeigen und verkrochen uns schliesslich erschöpft in unser Zelt.

Bukhara

Bukhara

Am nächsten Morgen (6. August) trennten uns nur noch 60 Kilometer von Samarkand und wir hofften, die Stadt noch vor dem Mittag zu erreichen. Der Verkehr verdichtete sich zunehmends und die Strasse wurde immer holpriger. Ständig wichen wir Schlaglöchern oder aber vorbei rasenden Autofahrern aus. Plötzlich war es zum Ausweichen zu spät: Paul flitzte geradewegs in ein tiefes Schlagloch hinein. Glücklicherweise wurden nur die Vordertaschen, nicht aber Paul selbst davon geschleudert! Die Fahrradreifen waren jedoch platt und schon bald zeigte sich, dass die Felge am Vorderrad einen Riss hatte. Noch nie zuvor hatte ich Paul derart fluchen gesehen: Gute Felgen, die auch schwer beladene Fahrräder über Hoplerstrassen tragen, sind in Usbekistan nicht erhältlich, wir hatten also ein grösseres Probem. Mit etwas Glück im Unglück offerierte uns ein äusserst hilfsbereiter Usbeke die Mitfahrt in seinem Kleinbus nach Samarkand. Wir quetschten Fahrräder, Gepäck und uns selbst in den Bus hinein und liessen uns in die Stadt Samarkand chauffieren.

Striking plates for sale, Bukhara

Striking plates for sale, Bukhara

The bike mech at work

The bike mech at work

Annina swimming in Som

Annina swimming in Som

In Samarkand fanden wir eine günstige Pension mit Reisenden aus aller Welt, einem gemütlichen Innenhof und einer schnellen Internetverbindung, so dass wir erst mal in aller Ruhe unsere Weiterreise organisieren konnten. Wir bestellten eine neue Felge aus England, die hoffentlich noch vor dem Ablauf unseres Usbekistanvisums in Tashkent, der Hauptstadt Usbekistans, eintreffen würde. Bis dahin würden wir weiterhin auf Taxis angewiesen sein, was zwar ärgerlich war, uns jedoch mehr Zeit für die Besichtigung der prachtvollen Bauten und des geschäftigen Basars Samarkands gab.

Samarkand, einst bedeutendes Handels- und Kulturzentrum der Seidenstrasse, ist über 2500 Jahre alt und vereinte Künstler, Mathematiker, Philosophen und Geistliche. Noch heute zeugen die restaurierten Paläste und Mausoleen Samarkands mit ihren Ornamenten, Mosaiken und tiefblauen Kuppeln und Fassaden vom einstigen Reichtum dieser Stadt. Die fein herausgeputzte Altstadt ist durch dicke Mauern vom restlichen Samarkand und seinen vielfach zerbröckelnden Plattenbauten aus den Sowjetzeiten abgetrennt. Wieder spürten wir hier also die enormen Gegensätze zwischen dem touristischen und dem alltäglichen Usbekistan.

Am 11. August fuhren wir per Taxi nach Tashkent. Statt vier Tage (mit dem Fahrrad) dauerte die Reise in die usbekische Hauptstatt bloss 4 Stunden und wir begannen schon langsam, uns an Tempo und Bequemlichkeit zu gewöhnen. In einer familiären Pension quartierten wir uns für paar Tage ein und freuten uns auf das breite Spektrum an Kultur, das Tashkent angeblich zu bieten hat. Leider mussten wir erfahren, dass sämtliche Museen sowie die Oper und das Theater während des Monats August geschlossen sind, so dass wir mehr Zeit im Innenhof unserer Pension als auf Tashkents Strassen verbrachten. Wie in jeder usbekischen Stadt, faszinierte vor allem der bunte und geschäftige Basar, dem wir jeden Tag mindestens einen Besuch abstatteten, um kurz ein frisches Brot, eine reife Melone oder süsse Pfirsischen zu kaufen oder bei einem Strassenhändler Geld zu wechseln. Einige Ausflüge machen wir zudem auf die kasakische Botschaft, um unser zweites kasakisches Visum zu beantragen und 3 Tage später abzuholen. Die Weiterfahrt Richtung China via Almaty war damit organisiert. Auch andere Tourenfahrende mussten irgendwelche Visa organisieren, so dass wir bei Bier und Laghman das Wiedersehen mit Alex, Rebecca und Tim aus England feiern und unsere Erfahrungen in Usbekistan austauschen konnten: Alle hatten wir heftige Bauchschmerzen gehabt und auf Taxis oder Busse umsteigen müssen, alle hatten wir mit der Hitze zu kämpfen gehabt und alle freuten wir uns darauf, bald ein neues Land bereisen zu können – sei’s Kirgistan oder sei’s Tajikistan.

Cotton fields

Cotton fields

Friendly builders

Friendly builders

Wir waren erleichtert, als uns am 15. August endlich die neue Felge zugestellt wurde. Paul verbrachte den Nachmittag damit, sein Fahrrad zu reparieren, während ich im Innenhof unserer Pension faulenzte und die Weiterfahrt plante.

Nach einer langen Pause stiegen wir am 16. August endlich wieder auf unsere Fahrräder und radelten erst mal eine Stunde lang durch die Stadt Tashkent hindurch und anschliessend durch grüne und fruchtbare Gegenden, die vorwiegend dem Anbau von Baumwolle dienen. Die sich in staatlicher Hand befindlichen Baumwollproduktion beruht mehrheitlich auf Kinderarbeit: Die usbekische Regierung orndet jeden Herbst die Schliessung zahlreicher Schulen an. Zwischen 1,5 und 2 Millionen Kinder, aber auch Staatsangestellte und ArbeitnehmerInnen aus der Privatwirtschaft werden jeweils vom Staat gezwungen, die Baumwolle wochenlang unter prekären Bedingungen zu ernten, wobei der erzielte Gewinn grösstenteils in die Hände der Eliten rund um die usbekische Regierung fliesst. Die Familien der Kinder profitieren nicht davon.

Packed into a rally van with a broken rim on the way to Samarkand

Packed into a rally van with a broken rim on the way to Samarkand

So sehr wir es auch genossen, nach der langen Pause wieder auf unseren Fahrrädern zu sitzen, so erschöpft waren wir, als wir uns abends in ein günstiges Hotel in Angren einquartierten und uns nach einer kräftigenden Laghmansuppe in die bequemen Betten fallen liessen. Der nächste Tag sollte noch anstrengender werden, da ein Pass auf 2300 m.ü.M. (Kamchipass) auf uns wartete. Wir radelten früh los, verschlangen nach den ersten 40 Kilometern eine fettige Suppe mit Fleisch und Gemüse und machten uns an die letzte steile Steigung. Kurz vor dem Pass wurden wir von einem heftigen Gewitter und Hagel eingeholt, so dass wir eine halbe Stunde unter einem in aller Schnelle zusammengebastelten Plastikdach verbrachten. Nass und etwas durchfrohren erreichten wir etwas später einen vom Militär stark bewachten Tunnel und mussten einmal mehr unsere Pässe vorweisen und unsere Reisepläne beschreiben, um den Tunnel passieren zu dürfen. Ein weiterer Offizier wartete beim Tunnelausgang und wir mussten die gleiche Prozedur noch mal über uns ergehen lassen. Dasselbe Spiel wiederholte sich beim nächsten Tunnel. Befürchteten sie, dass wir im Tunnel einen Spion getroffen und neue Pässe erhalten hatten? Wohl nicht. Vielmehr waren die Offiziere – wie so oft – gelangweilt und dankbar für die Abwechslung, die wir ihnen boten. Nach dem ganzen Theater freuten wir uns, Pass und Tunnels hinter uns zu lassen und uns an die lange Abfahrt zu machen. Nach 60 schnellen Kilometern erreichten wir ein kleines Restaurant, verschlangen einmal mehr ein Laghmangericht und durften unser Zelt im Innenhof der Restaurantbesitzer aufstellen, wo wir eine ruhige Nacht verbrachten.

Outside the Registan, Samarkand

Outside the Registan, Samarkand

Registan, Samarkand

Registan, Samarkand

Looking towards the Registan, Samarkand

Looking towards the Registan, Samarkand

Am 18. August radelten wir nach Namangan, der letzten grösseren Ortschaft vor der Grenze zu Kirgistan, und schlenderten im kleinen, aber sehr lebendigen Städtchen ein letztes Mal durch einen usbekischen Basar, genossen zum Nachtessen noch mal usbekische Schaschlik (Fleischspiesse) und waren froh, unsere letzten drei Tage in Usbekistan so sehr genossen und so viele freundliche Menschen getroffen zu haben, so dass wir Usbekistan doch noch versöhnlich verlassen würden.

Von Namangang zur usbekisch-kirgisischen Grenze bei Uchkurgan waren es noch 50 Kilometer, die wir am nächsten Tag (19. August) in gemütlichem Tempo zurücklegten. Im Gegensatz zum Grenzübergang bei Osh wird derjenige bei Uchkurgan kaum benutzt. Wir hofften deshalb, dass der Grenzübertritt auf usbekischer Seite etwas lockerer gehandhabt würde. Tatsächlich mussten wir aber jede einzelne Tasche auspacken, den Inhalt genaustens erklären und dabei versuchen, geduldig zu bleiben und steif weiter zu lächeln. So genervt wir innerlich auch waren, so amüsant war es, als der Zollbeamte meine Toilettentasche durchsuchte, ein Tampon in die Luft hielt und mich stirnrunzelnd fragte, was das sei. Nach zwei Stunden in brühtender Hitze hatten wir die letzte Geduldsprobe in Usbekistan hinter uns gebracht und waren erleichtert, den Polizeistaat hinter uns zu lassen.

Zum Schluss noch drei Dinge:

Erstens ist mein (Annina) Handy vor ungefähr einem Monat kaputt gegangen, so dass ich zurzeit weder SMS noch What’s up erhalten kann. Ich freue mich aber umso mehr über E-Mails!

Zweitens, zur Beruhigung aller: Die Reiselust hat uns in Kirgistan wieder voll und ganz gepackt. Wir staunen jeden Tag von Neuem über die Naturschönheiten dieses Landes, sind froh, Usbekistan und unsere oft schlechte Laune hinter uns gelassen zu haben und mit gesunden Bäuchen und geflickten Velos die Berge Kirgistans zu erkunden.

Fruit sellers in the bazaar, Samarkand

Fruit sellers in the bazaar, Samarkand

Bazaar, Samarkand

Bazaar, Samarkand

Bazaar, Samarkand

Bazaar, Samarkand

The bread deliveryman

The bread deliveryman

Our quiet oasis, the guesthouse in Samarkand

Our quiet oasis, the guesthouse in Samarkand

Drittens hat die chinesische Regierung vor 10 Tagen ihre Einreisebestimmungen verschärft, so dass es als Schweizerin und Australier plötzlich nicht mehr möglich ist, in Kirgistan ein chinesisches Visum zu erhalten. Hätten sie doch noch einen Monat gewartet! Die Alternativroute von Kirgistan aus würde uns durch Kasachstan, Russland und die Mongolei führen. Bis wir die Mongolei jedoch erreicht haben, wird dort bereits der eiskalte Winter eingetroffen sein, was Radfahren und Zelten unmöglich macht. So ärgerlich es auch ist, es blieb uns nichts anderes übrig, als einen Flug nach Hongkong zu buchen. Dort werden wir erneut ein chinesisches Visum zu beantragen versuchen, um zumindest den Süden Chinas zu bereisen. Sollte das nicht klappen, müssen wir uns was Neues überlegen: Japan? Mehr Zeit in Südostasien? Von West nach Ost in Australien? Neuseeland? Die Welt ist ja so gross.

Finally fit and healthy in Uzbekistan

The trials and tribulations of our first week in Uzbekistan have already been well documented in our last blog.  With a little trepidation we had to ask ourselves what this big dry dusty country still had in store for us.

Upon arrival late in the evening in Bukhara (1st August) after a seven-hour taxi ride through the desert from Khiva, we quickly found a guesthouse to rest our weary heads.  Feeling decidedly better the next day (having at least the urge to leave the sanctity of our bed that is), we ventured out to wander about the alleys of the old town.  At every corner we were met with one imposing building after the other, beit mosques, palaces, medressas or towers.  The few days we spent relaxing in Bukhara gave us back the energy we desperately required in order to keep riding through Uzbekistan.

Just as the sun began to rise over the horizon for the start of a new day (August 4th), we left Bukhara and started the journey further eastwards towards Samarkand, about 3 days and 270km away.  The landscape switched often between fertile, heavily irrigated fields and barren, arid plains.  The temperature quickly rose to resemble an oven, and the headwind, which was relatively mild early in the morning, increased to the point where we couldn’t manage much more than 12kph from about lunchtime onwards.  Despite these hindrances, we were just happy to be healthy again and sitting on our bike doing what we’d become so used to doing during the preceeding 5 months, travelling slowly through the world, meeting people going about their daily business, feeling the heaviness in our legs, and the pure joy of falling asleep every evening, happily exhausted.

Gur-e-Amir Mausoleum, Samarkand

Gur-e-Amir Mausoleum, Samarkand

Since the middle of the day wasn’t really what we deemed enjoyable bike riding weather, we spent most of this time lying around in the gardens of shaded restaurants, drinking litre after litre of water and tee, and eating lagman (a delicious Uzbek noodle soup) and melon – water or honey, we’re not so fussy!

On August 5th towards evening and after 110km of riding we started looking for a place to sleep for the night.  The town of Kattakurgan, about 5km prior didn’t have any hotels that accepted foreign tourists, so we continued on until a while later down the road we heard the all too familiar call of “chai, chai”.  As it turned out, it came from a group of workers building a restaurant there, and without any consideration they agreed that we could pitch our tent next to the construction site for the evening, where they were also sleeping.

Registan, Samarkand

Registan, Samarkand

Registan, Samarkand

Registan, Samarkand

Registan, Samarkand

Registan, Samarkand

Without even considering otherwise, they set about cooking a delicious dinner and promptly requested that we sit with them and eat.  Once again we were reminded of the genuine hospitality and generosity of the people we’ve met along the way, especially once we were away from the tourist hotspots.  We spent the evening communicating as best we could (with our broken limited Russian and Uzbek) with the men, trying our best to explain how grateful we were, before sliding into our tent totally exhausted.

We next morning (August 6th) we started the final 60km into Samarkand.  The side road we took was in much worse condition than the highway we’d travelled on the two days previously, but there was a constant stream of traffic that got heavier as the morning wore on.  At times the road was as smooth as newly polished floorboards, only for it to suddenly totally disappear into a mess of holes and cracks – not exactly ideal to find a decent path through this mess when cars are whizzing past with as little breathing space as possible.

Making good progress sitting on the tail on Annina, I hardly knew what hit me, when my front wheel suddenly plunged into a hole in the middle of the lane we were riding in, partially unclipping my front left pannier and catapulting my right one away from my bike and skidding onto the dusty shoulder of the road.  A little shocked and dazed, I rolled away from the road, looked at the exploded front tire now totally devoid of air, and saw the back tire slowly following the same fate.  Upon inspection of my front rim, I was less than impressed to find a large dent in the wall of the rim, which upon removal of the tire and tube revealed a split along the inside of the rim – being a McLeish, naturally at this point in time, some (not too many of course) expletives were uttered and the bike was in danger of finding itself flying through the air into the nearby bushes.

Registan, Samarkand

Registan, Samarkand

Registan, Samarkand

Registan, Samarkand

After cooling down a touch and repairing both flat tires, only to see them deflate again, and not knowing whether the rim was actually stable enough to ride for another 30km, we piled our things by the roadside, hoiked a thumb in the air (actually the technique here requires something similar to bouncing an invisible basketball) and waited for someone to stop and give us a life to Samarkand.  Being tourists standing by the roadside heightens the Uzbek sense of curiousity, and so it wasn’t long before a small delivery van pulled up, opened his rear door and invited us to load our things into the back.  What followed was a crammed, rally-esque ride into Samarkand, weaving terrifyingly through the traffic in a van being pushed physically to its limits – it actually seemed to be screaming in pain most of the time.

Our generous rally driver dropped us at a guesthouse in town.  We thanked him profusely (mostly relieved to have arrived in one piece) and started considering our options regarding the damage to the bike.  A little research soon proved what I’d expected, no decent bike shops in Samarkand, maybe some in Tashkent (the capital 300km away), but certainly no rims to be had of high enough quality and strength to carry the weight of me, a bike and up to 40kg of gear.  In the end the painful (financially at least) decision was made to get a rim delivered from the UK to Tashkent (where we would be heading), which was to take about 5 business days with DHL (thank goodness for worldwide German efficiency).  Our Uzbek visa was ticking, so everything had to happen fairly speditively to ensure that the new rim was mounted and in action before the visa ran out.

Making a jigsaw with our bikes and luggage

Making a jigsaw with our bikes and luggage

Knowing that we just had to wait and see how things transpired, we decided the most important thing was to go and enjoy the sights of Samarkand and enjoy the tranquility and cool of the courtyard in our guesthouse.  The benefit of not being able to ride onwards to Tashkent also meant that we had a couple of extra days up our sleeves to relax without the stress of thinking we should be riding.

Building my wheel back together, Tashkent

Building my wheel back together, Tashkent

Throughout history, many a poet or writer has penned works inspired by visits to Samarkand or after hearing about it.  Samarkand, over 2500 years old, was at one time or another the most important centre for trade and culture along the Silk Road.  Artists, Mathematicians, Philosophers and Scholars based themselves due to its central position between China and the West.  The heavily restored palaces, mausoleums and mosques with their ornate mosaics and towering aqua coloured domes and fascades give a clear indication of the wealth and power once present here during the rule of Tamerlane during the 14th century.  The city is dotted with an amazing array of beautiful buildings, each clearly warranting a visit, although the ultimate highlight has to be the Registan, with its public square framed by three exquisite medressas (Islamic schools) each of distinctive Islamic architecture.

Heading towards the mountains to the Fergana Valley

Heading towards the mountains to the Fergana Valley

From the hook to the grill - doesn't get any fresher than that!!

From the hook to the grill – doesn’t get any fresher than that!!

Happily atop the Kamchi Pass (2300m)

Happily atop the Kamchi Pass (2300m)

Having visited as many of these buildings as anyone can possibly handle, we set off in a taxi (again filled to the brim with bikes and luggage and a broken rim) for the four-hour drive to Tashkent (August 11th).  Instead of the four riding days it should have taken, we saw the world around us flash past in the blink of an eye, and to some degree we were again travelling in a totally different way from what we’d longed for.  Arrival in Tashkent, meant finding another guesthouse, and it wasn’t long until we were comfortably checked into a quiet, friendly, family run place, slowly counting down the days until the DHL deliveryman arrived with a very important package.

As the capital and largest city in Uzbekistan, Tashkent offers a large range of cultural attraactions.  Unfortunately for us, these attractions seem not to be on offer during the summer months of July and August.  The opera season was closed, the theatre season was closed, many museums were closed, and so we found ourselves more or less just wandering aimlessly around the city.  One highlight of any Uzbek city, which thankfully decides not to close during summer, is the bazaars.  The fascinating world of pungent and heavenly smells, winding, narrow alleys and stairwells filled to overflowing with goods of every sort imaginable, and unimaginable, foods, crafts, tools, clothes, colours, yelling, agreeing, bargaining and arguing, everything is to be found there, you just have to know where to look.  A quick walk to the Chorsu bazaar just around the corner from our guesthouse became our daily routine, lunch each day was a new experience.

Our saviour - layman

Our saviour – layman

Through the Fergana Valley

Through the Fergana Valley

Always a curious bystander up for a chat

Always a curious bystander up for a chat

The other task to be completed in Tashkent, involved the procurement of a second Kazakh visa.  Having changed our plans to travel into China via Almaty (Kazakhstan) then Urumqi instead of directly from Kyrgyzstan into Kashgar meant that we now needed a new Kazakh visa.  Shame we hadn’t decided this already in Baku when we got the first one, since we could easily have gotten a double entry visa there – that’s life I suppose.

Tashkent seemed to be a meeting point for touring cyclists we’d already met at different points along the way, waiting for visas to begin, picking up new ones and so forth.  An enjoyable evening was had with Tim and Rebecca and Alex from England over beer and lagman, swapping tales of what Uzbekistan had thrown at us – beside the heat and tummy troubles.

Close scrutiny of the DHL tracking website allowed me to keep a close eye on the whereabouts of the desperately needed rim.  The day it arrived (August 15th) I had the feeling of being a child at Christmas.  Although I hadn’t had to wait a whole year, nor promise to be not naughty but nice, you can imagine my dismay upon unpacking the new rim, to find that it had been damaged in transit, and was bent.  A hectic email exchange inclusive photos followed with the bike shop in the UK, but thankfully they were able to confirm that although the rim had been damaged, structurally and strengthwise the damage should pose no problems – let’s wait and see L

Annina ready to attack her shashlyk

Annina ready to attack her shashlyk

I then got to work and set about building the rim onto the dynamo hub.  A few drops of sweat and a pinch of patience later the wheel was spinning true and ready to be ridden (hopefully) a few thousand kilometers more or where ever the road shall lead us.

Ten days without riding meant that the cycling fever had well and truly set back in.  We packed up our things (August 16th), and started the last part of our Uzbekistan journey through the Fergana valley and on to Kyrgyzstan.  It took almost an hour to escape the overflowing metropolis that is Tashkent, and find green, fertile fields filled with cotton along the roadside.

The Russians implemented the massive irrigation systems spread throughout the country many decades earlier, and the tradition of growing cotton under government control, although not the best crop for such arid conditions, continues strongly until this day.  The government refuses to allow small-scale farmers to change their farming practices, and forces them to continue planting cotton.  Each harvest season (between September and November) the Uzbekistan government forcibly mobilises up to 2 million adults and children (some as young as 10) for the manual harvesting of cotton.  Schools are closed for long periods of time, and public servants and private sector employees are coerced into picking cotton in order to meet cotton production quotas, under threat of loss of employment or pension benefits.  The government, under the president Islam Karimov detains and tortures Uzbek activists seeking to monitor the situation, and refuses to allow international monitors into the country.  Basically it constitutes a government-controlled form of slavery.

Shashlyks being grilled

Shashlyks being grilled

As much as we enjoyed to be riding again, our bodies had lost a touch of their condition, so we were relieved to find a cheap hotel late in the afternoon, munch down a few manty (stuffed dumplings) and some more lagman for dinner and fall into bed for an early nights sleep.

With the Kamchi Pass (2300m) waiting for us some time in the afternoon (August 17th), we knew we had a tough day in front of us.  Like always, we set off early and by about 10am after 40km of gradual ascent, we dived into a small restaurant for some nourishment.  A quick soup made up of vegetables, lamb and fat filled up our tanks, and we were again back to climbing.  Within sight of the tunnel just before the pass, we became the innocent victims of a flash hailstorm, which saw us diving for cover under a tarp until the weather calmed.  Ten minutes later, the skies cleared and we scuttled the last few hundred meters to the heavily guarded tunnel, were instructed to show our passports upon entering, then again upon exiting the tunnel (you never know what might have occurred in the 500 meter long tunnel, maybe they suspected we’d had a rendezvous with a spy) and continued on our way.  Less than two kilometers later, another tunnel, same procedure, would rather have smacked the bored soldier on the nose with the passport, but thought better of it, and instead behaved myself and handed over the reqested documents.  This little theatre complete, it was time to enjoy the long descent.  Thankfully the quality of the road stayed good and we quickly sailed 60km downhill until finding somewhere for dinner.  Another restaurant, another lagman (not sure if we’ll be able to live without it to be honest), then a quick discussion with the management led to us being allowed to pitch our tent in their backyard for the night.

There is hardly a roadside without melon sellers

There is hardly a roadside without melon sellers

Mmm, anyone hungry?

Mmm, anyone hungry?

Our route the next day (August 18th) took us ever closer to the Kyrgyz border.  The town of Namangan was to be our last night in Uzbekistan.  A tour of all of the hotels in the town under the hot afternoon sun finally beared fruit, and we carted our mound of luggage up to the basic room and washed the sweat away.  The tea garden downstairs offered an unlimited supply of delicious ice-cream, of which I effortlessly polished off 8 scoops (even Nina, not being the ice-cream addict I am, managed 4).  The town seemed well away from the tourist trail, to the point where a wander through the bazaar, meant almost everyone wanted to talk to us.  Following the scent of grilled meat, we found a roadside stall and hungrily devoured a couple of huge, tasty, juicy shashliks each.  More ice cream for desert then followed of course.

A short 50km morning (Agust 19th) and we’d made it to the small border crossing at Uch-Kargan.  Unlike the border on the road to Osh, here we were almost alone.  This unfortunately did not mean that things would progress any faster.  First fill out some forms, then have one officer explain something, only for another to explain something else.  Oops, write something else here, write the amount in number, then in letters, oh this bit, don’t worry about that, oh yes, that bit has to be filled out.  Next thing our passports disappear to some other building with some other officer.  And now, bag search, yes please, all bags, yes please, and what is this, and what is that etc etc.  I almost couldn’t contain myself anymore when one of the guys pulled out Nina’s tampond to ask what it was for.  I quickly explained using charades.  Ashen faced he dropped it like a hot potato.  Another guy unscrewed Nina’s contact lense case, inadvertently spilled the water out, she quickly gave him a piece of her mind (in Swiss German of course), and after that the whole procedure got wound up fairly rapidly.  He even came back to apolgise once more as we were leaving through the gates, now proud holders of an exit stamp from Uzbekistan.

The two hours we spent at the border control (sometimes ringed by up to 5 staff) demonstrates to some degree the absurdity of Uzbekistan.  The police state element of the country is nauseating, but there were so many times where the idiocity and inefficiency of the system, makes me wonder, where to from here.

Although the time we spent in Uzbekistan as a whole was in many respects quite trying, the last three days we spent on the road, meeting so many friendly, hospitable and generous people and seeing beautiful landscapes really meant that we left Uzbekistan with much fonder memories than if you’d asked us a week earlier.  Maybe our experiences would have been a little more positive if we’d spent more time on our bikes.  Maybe our trip as a whole would have been a less rewarding experience had we not ridden our bikes so much.  Probably, but the main thing for us is to look forward, and for now, we’re so excited about the next month where we get to ride through the mountains of Kyrgyzstan.

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