Back home in Switzerland?

(English below)

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Zurück in der Schweiz?

Kirgistan besteht zu 94% aus Bergen. Das klingt nicht gerade nach einer grossen Vielfalt. Berge sind hier jedoch nicht gleich Berge und so sind wir im vergangenen Monat einerseits durch trockene Hochebenen und anderseits an die Schweiz erinnernde Täler und Tannenwälder, einerseits über steiles Geröll und anderseits über sanfte Hügel, einerseits entlang glasklarer Bergseen und anderseits ans Meer erinnernde Strände geradelt. Nach wie vor reisen wir also verzückt durch die Gegend und staunen, wie schnell die Landschaft sich ändert.

Bambi giving directions

Bambi giving directions

Through the forest to Lake Issyk Köl

Through the forest to Lake Issyk Köl

Book club at the lake

Book club at the lake

Everything by the bucket load

Everything by the bucket load

Wildlife spotting - maybe it's a Swiss tourist from the Alps

Wildlife spotting – maybe it’s a Swiss tourist from the Alps

The finishing touches being made on our new carpet

The finishing touches being made on our new carpet

Took Nina all of about 5 seconds to decide we had to buy something

Took Nina all of about 5 seconds to decide we had to buy something

Wool being dyed

Wool being dyed

I wanna go to the seaside

I wanna go to the seaside

Just bumped into Frank

Just bumped into Frank

Our majestic camping spot on Lake Issyk Köl

Our majestic camping spot on Lake Issyk Köl

Pure beauty

Pure beauty

A journey in a trusty Lada

A journey in a trusty Lada

Karakol Valley

Karakol Valley

Are we back in Switzerland?

Are we back in Switzerland?

Time to get moving

Time to get moving

Changing of the seasons

Changing of the seasons

Lake Ala-Köl

Lake Ala-Köl

It's gonna be a chilly night

It’s gonna be a chilly night

Thankfully we carried some wood with us

Thankfully we carried some wood with us

Early morning at Lake Ala-Köl

Early morning at Lake Ala-Köl

Not a breath of air

Not a breath of air

Mountain goats heading to the pass

Mountain goats heading to the pass

Climbing, climbing, climbing

Climbing, climbing, climbing

At the top: Ala-Köl Pass (3900m)

At the top: Ala-Köl Pass (3900m)

Lake Ala- Köl from the pass

Lake Ala- Köl from the pass

The seven dwarfs heading over the river

The seven dwarfs heading over the river

Our thermal bathhouse

Our thermal bathhouse

Nina cooling down in the Arashan River

Nina cooling down in the Arashan River

Breakfast of champions - polenta and pancakes

Breakfast of champions – polenta and pancakes

Arashan Valley

Arashan Valley

Hands-free goat holding for when you have that urgent phone call

Hands-free goat holding for when you have that urgent phone call

Karakol Sunday animal bazaar

Karakol Sunday animal bazaar

Dapper hat, Sir

Dapper hat, Sir

Please form an orderly queue before entering the boot

Please form an orderly queue before entering the boot

Glad we survived the rickety ride

Glad we survived the rickety ride

Wooden Chinese Mosque, Karakol

Wooden Chinese Mosque, Karakol

Russian Orthodox Church, Karakol

Russian Orthodox Church, Karakol

Russian Orthodox Church, Karakol

Russian Orthodox Church, Karakol

Nach einer zweitägigen Reisepause im geschäftigen Bergdorf Kochkor radelten wir am 6. September weiter Richtung Osten und erreichten noch am selben Tag das westliche Ufer des Issyl-Köl, der nach dem Titicacasee zweitgrösste Bergsee der Welt. Es schien, als wären wir am Meer gelandet. Das Feriengefühl war geweckt und so kauften wir uns bereits nach 50 Kilometern Fahrt eine Flasche Bier, radelten an ein einsames Plätzchen am Strand, wo wir einen gemütlichen Nachmittag und eine ruhige Nacht verbrachten.

Der nächste Tag (7. September) führte uns erst dem Issyk-Köl entlang und anschliessend über einen kleinen Pass, etwas südlich des Sees. Überall boten Bauernkinder am Strassenrand Plastikeimer voller roter, knackiger Äpfel an. Überhaupt hatte ich noch niemals zuvor solch prächtige Apfel- und Birnbäume gesehen! Als ich jedoch einem Mädchen 10 Äpfel abkaufen wollte, verstand sie die Welt nicht mehr: Was will jemand mit nur 10 Äpfeln? Weshalb wollten diese Touristen nicht gleich einen ganzen Eimer kaufen? Das Mädchen rief die halbe Familie herbei, die uns statt eines Eimers eine Tasche mit 20 Äpfeln füllte, sich weigerte, dafür Geld anzunehmen und uns zuschaute, wie wir die Äpfel auf unsere ohnehin vollgestopften Taschen verteilten und mit zwei Kilos mehr davonrollten. Noch immer staunen wir, wie grosszügig uns überall begegnet wird. Kirgistan bildet da keine Ausnahme und da hier mehr getrunken als gegessen wird, werden wir tagtäglich und teilweise bereits frühmorgens zum Wodkatrinken eingeladen. Am Strassenrand hockende Männergrüppchen, die paar Flaschen kreisen lassen sowie durch die Strassen schwankende oder einander stützende Männer sind fast zu jeder Tageszeit und fast in jeder Ortschaft anzutreffen. Die weit verbreitete Arbeitslosigkeit und Armut – die Wirtschaft Kirgistans bleibt seit der Erklärung der Unabhängigkeit im Jahr 1991 eine der schwächsten in der ehemaligen Sowietunion – sind sicherlich Ursachen für den massiven Alkoholkonsum. Gleichzeitig scheint das wiederholte gemeinsame Anstossen und Runterleeren von Spirituosen, meist Wodka, auch Teil der (zumeist Männer-)Kultur zu sein. Dass sich ihre Väter regelmässig, wenn nicht täglich, in den Rausch trinken, gehört für viele Kinder zum gewohnten Alltag und wird von der Gesellschaft nicht nur toleriert, sondern auch akzeptiert. Kinder scheinen oft gar keine andern Lebensformen kennenzulernen, so dass Alkoholismus und die damit einhergehenden sozialen Folgen wie etwa Gewalt und Kriminalität die Gesellschaft auch künftig stark prägen werden – ein etwas düsteres Bild der Zukunft!

Wird uns Woka angeboten, lehnen wir meist höflich ab, nehmen damit aber auch in Kauf, Menschen zu beleidigen. Wir haben auch erfahren müssen, dass es nach jedem Glas Wodka nur noch schwieriger wird, das sogleich nachgefüllte nächste Glas, das uns hartnäckig hingestreckt wird, abzulehnen. So sind wir ziemlich stur geworden und lassen uns kaum mehr Wodka in die Hände drücken. Umso schöner war es aber, als uns am 7. September die zwanzig Äpfel geschenkt wurden, die wir in aller Dankbarkeit annehmen konnten…

Wir erreichten am 7. September das Städtchen Bokonbayevo, wo wir uns zusammen mit dem Rucksacktouristen Antoine aus Frankreich via CBT (community based tourism) und gegen ein Entgelt im Gästezimmer einer Grossfamilie einquartierten, ein köstliches Abendessen genossen und Reisegeschichten austauschten.

Am nächsten Tag (8. September) besuchten Paul und ich die Filzfabrik unserer Gastgeberin, wo wir uns einen typisch kirgisischen und in sämtlichen Jurten vorzufindenden Teppich (Shyrdak) für unser Wohnzimmer kauften. Nun mussten wir nur noch eine verlässliche Poststelle finden, was in Zentralasien nicht immer eine leichte Aufgabe ist. Mit schweren Fahrrädern, zwanzig Äpfeln im Gepäck und nun auch noch mit einem Teppich beladen, verliessen wir Bokonbayevo kurz vor Mittag, um den ganzen Tag gemütlich auf einer ebenen Strasse dem See entlang zu radeln. Kurz nach Kadji-Sai sahen wir einen Tourenfahrer auf uns zukommen und erkannten bei näherem Hinsehen Frank aus Deutschland, den wir zuletzt in Baku, Azerbajan, bei einem Nachtessen mit vielen Tourenfahrenden getroffen hatten. Was für ein Zufall und welch kleine Radlerwelt! Nach einem langen Schwatz am Strassenrand verabschiedeten wir uns voneinander und fuhren in entgegengesetzter Richtung weiter.

Gegen Abend entdeckten Paul und ich an einem abgelegenen Strand eines der wohl schönsten Plätzchen auf unserer bisherigen Reise, nahmen ein Bad im See, bauten unser Zelt auf, kochten Nudeln und genossen bei einem kitschigen Sonnenuntergang unser Nachtessen mit Sicht auf die umliegenden Berge und den dunkelblauen See.

Am nächsten Tag (9. September) erreichten wir bereits nach 60 Kilometern das Städtchen Karakol, wo wir auf Antoine aus Frankreich, den wir bereits in Bokonbayova getroffen hatten, sowie Esther und Marc aus Holland stiessen und bei einem gemeinsamen Nachtessen eine viertägige Wanderung über die umliegenden Pässe planten.

Die Wanderung führte uns dem Karakolfluss entlang (10. September), zum Bergsee Ala-Köl (11. September), über den Ala-Köl Pass (3860 m.ü.M.) nach Altyn Arashan (12. September) und am vierten Tag (13. September) nach Ak-Suu. Nebst Antoine, Esther und Marc gesellten sich noch Sabrina und Martin aus Deutschland hinzu und zu siebt verbrachten wir vier sehr anstrengende – noch nie war ich zuvor auf einem so hohen Pass gewesen! -, aber traumhafte Wandertage, fröhliche Yahtzee-Pausen und gemütliche Abende am wärmenden Lagerfeuer. Mit guten Leuten in den Bergen: Es fühlte sich an wie zu Hause in der Schweiz! Am dritten Tag erreichten wir nach einem steilen Abstieg paar Berghütten und heisse Mineralquellen (Altyn Arashan). Nach drei langen Wandertagen und zwei kalten Nächten im Zelt eilten wir ins heisse Bad, gönnten uns paar Biere, lehnten uns entspannt zurück und liessen den Dampf steigen. Welch ein Luxus!

Der letzte Tag (13. September) führte uns durchs Ak-Suu-Tal bis hin zur Hauptstrasse, wo wir auf den Bus nach Karakol warteten. Schon zu diesem Zeitpunkt konnten wir uns vor lauter Muskelkater und Blasen an den Füssen kaum noch rühren. Nach sechs Monaten auf dem Fahrrad sind wir konditionell zwar fit, doch sind es immer dieselben Muskeln, die trainiert werden.

Mittlerweile (17. September) haben sich unsere Beine wieder erholt. Unsere in kurzer Zeit lieb gewonnenen Wandergspändli sind bereits weitergereist, während Paul und ich heute noch die Moschee und die orthodoxe Kirche in Karakol angeschaut haben und unsere Weiterreise nach Almaty in Kasachstan planen. Von dort aus werden wir am 8. Oktober nach Hongkong fliegen.

Back home in Switzerland?

Like already mentioned in the previous blog, 94% of Kyrgyzstan is made up of mountains.  Whilst that may not seem to offer so much variation to the landscape, never before have I been witnessed to such a wide range of different mountain types.  The last month has led us through arid high plateaus, valleys reminiscent of the Swiss Alps, abstract red rock formations, steep scree covered peaks, green rolling hills and past crystal clear mountain lakes, turquoise streams and rivers, and sandy beaches more likely to be found by the seaside.  We continued to gaze admiringly at the beauty presented to us around every new corner, and be amazed by how quickly the landscape changes before our eyes.

Following a two day break in the bustling mountain village of Kochkor, we rode eastwards (September 6th) towards Lake Issyk Köl, und upon reaching the south-west shoreline early in the afternoon, called it a day after only 60km, bought some cold beers, found a quiet camping spot by the lakeside and spent the afternoon relaxing by the water.  At 180km in length and 60km in width, Lake Issyk Köl in the second largest mountain lake in the world after Lake Titicaca.  Although surrounded by snow-capped peaks, it’s mild salinity and many thermal springs means that the lake never freezes, owing to its Kyrgyz name “hot lake”.

The next day (September 7th) we continued on along the southern shore of the lake, before having to negotiate a small pass a little further inland towards midday.  We passed by cultivated fields and fruit orchards with children selling produce from their farms, literally by the bucket load.  Waiting patiently by the roadside for their next customer were bright plastic buckets filled to the brim with apples, apricots or pears.  The offer of fresh fruit was too good to pass up, so we stopped and Nina crossed the road to pick up some vitamins for us.  The young girl sitting at her fruit stand was totally perplexed once she realised that Nina only wanted to buy about ten apples (not the 40 already measured out in the bucket), but after a short consultation with her mother, she dashed back through the front gate and ran into the orchard, before appearing a few minutes later with a plastic bag full with at least twenty freshly picked apples.  At first no payment was wanted, but we managed to convince the mother that we’d appreciate being able to pay something, and so we set off again, 2kg heavier and some 10 Kyrgyz Som (US$0.20) poorer.

The whole trip we’ve been amazed at how generously we’ve been treated by local people who we’ve just bumped into on the road.  Kyrgyzstan has been no exception.  The only problem here being, that people seem to drink more than they eat.  It’s become part of our daily routine, at any time of the day, to see groups of males of all ages squatting in the shade polishing of a bottle (or more) of vodka, men walking along hiding a bottle filled with clear fluid discreetly (not really) up their jacket sleeve, people stumbling along the roadside, or being greeted by men with bloodshot eyes offering incessant ramblings and a small nip of nothing with breath that could anaesthetise.  Poverty and high unemployment are the main contributors to the massive alcohol consumption.  Since the Iron Curtain fell, Kyrgyzstan remains one of the least developed ex-Soviet states, and has one of the most struggling economies.  At the same time, the untiring overconsumption of alcohol, mainly vodka, has become part of the culture, and to some degree a badge of honour among men.

When we’re offered vodka, although we know it’s rude to reject it and to some degree disrespectful, very rarely have we taken the offer up.  Experience has taught us, that once one glass is consumed, it becomes ever harder to escape.  The danger of course being, that drinking to get blind drunk with hardened experts certainly won’t end well for us teetotallers (well, almost anyway).  At times, we’ve had no other choice but to lie and say we don’t actually drink alcohol, in order for the vodka-filled glass almost being shoved down our throat to disappear.

Late in the afternoon we reached Bokonbayevo, where we promptly found a family offering homestays and settled in for the evening.  A quick trip into town for an ice cream before dinner had us drumming up some more business for the guesthouse, when we bumped into a French backpacker, Antoine, who also ended up coming back to the same homestay.  A pleasant evening, a delicious home-cooked Kyrgyz meal and shared travel stories rounded out the day.

The next morning ( September 8th) the owner of the homestay offered to show us around her workplace, a carpet and felt workshop.  The workshop specialised in felt carpets (shyrdaks), which are generally found as decoration inside yurts.  Of course such a visit always end the same way, and so we found ourselves leaving Bokonbayevo with an extra felt carpet strapped onto our bike racks.  Now we just have to work out how to post it home!!

The road east followed the shore closely, and all of the sandy beaches seemed very enticing for a rest and a swim.  However, having left Bokonbayevo quite late and still wanting to ride over 80km for the day, we stayed strong and kept on riding.  Along the way we bumped into Frank, another cyclist from Germany, who we’d first met in Baku, so the time quickly slipped by as we chatted about what we’d been up to since we’d last seen each other.

Towards evening, just before the road headed inland away from the lake, we turned off the main road and slipped down a dusty track, past a few farmhouses, and arrived at the shore of Lake Issyk Köl.  With no one else around, it seemed that we had the whole lake to ourselves, ringed with snow-capped mountains.  A quick swim was naturally in order to wash away the day’s dust and sweat.  As the sun slowly set, treating us to an amazing colour spectacle, we ate our quickly prepared noodles and enjoyed the most stunningly beautiful camping spot of our entire trip so far.

We dragged ourselves away from the lake the next morning (September 9th) for the short 60km trip into Karakol.  A bumpy windy road made the going slow, but shortly after lunchtime we rolled into town, found a guesthouse and settled in.  We bumped into Antoine, who we’d met just a few days earlier in Bokonbayevo, again coincidentally in the street and together starting making plans for a few days of hiking.  He’d collected a few more other travellers and keen hikers along the way, a Dutch couple, Esther and Lars, and two Germans, Sabrina and Martin, so it seemed that our hiking group would consist of seven people.  Originally Nina and I had planned to have a rest day in Karakol in order to prepare for the hike, but once we realised the others wanted to set off the next day already, we went into hyper drive to make sure we’d also be ready to go in the morning.  We all spent the evening together having dinner, enjoying a beer or two, and discussing the plans for the coming days.

Early the next morning (September 10th) we rushed around town, getting our things in order and stocking up on supplies for the four-day trek, so that we would be ready for the agreed 11am departure.  Dashing out the front door of our guesthouse shortly before 11am with our rented backpacks (for future reference – never a good idea!!) had us unbelievably on time at our meeting point.  Five of us crammed into an ancient Lada taxi, backpacks loaded in around us wherever they fitted, and began the 15km journey up along the Karakol River, past the turn off to the Karakol ski region, to the starting point of the hike.  The further we went, the more the road resembled a 4X4 firebreak track, and the tired Lada heroically bumped, lurched and scraped it’s way along, and kept going even when the odds seemed well and truly against it.  Numerous short breaks allowed the radiator the chance to cool down again, helped by the fresh, clear, cold water poured over it drawn directly from the adjacent river.  An hour or so later, in true James Bond style, shaken not stirred, we arrived at the bridge that marked the beginning of our hike, and emptied out of the Lada.  We thanked the hard working taxi driver, and his equally reliable steed and set off up the valley, leaving them both to roll back down towards Karakol.

The hiking over the following four days led us through lush, pine forests, alongside icy turquoise rivers, past thundering waterfalls, across flat green pastures, had us jumping over quiet, and sometimes not so quiet streams, scrambling up and down steep scree slopes, sleeping beside incredible alpine glacier lakes, eating dry bread, playing Yahtzee under approaching darkness, over consuming packet noodles, and sitting around crackling fires in the dark swapping stories with new found friends.  The perfect group dynamic (which can never be taken for granted) meant that everyone immensely enjoyed the time together in the mountains.

Our route followed the Karakol River south up the Karakol Valley (September 9th), east towards the glacial Lake Ala-Köl (September 10th), further over the Ala-Köl Pass (3900m) and down to Altyn Arashan (September 11th).  The reward waiting for us in Altyn Arashan after three tough days, were the warm (almost hot) thermal springs gushing out of the mountains, experts in warming and rehabilitating tired muscles and bodies.  Upon arrival in Altyn Arashan, it didn’t take long for us to rush into the small bathhouses, where we happily stayed for many hours – leaving only occasionally to jump into the icy cold waters of the Arashan River gushing past outside.  The final stage (September 12th) from Altyn Arashan down to the village of Ak-Suu, where we found a marshrutka (public minivan) to bring us back to Karakol, rounded out the hike.  A nice spread of blisters, tired muscles, wonderful memories, and an SD-card full of spectacular photos being some of the reminders of the unforgettable time spent in the mountains.

Arrival back in Karakol called for some serious R&R.  The last few days (September 13th-17th) have been spent topping up our energy levels for the onward journey around the northern shore of Lake Iyssk Köl, courtesy of many cups of coffee (luxuriously provided by a European-style coffee shop located in the town), pizza, ice creams, as well as the whole gamut of Kyrgyz specialities on offer.  The Sunday animal bazaar provided instant entertainment.  It not often you people shoving newly purchased sheep and goats onto the backseat or into the boot of their Ladas.  Visits to the stunning wooden Russian Orthodox Church, and the ornately carved, nail-less wooden Chinese Mosque rounded out our time in Karakol.  The blisters are slowly receding, so tomorrow (September 18th) it’s back on the bikes, with the aim to be in Bishkek before the end of the month.

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Smiling again in Kyrgyzstan

(English below)

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Ausschnitt aus meinem Tagebuch vom 31. August: “Ich sitze vor unserem Zelt, inmitten eines weiten Tals. Die Luft hier oben, auf knapp 3000 m.ü.M., ist klar, der Wind frisch, doch die nachmittägliche Bergsonne wärmt mein Gesicht. Mich umgeben ein fast schon kitschig blauer Himmel, saftiges Gras, milchig grünes Moos, graue Bergspitzen, erdig braune Steilhänge und ein schneebedeckter Gipfel: Die Intensität der Farben ist überwältigend. Ich höre den Bergbach rauschen und lausche dem Summen der Insekten sowie einem gelegentlichen Vogelgezwitscher. Ab uns zu galoppiert ein einsamer Reiter oder eine Herde Pferde an mir vorbei. Gegen Abend beobachte ich, wie ein Hirte auf seinem Pferd eine grosse Schafherde vorwärts treibt. Ich staune, wie zügig die Tiere den steilen Hang hochträppeln und wie hart und effizient Hirte, Hund und Pferd arbeiten. Schon bald verschwinden sie hinter dem Hügel und lassen uns als einzige Menschen weit und breit hinter sich zurück. Als sich die Sonne hinter eine Bergspitze verzieht, wird es augenblicklich kühl. In unsere Winterkleidung eingehüllt, köcheln wir uns ein einfaches Nachtessen und schon bald leuchten die ersten Sterne am Himmel auf – noch nie zuvor schienen sie so nah.

On the way to Tashkomur

On the way to Tashkomur

Visibility? Heading to Lake Sary Chelek

Visibility? Heading to Lake Sary Chelek

With Guillaume and Capucine on the way to Lake Sary Chelek

With Guillaume and Capucine on the way to Lake Sary Chelek

Kyrgyz folk music, Lake Sary Chelek

Kyrgyz folk music, Lake Sary Chelek

Lake Sary Chelek

Lake Sary Chelek

So sehr ich auch versuche, die Idylle hier oben zu beschreiben, so gelingt es mir doch nicht, die Ruhe, die dieser Ort, inmitten der kirgisischen Berge, ausstrahlt, in Worte zu fassen.”

Kirgistan besteht zu 94% aus Bergen, wobei die Durchschnittshöhe 2750 m.ü.M. beträgt und 40% des Landes über 3000 m.ü.M. liegen. Solche Höhen mit einem schweren Tourenfahrrad – und nicht etwa einem Mountainbike – zu überwinden, mag verrückt klingen. Anstrengend ist es allemal – und doch waren wir auf unserer ganzen bisherigen Reise noch nie so entspannt wie hier. Die Hochebenen, Täler, Flüsse, Bergseen und weit in den Himmer ragenden Gipfel laden zum Verweilen ein. Wo wir auch hinschauen; überall bietet sich ein idyllisches Plätzchen für eine Piknikpause, die letzten paar Stunden im Abendlicht, eine ruhige Nacht im Zelt oder den morgendlichen Nescafé. Da uns die chinesische Regierung mit den jüngst eingeführten Einreisebestimmungen einen fetten Strich durch die Rechnung gemacht hat und uns im Ausland grundsätzlich kein Einreisevisum mehr erlangen lässt, wir deshalb unsere Reisepläne über den Haufen werfen und einen Flug nach Hongkong buchen mussten, haben wir nun in Kirgistan fast doppelt so viel Zeit als ursprünglich geplant. Wir reisen daher oft auf holprigen Nebenstrassen, die uns zwar nur langsam vorwärts kommen, uns jedoch noch idyllischere und noch friedlichere Winkel dieses Landes entdecken lassen.

Schon als wir am 19. August, nach einem hürdenlosen Grenzübertitt, den kirgisischen Boden betraten, ersetzte ein Gefühl der Gelassenheit den Zeitdruck, den wir bisher gespürt hatten: Falls wir wollten, würden wir ganze 60 Tage visumfrei in Kirgistan verbringen dürfen. Nach fünf Kilometern Fahrt trafen wir auf einen uns entgegen radelnden Tourenfahrer, Antoine aus Frankreich, mit dem wir am Strassenrand, wo uns Dorfbewohner eine Kanne mit Marmelade und Zucker gesüsstem Tee und eine köstliche Melone offerierten, eine ausgedehnte Piknikpause einlegten. Gegen den späteren Nachmittag rafften wir uns noch mal zusammen und radelten langsam Richtung kirgisische Berge, die allesamt noch erschreckend hoch wirkten, uns in ihrer Schönheit jedoch alle paar Minuten vom Fahrrad steigen und durch die Gegend staunen liessen. Im kleinen Örtchen Tashkömur fanden wir ein heruntergekommenes Hotel und quartierten uns für die Nacht in das auf unserer bisherigen Reise schmutzigste Zimmer (oder passender: Dreckloch) ein, das – wie wir erst später erfuhren – eher als Bordell denn als Hotelzimmer dient. Gerade als ich meinen Wunsch nach einer Nacht im Zelt äusserte, klopfte es an unserer Tür. Davor standen Guillaume und Capucine, Rucksacktouristen aus Frankreich, die uns für den nächsten Tag eine Mitfahrgelegenheit zum abgelegenen Bergsee Sary-Chelek in einem von ihnen organisierten Taxi anboten. Kurzerhand entschlossen wir uns, die Fahrräder (und unsere Beine) für einen Tag ruhen zu lassen und uns den beiden anzuschliessen. So hatte sich unser Entscheid, im Hotel statt im Zelt zu übernachten, doch gelohnt: Zu viert verbrachten wir am 20. August einen fröhlichen Tag, erst zwei holprige Stunden in einem Taxi, das bei jedem Schlagloch den Geist aufzugeben drohte, dann paar Stunden am Bergsee, wo wir nach einem kurzen Sprung ins kristallklare Wasser von einem Gewitter heimgesucht wurden und uns von kirgisischen Touristen zu paar Gläsern Wodka überreden und mit Tanz und Musik aufwärmen liessen. Etwas später und nach einer kurzen Fahrt ins nächste Dorf (Arkit, 1320 m.ü.M.) quartierten wir uns im Gästezimmer der Englischlehrerin des Dorfes ein, genossen einen Teller Plov (Reisgericht) und vergruben uns schon bald unter den dicken, wärmenden Bettdecken.

Bumping into Christel and Robin, who we first met in Turkey

Bumping into Christel and Robin, who we first met in Turkey

The dammed Naryn River

The dammed Naryn River

Fishing on the Naryn River

Fishing on the Naryn River

Am nächsten Morgen früh (21. August) quetschten wir uns in einen überfüllten Kleinbus, der uns zurück nach Tashkömür fuhr. Da auf Capucine und Guillaume ein Bus Richtung Usbekistan und auf uns zwei Fahrräder Richtung kirgisische Berge warteten, verabschiedeten wir uns mit dem Versprechen auf ein Wiedersehen in der Schweiz oder in Frankreich. Froh, unsere Fahrräder dort vorzufinden, wo wir sie tags zuvor hingestellt hatten, machten wir uns für die Weiterreise bereit. Als wir Tashkömür kurz vor Mittag verliessen, näherten sich uns aus der Gegenrichtung zwei Tourenfahrende und wir konnten es kaum glauben, als wir beim näheren Hinsehen Christel und Robin aus Holland, die wir im Mai an einem Wegrand in der Türkei getroffen hatten, erkannten. Was für ein Zufall! Nach einem langen Schwatz – schliesslich hatten wir alle in den letzten drei Monaten unglaublich viel erlebt – und paar Tips wünschten wir einander eine gute Weiterreise und radelten in entgegen gesetzter Richtung weiter. Wir folgten dem Fluss Naryn, der sich auf eindrückliche Weise canyonartig durch die umliegenden Berge schlängelt. Nach 40 Kilometern entdeckten wir in einem kleinen Tal ein perfektes Plätzchen, wo wir unser Zelt aufbauten, uns im Bergbach abkühlten und den Abend mit Lesen, Kochen und Essen verbrachten. Dieser idyllische Ort lud zum Verweilen ein, so dass wir uns am nächsten Morgen (22. August) erst nach einem langen Frühstück und paar Tassen Kaffe an die Weiterfahrt machten. Die Strasse führte uns steil bergauf, bergab und wieder bergauf, immer weiter durch die Naryn-Schlucht hindurch. Gegen Abend erreichten wir  nach der Überquerung des Kok-Bel-Passes (1700 m.ü.M.) die Südseite des tiefblauen Toktogulstausees. Wir radelten einen kleinen Grashang hinunter, legten die Fahrräder ans Ufer und sprangen, kurz bevor die Sonne hinter den umliegenden Bergen verschwand, ins erfrischende Wasser: Ein weiterer traumhafter Ort für einen gemütlichen Abend, eine bis auf paar Wodka trinkende Männer ruhige Nacht und einen traumhaften Start in den nächsten Morgen.

The mountains begin

The mountains begin

Lake Toktogul at sunset

Lake Toktogul at sunset

Around Lake Toktogul

Around Lake Toktogul

Am nächsten Tag (23. August) führte uns die Strasse über die Hügel entlang des Stausees. So sehr wir die vielen Auf und Abs auch in den Beinen spürten, so glücklich machte uns die Aussicht auf See und Berge, die sich uns nach jeder Steigung von Neuem bot. Als wir am frühen Nachmittag hungrig ein kleines Dorf erreichten, klapperten wir auf der Suche nach Brot jeden einzelnen Dorfladen ab. Die ohnehin ganz spärlich gefüllten Regale beschränkten sich auf alte Kekse, Bonbons, Bier und Wodka. Brot war jedoch nirgendwo zu finden. Aus anderen Reiseberichten hatten wir bereits erfahren, dass es – ausser auf dem Markt, der von Zahbürsten über frische Tomaten, Brot, Schuhe und Kleider meist alles bietet – nicht immer einfach ist, in Kirgistan frische Esswaren zu finden. Genau das spürten unsere Bäuche nun all zu deutlich. Da wir unser Tagesziel, das Städtchen Toktogul, nach etwas 20 Kilometern erreichen sollten, verzichteten wir darauf, Kocher und Nudeln auszupacken, gaben uns mit paar nach muffigem Dorfladen riechenden Keksen zufrieden und strampelten umso schneller, Hügel um Hügel, dem See entlang. Mit schweren Beinen und – wie immer, wenn hungrig – etwas mürrisch, quartierten wir uns in ein einfaches Hotel ein, wo wir uns nach einem köstlichen und wohl verdienten Nachtessen und einer langen Dusche schon früh schlafen legten.

Obwohl das Sädtchen Toktogul für Touristen keine Sehenswürdigkeiten bietet, entschlossen wir uns, den Luxus unseres Hotelzimmers mit Bett, Dusche, Internet und einem gemütlichen Gartenrestaurant noch einen weiteren Tag (24. August) zu geniessen. Wie immer an solchen Ruhetagen, planten wir die Weiterreise, spazierten durch den Dorfbasar, schrieben paar Mails, lasen die Nachrichten und verwöhnten uns mit viel gutem Essen.

Greengrocer in Toktogul

Greengrocer in Toktogul

Heading towards the Ala-Bell Pass from Toktogul

Heading towards the Ala-Bell Pass from Toktogul

Erholt setzten wir uns am 25. August wieder auf die Fahrräder und machten uns an die Steigung hin zum Ala-Bel-Pass (3175 m.ü.M.), der in einer Entfernung von ca. 75km und 2000 Höhenmetern lag. Jedes Mal, wenn ich vor unserer Veloreise per Auto über einen Schweizerpass, wie etwa den Brünig-, Grimsel- oder den Sustenpass, reiste, wunderte ich mich über die Radfahrenden, die sich die Serpentinen hoch kämpften: Wie konnte sowas nur Spass machen? Niemals hätte ich mir damals vorstellen können, eines Tages selbst diejenige zu sein, die auf ihrem Tourenfahrrad von kopfschüttelnden Auto- und Mitfahrenden überholt und noch viel höhere Pässe hoch strampeln würde. Spass machte es nicht ganz immer, doch entschädigte die idyllische Berglandschaft für die schweisstreibenden Steigungen. 9 Kilometer vor dem Pass und auf 2400 m.ü.M. bauten wir unser Zelt an einem Bergbach in einem kleinen Nebental, mit Sicht auf schneebedeckte Bergspitzen, auf: Ein weiterer traumhafter Zeltplatz in Kirgistan! Als die Sonne hinter den Bergen verschwand, wurde es augenblicklich kühl. Zum ersten Mal seit dem winterlichen Beginn unserer Reise, packte ich Mütze sowie Daunenjacke aus und hüllte mich schon um 20.00 Uhr in meinen warmen Schlafsack ein.

Nach einem friedlichen Morgen mit Müesli und Kaffee machten wir uns am 26. August an die letzten 9 und damit die steilsten Kilometer vor dem Pass. Dabei radelten wir an den ersten kirgisischen Jurten (traditionelle Nomadenzelte) vorbei, die sich malerisch in die Landschaft einfügten. Aus jeder Jurte hüpften kleine Kinder auf uns zu, um uns ein freudiges “yhello, yhello” zuzurufen oder uns die für Kirgistan typische, vergorene Stutenmilch (“Kymis”) anzubieten. Die Steigung sowie die vielen Fotopausen liessen uns nur langsam vorwärts kommen und so waren wir gegen Mittag umso beschwingter, als wir endlich die Passhöhe erreichten. Nach einer verdienten Piknikpause mit trockenem Brot und viel Nutella begannen wir mit der Abfahrt, die uns durch eine von Jurten gepunkteten Graslandschaft führte: Genauso hatte ich mir die Bilderbuchlandschaft Kirgistans vorgestellt.

Approaching the Ala-Bel Pass

Approaching the Ala-Bel Pass

The next generation of shepherds

The next generation of shepherds

Am 27. August verliessen wir die Hauptstasse und begannen unser Abenteur auf kirgisischen Holperstrassen, die uns letztlich zum Bergsee Song-Köl auf 3000 m.ü.M. führen würden. Die kommenden Tage führten uns durchs traumhafte Suusamyrtal, entlang dem Kökemeren- und anschiessend dem Jumgalfluss, wo wir die Strassen ganz für uns alleine hatten und gemächlich durch die Gegend rollten. Wir übernachteten in Kyzyl-Oi sowie in Chayek jeweils bei Bauern- und Hirtenfamilien, die via CBT (community based tourism) ein Zimmer sowie Nachtessen und Frühstück zur Verfügung stellen. CBT ist in Kirgistan weit verbreitet und ermöglicht uns als Touristen einen Einblick ins kirgisische Familienleben und den Gastfamilien einen kleinen Zusatzverdienst.

Von Chayek aus erreichten wir am 29. August eine beinahe komplett unbefahrene, ungeteerte Strasse und reisten erst durch eine trockene, fast wüstenartige Gegend und anschliessend durch enge, mich teils an die Schweiz erinnernde Täler Richtung Song-Köl. Immer wieder entdeckten wir friedliche Plätzchen zum Übernachten und als Paul von Bauchschmerzen heimgesucht wurde und hinter jedem zweiten Busch verschwand, entschlossen wir uns kurzerhand, unser Zelt neben einem Bergbach aufzubauen und einen Ruhetag (31. August) in einem abgelegenen Tal einzulegen. Paul kurierte sich langsam, während ich die Bergsonne genoss, Bücher las und vorbei ziehenden Schafs- und Pferdeherden zuschaute.

Time for a break

Time for a break

Our campsite at 2400m

Our campsite at 2400m

"yhello, yhello"

“yhello, yhello”

Nach der Überquerung eines weiteren steilen Passes auf 3380 m.ü.M erreichten wir am 1. September endlich den Bergsee Söng-Köl. Wir hielten an der Südseite des Sees, wo wir uns von einer äusserst gastfreundlichen Nomadenfamile beherbergen liessen, einen traumhaften Sonnenuntergang und den hell erleuchteten Sternenhimmel bewunderten und, unter schweren Decken begraben, unsere erste Nacht in einer Jurte verbrachten. Gemächlich reisten wir am nächsten Tag (2. September) um die Ostseite des Sees, um nach 50 Kilometern gleich noch mal den Luxus einer Jurte zu geniessen und einen gemütlichen Nachmittag am See zu verbringen. Unsere Nomadenfamilie beherbergte neben uns noch ein weiteres Paar, Jo und Mel, die uns zu Wodka und Yahtzee in “ihre” Jurte einluden und die wir hoffentlich in Bern oder Berlin irgendwann wiedersehen werden.

Nach einem stärkenden Buchweizenfrühstück mit selbstgemachter Aprikosen-, Himbeer-, und Cassismarmelade (3. September) liessen wir den idyllischen Song-Köl hinter uns, strampelten erst mal den Kalmak-Ashuu-Pass auf fast 3500 m.ü.M. (der höchste bisher!) hoch und freuten uns trotz Gegenwind und Holperstrassen, dass es fortan nur noch bergab ging. Nach 95 Kilometern erreichten wir das Städtchen Kochkor, wo uns eine nette Gastfamilie aufnahm und wir die vergangenen zwei Tage mit Planen und Schreiben verbrachten. Kochkor bietet eine Lenin-Statue als wohl einzige Sehenswürdigkeit.  Mit ihrem geschäftigen Obst- und Kleidermarkt sowie der belebten Haupststrasse verleihen die Menschen dem Städtchen aber einen besonderen Charme. Wir fühlen uns so wohl, dass wir gleich noch eine Woche hier blieben könnten. Es warten jedoch weitere kirgisische Naturschönheiten auf uns. Unser nächstes Ziel: Der Bergsee Issyk-Köl.

Smiling again in Kyrgyzstan

With the wind back in our bike riding sails, we hit the ground running in Kyrgyzstan.  But before beginning, it would be prudent to make something absolutely clear.  We don’t want people reading this blog and then afterwards thinking that they’ve been brainwashed by the propaganda department of the Kyrgyz tourism board, and as such we’d like to make a small disclaimer: WE LOVE KYRGYZSTAN!! (this is no cash for comment or paid announcement)

5 Star yurt

5 Star yurt

Another bumpy road

Another bumpy road

Upon riding into Kyrgyzstan (19th August), the crossing point resembling more a derelict camp strewn with beer bellied camouflaged hunters than an international border crossing, the pressure and constraints of visas and time, which we’d felt constantly in Uzbekistan, seemed to evaporate.  After a few broken greetings in Russian to the Kyrgyz border guard, he sent his stamp hurtling onto a blank page in our passports with a thump, and we were then officially free to roam his country for the next 60 days.

We’d hardly travelled more than 5km when we bumped into Antoine, a French cyclist coming from Bangkok, so deciding that the trees lining the roadside offered some pleasant respite from the sun, we sat down and ate lunch together and excitedly swapped stories about the places we were coming from, and heard about what to expect from the places we were heading to.  The abundance of melons being sold along the street provided us with a delicious lunchtime dessert, and we’d hardly been seated 5 minutes when an elderly Kyrgyz man wandered across the road to us announced from his house balancing a tray containing a fresh pot of tea and a bowl of black currant jam (the tradition here is to mix a few spoonfuls of jam into the tea, which along with the three spoonfuls of sugar that are also added, make it a fairly sweet experience).  After a long break we said our goodbyes and goodlucks and headed our separate ways, us further away from the plains and into the beginning of the mountains of Kyrgyzstan.

Through the Suusamyr Valley

Through the Suusamyr Valley

After so many weeks of desert, there was an undeniable enthusiasm at finally getting back into the mountains.  Late afternoon we reached our destination, the run down former mining town of Tashkomur, and found the hotel listed in our guidebook.  The room was probably one of the most disgusting places I’ve ever stayed, but frighteningly the other hotel in town received even worse reviews, so we decided to bite the bullet and settle in.  Only later did we find out from other travellers that the hotel served more as a brothel than a hotel, although luckily for us, unlike the other tourists, we didn’t have to listen to things that go bump in the night the whole time.  Towards evening a knock came at our door and we were met by Guillaume und Capucine, a couple of French backpackers, asking us if we wanted to share the cost of a taxi with them up to Sary Chelek, a lake and nature reserve hidden in the mountains about 70km away.  We quickly decided that a day of tourism without the bikes would be a nice change and arranged to meet them again outside the hotel in the morning.

Kokomoron River

Kokomoron River

Kokomoron River

Kokomoron River

The next morning (20th August) we stashed the bikes and baggage away in the bowels of the hotel and pleasantly loaded for once with just daypacks climbed into the waiting taxi with Guillaume and Capucine.  A few stops later (oil check here, tyre check there, fill up petrol) and we were on our way.  The car, like most in Central Asia, had definitely seen better days and probably longed for a little kinder treatment, however, as usual, was driven by someone convinced that he might still qualify as a F1 test driver, so before the long the wheels and brakes were squealing their way towards Lake Sary Chelek.

The further up the valley we went, the worse the condition of the road became.  The last 20km saw us bump along at around 10-20kph until reaching the gates of the Sary Chelek Nature Reserve.  Here our taxi driver suddenly decided that his headache stopped him from going any further, and so we were stuck about 12km from the lake itself.  Of course, his headache didn’t seem to stop him thinking that he’d receive the full amount that we’d agreed upon for him to bring us to the lake.  A kind local guesthouse owner quickly arranged us some other transport, and original driver finally went on his way.  If we thought the last 20km along the road was bumpy, we soon realised we’d seen nothing yet.  The road increased immediately in steepness inside the park gates, the ruts and drains running through/along the road got deeper, wider and more frequent, and we lurched and slid our way the last hour up to the lake.

There must be a way through

There must be a way through

Once there a swim in the crystal clear waters followed by a picnic on the shore whilst admiring the beautiful scenery seemed the only logical activities to be undertaken.  A sudden downpour had us quickly erecting shelter under the trees, but once the sun reappeared tourist groups of Kyrgyz set about entertaining us with vodka and folk music.  We started the 2-3 hour walk back down to the village, where we’d planned to sleep in a guesthouse run by the village English teacher for the night, but were conveniently picked up by a group of Russian tourists in a minivan along the way.  A plov dinner (typical regional rice dish) filled our bellies and we fell quickly asleep after a satisfying day.

Homestay feast in Kyzyl-Oi

Homestay feast in Kyzyl-Oi

"Beshbarmak" - literally "five fingers" (a traditional Kyrgyz dish)

“Beshbarmak” – literally “five fingers” (a traditional Kyrgyz dish)

Our wonderful homestay family in Kyzyl-Oi

Our wonderful homestay family in Kyzyl-Oi

An early start the next morning (August 21st) had us on the 6am bus back to Tashkomur, to retrieve our bikes.  Guillaume and Capucine continued further on south, so we said our goodbyes and look forward to catching up somewhere closer to home sometime.  Our bikes and luggage were patiently waiting for us in the hotel, so we loaded up and got back to riding.  On the outskirts of town we were amazed to bump into Robin and Christel from Holland, who we’d met previously in the middle of Turkey in May, but hadn’t seen since.  We excitedly shared stories and some tips and before we knew it almost an hour had passed.  Once again (and definitely for the last time this trip) it came time to say goodbye and we headed our separate ways.

Our route followed the Naryn River along a canyon, topped with high mountain peaks plunging, sometimes almost vertically, into the river below.  After 40km of curving and winding slowly upwards beside the river, we found a small stream flowing out of another valley, jumped in for a swim, cooked dinner and pitched our tent for the night, thoroughly content.

The stunning surroundings, as well as the pleasant temperature meant we were in no hurry to rush off the next morning (22nd August).  Breakfast was slowly enjoyed, and an extra cup of coffee before we finally got moving again.  The road for the next 20km either went straight up or straight down along the cliffs overhanging the river, but always slowly in ascent.  The scenery throughout the day was stunning and changed around every corner, making it a struggle to concentrate on the road before us.  The late afternoon presented us with one last long steep climb up over the Kok-Bel Pass (1700m) before we saw Lake Toktogul shimmering in the distance before us.  A long steep 10km descent bought us to its southern bank, where we quickly dismounted from the bikes and set about getting in for a swim to cool down as the sun slowly dropped down towards the mountain peaks on the western side of the lake.  Dinner at sunset on the lake rounded out another perfect day.

Changing landscapes along the Kokomoron River

Changing landscapes along the Kokomoron River

On the way to Song Köl

On the way to Song Köl

Campsite near Kara Ketse

Campsite near Kara Ketse

A couple of vodka-infused Kyrgyz disrupted our sleep for an hour or so sometime during the night, but the view upon crawling out of the tent the next morning (23rd August) quickly made us forget all of our cares.  The road around the lake rolled up and down between the hills lining the lake so we had our work cut out getting around to the town of Toktogul on the northern side.

Lunchtime arrived and a small village seemed like a good place to pick up some supplies.  However, as we’d heard and read, finding food isn’t always so easy in Kyrgyzstan.  The tiny threadbare shops hiding in most villages tend to contain a few dry biscuits, out of date chocolates, lollies, and of course without fail beer and vodka.  Fresh produce (fruit and vegies) is a rarity, and bread fairly hit or miss.  With growing hunger and waning energy levels, we gobbled down the few small things we could find, and struggled on the last 20km towards Toktogul, which we knew wasn’t so far away.  In Toktogul we quickly checked into a small nicely run family hotel, washed away the dust and sweat, and satisfied our hungers with the biggest ice creams we could find.

Although Toktogul doesn’t offer much from a tourist perspective, we decided that our bodies deserved the luxury and regeneration that a hotel offered and so stayed there for two nights.  Our rest day (24th August) was spent wandering about the town taking in all that the bazaar had to offer, eating, drinking and planning our onward route through the mountains.

A whole valley just for us below Song Köl

A whole valley just for us below Song Köl

Refreshed and revitalised we set off the next morning (25th August) to tackle the looming Ala-Bel Pass (3175m), about 75km and 2000m in altitude away.  Whenever I travelled over a high mountain pass by car in Switzerland (Nufenen, Grimsel or Susten), it always amazed me to come across a cyclist, and I looked on in awe to see them slowly climbing their way up the endless switchbacks towards the top.  To be honest though, it also made me ask myself how much fun it could really be.

At around 2400m and after riding 60km, the afternoon began to turn cooler so we thought that rushing to the top to only then have to descend with approaching darkness wasn’t such a smart decision.  Instead we moved away from the road, found a lovely slightly raised flat grassy platform perfect for our tent tucked beside a cascading mountain stream.  With full stomachs after dinner we enjoyed the sky change through the colours of the rainbow, and contemplated how lucky we were to be sitting together in such a beautiful place on this planet.  As soon as the sun disappeared, we scuttled for the warmth of our down sleeping bags in our tent and slept peacefully through the night.

Struggling towards Song Köl

Struggling towards Song Köl

Song Köl in the distance

Song Köl in the distance

A proper Swiss breakfast of muesli and coffee (26th August) gave us the energy for the assault at the last 10km and 800m in altitude to the top of the Ala-Bel Pass.  The gradient stayed constantly over 10 degrees, sometimes pushing almost 15 or 20 (at least that’s how it seemed) and we crept like ants up the side of the valley.  The tooting from passing cars continued, but all concentration and energy was invested in keeping the pedal just turning one more time, and one more time after that, and so on and so forth.  An obligatory photo atop the pass was made (Nina being mainly disappointed that there was no sign), warmer clothes pulled from the panniers, and then the descent began.

The landscape slowly flattened out into a wide open valley, dotted as far as the eye could see with yurts (traditional nomadic Kyrgyz huts), all selling kymys (fermented mare’s milk), kurut (small dry curd balls) and any manner of dairy products.  Upon sighting us riding along the road, smiling children appeared from their improbable hiding places, happily waving and excitedly calling out “yhello, yhello” as we rode past.  Just before reaching the start of the next pass towards Bishkek, we called it a day and set up camp on the edge of a field.

Happy at my yurt, Song Köl

Happy at my yurt, Song Köl

Camel herds, Song Köl

Camel herds, Song Köl

Rather than heading directly towards Bishkek, we’d already made the decision to instead take the road east towards Song Köl.  A bumpy gravel road led us into the Suusamyr Valley the next morning (27th August), following the Kokomoron River.  Apart from some persistent flies, we were more or less alone on the street, and could enjoy the stunning scenery of the steep gorge hugging the river’s edge.  In the picturesque town of Kyzyl-Oi, ringed by mountains on three sides and the fast flowing river on the other, we found the local CBT office, where we arranged some lovely accommodation for the night with a local family.

Community Based Tourism (CBT) is organised such that the local community has substantial control over and involvement in the development and management of tourism in the area, with the idea that a major proportion of its benefits remain within the community.  Through the use of existing buildings and facilities, tourism infrastructure can be offered to tourists.  There are numerous different organisations scattered throughout Kyrgyzstan (CBT, Shepherd’s Life, Jailoo) that offer similar products, helping to support the local community.  Accommodation consists of yurt stays, or the renting of rooms from local farmers or shepherds, whereby dinner can also be provided.  CBT can be found throughout Kyrgyzstan, offering tourists a glance into the culture of the locals, whilst at the same time giving some financial assistance to the local people.

Out of the gorge around Kyzyl-Oi the land flattened out, although the road stayed bumpy and dusty, and we carried on towards Chayek (28th August).  A night here gave us time to gather some supplies for our journey towards Song Köl, since according to the map there were no more villages along our route, where we could buy food.  That meant loading up our bags with enough food for about 5 days, not exactly knowing how long it would take to get up to Song Köl and back down again.

Jumping with happiness

Jumping with happiness

About 20km past Chayek (29th August), we turned south, the road became even more rutted, dustier, and harder to ride, and our progress was slowed further.  The soft sand sometimes gave way to a firm riding surface on the shoulder of the road, but at other times it seemed that we were zigzagging across the whole width of the road searching for that elusive decent path.  All the same, the road was free of traffic and we got excited looking at the imposing mountains looming ever larger and closer in the distance.

Eventually at 2600m we stopped, found a quiet camping spot, and slept soundly in preparation for the final push over the pass the next day.  Unfortunately my stomach had other ideas the next morning (30th August), and feeling decidedly under the weather, and after making it just another 6km up the road, we unpacked the tent again at 11am, and waited for things to improve.

Grazing flocks, Song Köl

Grazing flocks, Song Köl

Song Köl (3015m)

Song Köl (3015m)

Leaving Song Köl

Leaving Song Köl

The only time I escaped from the tent the next day (31st August), was to duck behind the nearest bush.  Nina on the other hand, enjoyed the beauty of the valley we found ourselves in, sunbaking, reading, going for strolls, and observing the comings and goings of the shepherds bringing their flocks of sheep, cows and horses up and down from the lake (Song Köl).

Two days later (1st September), totally devoid of energy but wanting to keep moving, we began the final climb to the pass about 800m above.  Physically I was still struggling, and every ten minutes of riding was followed by ten minutes slumped over the handlebars of my bike.  Hour after hour we struggled on, Nina patiently waiting and encouraging, and when we finally hit 3380m on the GPS, and saw that the street finally started descending I could have cried.  This euphoria however was short lived since the bumpy street played havoc as we rode downhill, and the cramps that had somewhat subsided sprang back to life.  30km later we’d finally made it to the edge of the beautiful Song Köl (3016m), where we found a yurt camp waiting for us, offering a warm comfy bed for the night and a generous tasty dinner.  Like on cue, my stomach problems seemed to finally disappear, and for the first time in days, eating and dinner was again something to be enjoyed.  When the eyelids started to droop, we crawled under the covers in a yurt for the first time for a wonderful night’s sleep.

A stunning cloudless sky presented Song Köl in its best light the next morning (2nd September), sheep and cattle grazing around the edge of the lake under the watchful eye of shepherds, mountains ringing the lake, some peaks still covered with snow and the morning sun shimmering on the blue water.  From the southern shoreline we headed in an anti-clockwise around the lake to the opposite shore.  After 50km we found another yurt camp on the northern shore and enjoyed the afternoon in the sun, reading, dozing, eating and marvelling at the beauty surrounding us.  The evening was spent enjoying vodka and Kniffel (the German equivalent of Yahtzee) in a yurt with Joe and Mel (a couple of backpackers from Germany) – hope to make it to Berlin soon.

Kalmak-Ashuu Pass (3450m)

Kalmak-Ashuu Pass (3450m)

One final breakfast (3rd September) at Song Köl consisting of warm milky buckwheat drizzled with black currant jam (as appealing it doesn’t sound, it was actually pretty good, and great for energy none the less) and then we were back to riding skywards.  One final push had us standing proudly atop the Kalmak-Ashuu Pass (3450m and our highest point of the trip thus far) and then it was all down hill.  The road on the other side of the pass seemed to snake along the side of the valley as far as the eye could see.  Unfortunately the quality of the road didn’t improve much either, so rather than being able to let loose, we spent the whole time braking until our fingers were numb, bouncing over potholes, and trying not to slide over the edge of the cliff.  Eventually the switchbacks ceased and the road levelled out a little.

Rather tired, but knowing that a warm bed in a guesthouse waited for us if we kept going and got to Kochkor, we battled on along the bumpy road, teeth chattering incessantly from the corrugated sections.  Eventually we turned onto the main road, and could hardly hide our pleasure at cruising along newly sealed bitumen for the first time in a week.  A strong headwind and intermittent road works made for a tough end to the day, but we were happy to arrive in Kochkor late in the afternoon, after 95km of riding, and find a guesthouse with a warm shower so that we could wash the accumulated dust away.

Kochkor is used mainly as a base by tourists to head up to Song Köl, so we didn’t feel too compelled to exhaust ourselves looking around much.  Not that there seems too much to do anyway.  A statue of Lenin and a fairly run down looking museum boasting an old tank mounted out front seem to be the two points of interest.  All the same, the small town does have a certain charm, all the locals going about their business, smiling, chatting to one another, friendly children greeting us at every corner, and most importantly for our onward journey finally a market again where we could find some decent food supplies.

The descent from the Kalmak-Ashuu Pass

The descent from the Kalmak-Ashuu Pass

A couple of days in Kochkor (4th/5th September) were spent organising our China dilemma, since we found out it’s no longer possible to obtain Chinese visas in Bishkek, as we’d planned.  Effectively since the 12th August it became impossible to get a Chinese visa in Kyrgyzstan unless you’ve resided there more than twelve months.  Potentially it’s still possible to get one in Tashkent in Uzbekistan, but that would also mean applying for a new Uzbek visa, something that also isn’t so easy.  In the end after turning in circles and changing our mind ten times, we made the decision that we will fly to Hong Kong from Almaty in early October.  Once there, we hope to pick up a China visa, and then head north over the border into China from there.  Most disappointing of all, is that we can’t continue along our overland route, but that’s just the way it is.

Knowing now that we have so much time in Kyrgyzstan, has allowed us to take the path less travelled.  Although these roads aren’t conducive to speed, we’ve seen unimaginable beauty, and best of all, had it almost to ourselves.  94% of Kyrgyzstan is made up of mountains, the average altitude in 2750m, and 40% of the country is over 3000m high.  Such heights and mountains makes for some pretty challenging riding, especially with a heavily loaded touring bike, but never on our whole trip have we been as happy as we are here (it was known as the Switzerland of the Soviet Union – maybe that’s a hint).  Never have we been so physically challenged as here, but the innumerable mountains, valleys, rivers, lakes, plateaus give us innumerable places to sit, rest, enjoy a picnic, pitch a tent and enjoy the beauty surrounding us.

With that in mind, we’ll keep bouncing along these dusty roads enjoying everything Kyrgyzstan throws our way, spend a few days in Bishkek at the end of September, ride up to Almaty in the first week of October, then pack everything into boxes and hop on over to Hong Kong.  Fun times ahead