Video: Kyrgyzstan

Stop press – the final instalment from Central Asia is ready.  Grab yourself some popcorn and settle in, it’s a long one.

Part 07 – Kyrgyzstan – Up and down through Kyrgyzstan, september 2013

(click on the blue link above)

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A week or so in Hong Kong

Photo gallery

(English below)

Hongkong vom 8. bis 17. Oktober

Unser Flugzeug aus Almaty landete um 9 Uhr morgens mitsamt Fahrrädern und Gepäck in Hongkong. Wir gönnten uns im Flughafengebäude nach einer kurzen Nacht erst mal zwei französische Buttergipfel sowie guten Kaffee und beobachteten das Geschehen um uns herum. Immer wieder stellten wir fest, wie freundlich die Bedienung ihre Gäste behandelt, wie effizient hier gearbeitet wird und wie ein Lächeln – auch unter Fremden – plötzlich wieder Teil der Kommunikation ist. Das geschäftige und meist wohlwollende Treiben bestätigte es: Nach einem fünfstündigen Flug waren wir in einer völlig andern Welt gelandet. Obwohl wir erst im Flughafengebäude waren, spürten wir doch bereits, wie die Anspannung der vergangenen Wochen langsam von uns abliess. Wie sehr wir uns auf dieses neue Kapitel unserer Reise freuten!

Sometimes it's so steep, there's no other option but pushing

Sometimes it’s so steep, there’s no other option but pushing

Holiday feeling in Mui Wo

Holiday feeling in Mui Wo

Peeping Paul at the Peak

Peeping Paul at the Peak

Jenga

Jenga

Bisher hatte ich mit Hongkong eine pulsierende Glitzerwelt, bestehend aus Wolkenkratzern und Menschenmassen assoziiert. Tatsächlich gehören Teile der Stadt denn auch zu den dichtest besiedelten Gebieten der Welt. Gleichzeitig besteht Hongkong aus mehr als 240 kleinen Inseln, wobei die meisten nur wenig besiedelt, mit tropischen Wäldern bewachsen und verträumten Buchten geschmückt sind. Der Flughafen Hongkongs befindet sich auf einer ebensolchen Insel: Lantau. Wir entschieden uns, auf die andere Seite dieser Insel zu radeln und uns für eine Nacht ein schönes Hotel in der Bucht von Mui Wo zu gönnen. Auf der linken Strassenseite – wie mussten wir uns konzentrieren! – führte uns die Strecke nach Mui Wo bei schwüler Hitze über steile Strassen und durch dichte Wälder. Schweissgebadet, aber von der Schönheit dieser tropischen Insel überrascht und verzaubert, erreichten wir nach 20 Kilometern das Dorf Mui Wo. Wir verbrachten einen gemütlichen Nachmittag am Strand, verschlangen unser erstes chinesisches Abendessen – köstlich! – und liessen uns müde in die bequemen Betten fallen. Nachdem wir uns in den vergangenen sieben Monaten Tritt um Tritt an alles Neue hatten gewöhnen können, erschien es uns unwirklich, plötzlich auf dieser grünen Insel zu sein, wo wir doch gestern noch durchs herbstliche Almaty geradelt waren.

Unsere Fahrräder konnten wir für eine Woche im Veloladen in Mui Wo stehen lassen und so bestiegen wir am 9. Oktober mit nur wenig Gepäck die Fähre, die uns in nur 30 Minuten ins pulsierende Stadtzetrum Hongkongs führte. Auf einem Reisebüro beantragten wir unser Chinavisum, das in Hongkong tatsächlich noch problemlos erlangt werden kann: Eine Woche später konnten wir es gegen ein Entgelt von 50 US Dollar abholen. Unserer Weiterreise durch Südchina stand damit nichts mehr im Weg!

Die Zeit in Hongkong verging wie im Flug. Oft schlenderten wir ziellos durch die Strassen und unzähligen Einkaufszentren, beobachteten das geschäftige Treiben und genossen mal italienischen Kaffee, mal deutsches Gebäck und natürlich immer wieder chinesische Suppen, Nudeln sowie Eintöpfe aller Art.

Where's OH&S Rep when you need one?

Where’s an Occupational Health & Safety Rep when you need one?

Mit der Unterkunft hatten wir ein Riesenglück: Wir wohnten bei Mark und King, zwei äusserst herzliche Gastgeber, auf die wir via warmshowers.org gestossen waren und die uns sozusagen ihre Zweitwohnung inmitten in Soho, einem von überwiegend internationalen Gästen belebten Stadt- und Ausgehviertel, zur Verfügung stellten. Die beiden waren nicht nur enorm grosszügig, sie nahmen sich trotz voller Terminkalender auch viel Zeit für uns: Sie organisierten etwa ein Pizzaessen auf ihrer Dachterrasse, schenkten uns wertvolle Tips für Hongkong und die Weiterreise, luden uns in eines ihrer chinesischen Lieblingsrestaurants oder zum besten Schokoladenkuchen der Welt ein. Wir fühlten uns wie zu Hause unter Freunden und hoffen, die beiden eines Tages bei uns in der Schweiz willkommen zu heissen!

Ein weiteres Highlight in Hongkong war das Wiedersehen mit meiner Gastschwester Poyi, die vor 13 Jahren als Austauschschülerin bei meiner Familie in Wichtrach gelebt hat. Ihre Mutter bekochte uns am 13. Oktober mit einer Unmenge an chinesischen Gerichten und weil’s so gut war, assen wir so lange, bis wir zu platzen glaubten. Da Poyis Eltern kein Englisch sprechen, verständigten wir uns mit Händen, Füssen und dank Poyis Übersetzungen. Wir genossen den gemeinsamen Abend so sehr, dass wir uns für den nächsten Tag gleich noch mal verabredeten und so führte uns Poyis Familie am 14. Oktober zum chinesischen Tee – es wird mehr gegessen als Tee getrunken -, zum Kegeln (Bowling) und schliesslich zum Abendessen (hot pot = eine Art Fondue mit Fleisch und Gemüse) aus. Nach all dem hervorragenden Essen verabschiedeten wir uns kugelrund von Poyi und ihrer Familie freuen uns jetzt schon aufs nächste Wiedersehen.

Dinner in Soho with King, Mark and Aubrey

Dinner in Soho with King, Mark and Aubrie

Hong Kong Harbour

Hong Kong Harbour

So many ants in the nest

So many ants in the nest

Nebst all der Mahlzeiten mit wunderbaren Menschen nahmen wir uns auch Zeit für paar touristische Orte: So schauten wir uns etwa den grossen Buddha sowie das mehrheitlich auf Stelzen erbaute Fischerdorf Tai O auf der Insel Lantau zusammen mit James, einem weiteren Tourenfahrer, oder das historische Museum zusammen mit Aubrie, Marks Cousine aus Amerika, an.

Am 17. Oktober verabschiedeten wir uns von Mark, King und Aubrie, nahmen die Fähre nach Mui Wo (auf der Insel Lantau), um dort Fahrräder und Gepäck abzuholen und auf der nächsten Fähre gleich wieder zurück nach Hongkong zu gelangen. In Hongkong radelten wir von der einen zur nächsten Fährenstation – glücklicherweise liegen diese nur paar Meter voneinander entfernt – kauften Fährentickets nach Macau und bestiegen das dritte und letzte Schiff an diesem Tag. Nach einer knappen Stunde erreichten wir die Stadt Macau, den Ausgangspunkt unserer Chinareise.

A week or so in Hong Kong

Our “Air Astana” chariot had us standing on Hong Kong soil just before 9am (October 8th).  A Hong Kong bike enthusiast from the flight had our bikes lined up for us, just waiting to be collected, and we whizzed through immigration in the blink of an eye, as only the efficiency of Hong Kong could manage.  After the last few months, the short time in Hong Kong airport was a reminder of how efficient, but also how friendly, service can actually be.  The unavoidable unpacking and reassembling of the bikes seemed a lot less urgent as soon as we sighted a French style café in the airport, so with a couple of coffees and chocolate croissants for energy, an hour later it was time to get to work on the bikes.

The humidity outside, in comparison to the relative dryness of Central Asia, had sweat rolling down our noses in no time, and that was before we’d even start to ride.  With both bikes finally ready to roll, we set off from the airport towards Mui Wo, a small fishing village located about 20km away, also on Lantau Island where the airport was.  The central part of Hong Kong isn’t really known as a cyclist idyll nor for its abundance of space, and as such, finding accommodation with enough room for two bicycles proved a challenge.  Our solution was to head to a quieter corner of one of the islands comprising Hong Kong to stay for the first night, which would give us somewhere to leave the bikes and some luggage.  It just so turned out that our 2nd floor hotel room also offered stunning views over Silver Mine Bay.

Dinner at Poyi's parents

Dinner at Poyi’s parents

Poyi and Freeman

Poyi and Freeman

Yum cha

Yum cha

Strike!

Strike!

Whilst the things that automatically spring to mind at the mention of Hong Kong are skyscrapers and seas of people, Hong Kong is actually a collection of over 240 islands, most of them uninhibited, or sparsely populated.  Dense, almost impenetrable tropical forests cover most of the mountainous islands, and getting to our first destination, Mui Wo, brought us over steep mountains and alongside lush vegetation.  Together with the sudden difference in humidity, the punishing road gradients (at times over 16%) made for some of the toughest (thankfully short however) riding of our trip so far.  The rest of the day was spent relaxing at the beach in Mui Wo, wandering around the village, and sampling some of the delicious local dishes for dinner.

A buffet breakfast gave us a good start to the day (October 9th) and we set about trying to get rid of some of our belongings.  The hotel where we’d stayed weren’t so keen on looking after our bikes for a week (thankfully they took our excess luggage though), so we set off to the “Friendly Bike Shop” in the Mui Wo village centre.  Jacky Chan (the owner, but not the film star) was obliging enough to take possession of our bikes for a week, while we were in downtown Hong Kong – a huge thanks once again, Jacky!!  Loaded with just one small bag each, we jumped on the ferry in Mui Wo, and headed towards Central Pier.  30 minutes later we were standing on Hong Kong Island.

Once again we struck gold with warmshowers.  Mark and King, an American/Malay couple living in Soho on Hong Kong Island accepted our request for a place to stay, and so we found ourselves lodged in luxury in their spare apartment in the middle of town for a week.  The hospitality and generosity that was shown to us by both Mark and King was quite overwhelming.  Despite their jam-packed schedules, they always seemed to find time to show us their favourite restaurants, organise pizza parties on their rooftop terrace under the evening glow of Hong Kong’s lights, offer tips for our onward journey, or take us out for delectable chocolate fondant.  They’re counting down the days until their own epic bike tour can begin, so as to be expected, lots of time was spent discussing travelling and travel plans.  Thanks to the both of them, we felt so “at home” in Hong Kong, and could really relax and look forward to the next stage of our trip.

The Big Buddha

The Big Buddha

Presents for the big guy

Presents for the big guy

Tai O

Tai O

Fish, just hanging out to dry

Fish, just hanging out to dry

And the lights go on

And the lights go on

Pure bliss - chocolate fondant

Pure bliss – chocolate fondant

The other highlight of our time in Hong Kong was getting to catch up with Poyi, an exchange student that stayed with Annina’s family in Wichtrach over thirteen years ago.  We were invited to her parent’s apartment one evening for dinner, and Poyi’s mother cooked up a feast for us.  The next day we all met again (Poyi and her boyfriend, Freeman, as well as Poyi’s parents) and completed a food marathon.  Yum cha, a typical Hong Kong pasttime started off preceedings in the early afternoon, which included a myriad of dishes, some well known (dumplings, steamed buns), others less so (chicken legs), but all delicious.  Loaded full of energy from yum cha, we then spent the afternoon ten-pin bowling.  A lot of laughing and a little sport (some might argue whether it can actually be classed as sport, but that’s an argument for another time) released some pressure from our full bellies, which was then a sign to eat some more.  This time Chinese “hot-pot”, which basically involves everyone dropping anything available from a selection of things ordered (dumplings, vegetables, meat, noodles) into a huge steaming pot of stock, then fishing it back out again to eat – really quite similar to fondue.  And just like fondue, it was delicious!!  We rolled ourselves out of the “hot-pot” restaurant, and straight into another, this one specialising in desserts.  Filled to overflowing with different types of Cantonese desserts, it then came time to say thankyou and goodbye to Poyi, Freeman and her parents for some many wonderful memories and mouthwatering experiences.

Although our time in Hong Kong consisted, to a large part, of eating, we actually had one main aim – to get a Chinese visa.  After the initial hassle of not knowing whether it was still possible to get one in Hong Kong, in the end it couldn’t have been easier.  A couple of emails to gauge the different visa agencies on offer a few weeks earlier, a trip to Forever Bright Travel in the New Mandarin Tower, HK$350 (about US$45) and four business days was all it took to become the proud owners of brand spanking 30-day single entry Chinese visas.  MISSION ACCOMPLISHED.

The rest of our spare time, allowed us to play the tourists.  Walked up the hundred and something steps to see the Big Buddha close up on Lantau Island with James, another cyclist who we’d first meet in Georgia outside the Azerbaijan Embassy collecting visas, bumped into again on the road around Lake Issyk Kol in Kyrgyzstan, and who was also waiting for a Chinese visa in Hong Kong.  Visited the fishing village of Tai O to see the stilted houses and eat seafood.  Strolled around the Hong Kong History Museum with Aubrie, the niece of our warmshowers host Mark, who was visiting from the States.  Took a ride on the Peak Tram for stunning views over Hong Kong Island and Kowloon.  Wandered the endless fascinating streets of Kowloon, to see everything imaginable being sold.

Chinese visa in hand, the time came to leave Hong Kong (October 17th).  A ferry ride to Mui Wo and back to retrieve our bikes and luggage started the day, before heading down to the Macau Ferry Terminal.  We’d heard that crossing into China from Hong Kong could be a little complicated, owing to the fact that riding between the two is apparently forbidden since there is no foot traffic.  This would mean either having to load the bikes onto a bus (whereby depending how large the luggage compartment is, also isn’t always possible), or taking them onto the train (some trains however are also off limits to bikes).  After scratching our heads and considering different possibilities, the best solution for us in the end was to take the ferry to Macau, with the aim of riding over the land border there.  Although not planned, it also meant a visit to Macau.  Watch out casinos, our bulging wallets are coming to empty your coffers.

Central Asia, goodbye

Photo gallery

(English below)

Nach einem fünfstündigen Flug und paar Tagen inmitten hongkongs Wolkenkratzern sind Zentralasien und damit auch unsere letzten paar Tage in Kasachstan nicht nur kilometer-, sondern auch gefühlsmässig bereits in weite Ferne gerückt. Unsere Reise durch die Stanländer war eine Herausforderung, geprägt von emotionalen Hochs und Tiefs. Manches war frustrierend, vieles unverständlich und doch überwiegen die Erinnerungen an glückliche Momente mit herzlichen Menschen, in magischen Städten, während eines wohlverdienten Schaschlik- oder Laghmangerichts, auf einem mühsam erklommenen Pass oder an einem friedlichen Bergsee.

Looking for a campsite

Looking for a campsite

Colour coordinated today, aren't we?

Colour coordinated today, aren’t we?

Enjoying the last light of the day

Enjoying the last light of the day

Unsere letzten paar Tage in Zentralasien verbrachten wir in Kasachstan. Ein letztes Mal radelten wir durch endlose Steppen, kochten Nudeln unter freiem Himmel und zelteten an verlassenen Plätzchen (1. bis 3. Oktober). Die letzten 50 Kilometer vor Almaty, der grössten Stadt Kasachstans, führten uns auf einer drei- und später vierspurigen Autobahn ins Zentrum hinein und wir waren froh, als wir am frühen Nachmittag unser Hostel heil erreichten und damit die zentralasiatischen Raser ein für allemal und heil hinter uns liessen.

Almaty ist keine sehr interessante Stadt. Wer kann, kurvt mit einem Riesenkarren durch die versmogten Strassen und geht in den vielen Boutiquen einkaufen. Da wir weder ein teures Auto noch das nötige Kleingeld für eine Louis Vuitton Tasche haben, blieben uns die Vorzüge der Stadt grösstenteils verwehrt und so gestalteten sich die Tage in Almaty ähnlich wie kurz zuvor in Bishkek: Wir verbrachten viel Zeit in unserem gemütlichen Hostel, spazierten entlang der in Herbstfarben leuchtenden Baumalleen, telefonierten mit Familie und Freundinnen und trafen uns abends jeweils mit andern Reisenden.

Am 7. Oktober radelten wir zum Flughafen, verstauten unser Gepäck in einer Plastiktasche, liessen die Fahrräder in paar Schichten Plastikfolie einwickeln und stiegen kurz nach Mitternacht ins Flugzeug, das uns in nur 5 Stunden – mit dem Fahrrad wären es drei Monate gewesen – nach Hongkong fliegen würde.

Central Asia, goodbye

A five hour flight took us away from Central Asia and dropped us into the skyscraper jungle that is Hong Kong.  The abruptness of the change could hardly have been more noticeable.  Suddenly we were a world away from the place that dazzled us one minute then infuriated us the next.  Our journey through the “Stans” was challenging to say the least, filled with both emotional and physical highs and lows.  Sometimes it was frustrating, often it was incomprehensible, but the wonderful memories that remain override all of that; interesting encounters with local people, magical cities, breathtaking scenery, hard fought mountain passes, sizzling shashliks and reenergising Lagman.

Russian Orthodox Church, Alamty

Russian Orthodox Church, Alamty

Soviet War Memorial, Almaty

Soviet War Memorial, Almaty

Progress - cars and skyscrapers

Progress – cars and skyscrapers

Museum, Almaty

Museum, Almaty

After a short ride north out of Bishkek (October 1st), we crossed the border and found ourselves, for the second time of the trip, on Kazakh soil.  A couple of hours of ascent brough us up over the Kordai pass, and then there was 150km of flat steppe to contend with, all the while bordered to the south by the natural border to Kyrgyzstan, the Kungey Alatau mountain range.  One part of the road stretched out in front of us, straight like a ruler, flat like table, for over 50km, no bends, no bumps, no curves, no corners.  Pleasant temperatures and good roads kept us whizzing along, and we were both happy to be back riding.  Only as we approached Almaty, the former Kazakh capital, did the hills start rolling a little, and the intensity of the traffic increase.  The three days spent on the road (October 1st-3rd) gave us open skies, and beautiful wild campsites surrounded by dry plains.  The clear air here garaunteed a spectacular nighttime show.

The telltale sign of Almaty getting nearer was the increasing intensity of the brown haze on the horizon.  The pollution created by the immense number of vehicles and factories casts a thick layer of smog across the city, which owing to its geographical position surrounded by high mountain ranges, isn’t blown away very often.  The city itself is filled with rows and rows of tree-lined streets and boulevards.  Luxury cars and designer stores are abundant, and new high-rise buildings are rapidly changing the skyline.  Kazakhstan’s rapid economic growth is plain for all to see.

The mountains surrounding Almaty offer wonderful hiking and camping opportunities, but unfortunately our travel schedule and booked onward flight didn’t allow us time for this.  Instead, we spent our time in Almaty trawling through bike shops for spare parts, wandering the green streets, enjoying European style fare, and getting everything ready for our flight to Hong Kong.

Although we’ve “visited” Kazakhstan twice during this trip, in no way, shape or form, could we say that we’ve really seen much of this huge vast country.  We never travelled in Kazakhstan.  We used it as a way to get from point A to point B.  It was like a transfer within an airport.  Without doubt it has much to offer, but the route we’d chosen meant that we had other places to be.  Somewhere for another time I suppose.

Leaving on a jet plane...

Leaving on a jet plane…

The day of our flight finally arrived (October 7th), so we packed up the bikes, and rode out to the airport.  At the airport the bikes were disassembled and wrapped up in plastic cling wrap, all of our luggage packed together, everything checked in, US$60 handed over for the transport of each bike, and then it was time for new beginnings, first Hong Kong, and then (hopefully, visas permitting) China.

Beach holiday in Kyrgyzstan

Ferien in Kirgistan

(English below)

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Wir verliessen Karakol am 18. September, um gemächlich nach Bishkek zu radeln. Ein letztes Mal genossen wir es, nur halb so lange Strecken wie gewohnt zurückzulegen und die Nachmittage entweder am See Issyk Köl oder in einer gemütlichen Pension zu verbringen.

Tian Shan (mountain range)

Tian Shan (mountain range)

At the beach, Lake Issyk Köl

At the beach, Lake Issyk Köl

Wir hatten gehört, dass die Nordseite des Sees Issyk Köl, insbesondere das Städtchen Cholpon Ata, im Sommer unter russischen und kasakischen Strandtouristen äusserst beliebt sei. Umso überraschter waren wir, als wir an den Stränden statt Bikinischönheiten und sich sonnende Muskelprotze nur paar Esel, Schafe und Pferde antrafen. Die UrlauberInnen waren alle schon wieder in den Norden zurückgekehrt, so dass wir die Strände ganz für uns hatten. Wir fühlten uns wie in den Ferien.

Am 22. September erreichten wir das westliche Ende des Sees und damit das Städtchen Balykchy, wo wir uns am frühen Nachmittag in einer heruntergekommenen Pension einquartierten, uns den Basar anschauten und ein letztes Mal ans Seeufer spazierten. Balykchy, das zu Sowjetzeiten eine bedeutende Industriestadt war, hat – wie einige kirgisische Städte – seit der Unabhängigkeit seine industrielle Grundlage verloren. Entsprechend hoch sind deshalb die Arbeitslosenquote und damit einhergehend der Alkoholkonsum. Einmal mehr führten uns die deprimierend leeren Strassen, die zerfallenen Häuser sowie die in Grüppchen kauernden, wodkatrinkenden Männer vor Augen, welch hartes Leben hier zum Teil geführt wird.

Am nächsten Tag rollten wir fast den ganzen Tag lang bergab (nach wie vor ein wunderbares Gefühl!) und erreichten gegen Abend das Städtchen Tokmok. Wir schauten uns am 23. September den im 11. Jahrhundert errichteten Buranaturm, ein Minarett und eines der in Zentralasien ältesten errichteten Bauwerke, an und erreichten am 24. September Bishkek, die Hauptstadt Kirgistans.

Lake Issyk Köl

Lake Issyk Köl

Hi ho, hi ho, it's off to work we go..

Hi ho, hi ho, it’s off to work we go..

Bishkek ist eine lebhafte und in vielerlei Hinsicht moderne Stadt mit zahlreichen Cafés und Restaurants, aber auch grossen, typisch zentralasiatischen Basaren. Sehenswürdige historische Bauten gibt es kaum, da die Stadt erst im 19. Jahrhundert gegründet wurde und so verbrachten wir die meiste Zeit in Cafés sowie im gemütlichen Innenhof unserer Pension (Nomads Home). Durch Barbara, eine Freundin aus der Schweiz, lernten wir Janar kennen, die drei Jahre in Bern gelebt hat und dadurch hervorragend Deutsch spricht. Nach 6 Wochen Kirgistan war es für uns äusserst spannend, uns mit einer jungen kirgisischen Frau unterhalten zu können und so viele unserer offenen Fragen über Land und Leute beantwortet zu erhalten. Mit Janar besuchten wir am 29. September eine eindrückliche Ballettaufführung (ein kirgisisches Märchen namens “Cholpan”) in der Staatsoper. Da sie am nächsten Tag ihren Geburtstag feierte, lud uns Janar am 30. September zusammen mit paar Freundinnen in ein kirgisisch-chinesisches Restaurant ein, wo wir unter anderem ein letztes Mal kirgisische Schaschlik (Fleischspiess), Kurdak (Fleisch mit Kartoffeln und Zwiebeln) und Chorpo (Fleischsuppe) genossen und – wie es sich für Kirgistan gehört – immer wieder mit einem Glas Schnaps und mit Trinksprüchen auf Janar anstiessen. Liebe Janar, vielen Dank für diesen wundervollen Abend!

Nach 42 Tagen in Kirgistan überquerten wir am 1. Oktober kurz vor Mittag die Grenze nach Kasachstan. Hätten wir – wie geplant – in Bishkek ein Chinavisum erhalten können, so wären wir schon längst in der chinesischen Wüste. Da wir aber einen Flug nach Hongkong buchen mussten, blieb uns mehr Zeit, Kirgistan zu entdecken und uns Zeit für Land, Leute, aber auch uns selbst zu nehmen.

Smoked fish, Balykchy

Smoked fish, Balykchy

Spätestens seit Aserbaidschan reisen wir durch Länder, deren Kultur uns in vielerlei Hinsicht fremd ist. So wirkt etwa der Umgangston in Kirgistan hart. Auf den ersten Blick scheinen die Menschen im Vergleich zu Europa nicht sehr zimperlich miteinander umzugehen. Hierzu paar Beispiele: Sieht ein Autofahrer eine Fussgängerin auf der Strasse, beweist dieser seine Stärke und beschleunigt sein Tempo, statt sich in Vorsicht zu üben. Statt sich in einer Warteschlange einzureihen, stösst der Stärkste die andern aus dem Weg. Jungen bewerfen uns vom Strassenrand aus mit kleinen Steinen – wohl nicht, weil sie uns etwas Böses wollen, sondern eher, weil sie das zum Spass auch untereinander tun. Den übermässigen Wodkakonsum haben wir bereits im letzten Blog erwähnt. Nach wie vor wird zudem der Brauch des Brautraubs (bride kidnapping) vielerorts toleriert und praktiziert: Im Extremfall wird eine junge Frau dabei entführt, entehrt und damit von ihrem Entführer zur Heirat gezwungen. Ein Brauch – für uns kaum vorstellbar, in Kirgistan aber tatsächlich noch Gang und Gäbe. Um solche kulturelle Unterschiede auch verdauen zu können und andern Menschen gegenüber weiterhin offen zu bleiben, benötigen wir immer wieder kleinere Reisepausen. Wir genossen es in Kirgistan daher sehr, nicht jeden Tag weiterziehen zu müssen, sondern auch mal an unspektakulären Orten verweilen zu können, ein Buch zu lesen oder interessante Touristen kennenzulernen. Obwohl einiges für uns unverständlich bleibt, haben wir unsere Tage in diesem Bergland sehr genossen, wunderbare Menschen kennengelernt und schönste Natur bereist. Bald schon erleben wir einen wohl noch grösseren Kulturschock: China!

Holiday time in Kyrgyzstan

With our blistered feet slowly on the mend, it was time to leave Karakol (September 18th) and head around the northern shore of Lake Issyk Köl back towards Bishkek.  Knowing that we had ample time for the journey, we could take the 400km back to Bishkek at a leisurely pace.  Most afternoons were spent relaxing somewhere on the lakeshore.  We’d heard that during the summer months the northern shore of Lake Issyk Köl, especially the village of Cholpon-Ata, was filled to overflowing with tourists; well to do Kyrgyz, Russians and Kazakhs mainly.  Imagine our surprise then, when the only other guests we had to share the beach with, were grazing donkeys, sheep and horses.  It would seem that the mass exodus of tourists back to their jobs in the city had already taken place, so we had the lake to enjoy more or less to ourselves.

Burana Tower

Burana Tower

Burana Tower

Burana Tower

A few days of riding brought us to Balykchy (September 22nd), at the western end of the lake.  After finding a grotty guesthouse (options being somewhat limited) we took a look around the town and made trip to the bazaar.  Balykchy was a major industrial and transport centre during the Soviet era, but it lost almost its whole economic base following the collapse of the Soviet Union and the closure of virtually all of its industrial facilities.  The crumbling factories cast a ghostly shadow throughout the town, and there seemed to be a feeling of hopelessness hanging over the town.  Like many other towns in Kyrgyzstan with high unemployment that we’d passed through, the standard street scene consisted of groups of squatting men passing the bottle around the circle.

Upon reaching the other side of Balykchy (September 23rd), we were greeted with a day of over 100km of lovely smooth wide streets, stretching all the way to down to our Tokmok.  Originally we’d planned to camp somewhere along the way, but the good roads combined with the relatively high population density meant that we kept on pedalling until we found a cheap guesthouse in Tokmok for the evening.  The next day involved a short 15km bike trip (without luggage) to Burana Tower, the last remains of the ancient city of Balasagun, which was founded at the end of the 9th century.  The tower is a large minaret, originally 45m high, but now just 25m after being partially destroyed by an earthquake in the 15th century.  Like at all “tourist destinations” in Kyrgyzstan, the ubiquitous Kyrgyz wedding party was also in attendance, for a few photo opportunities.

A short 60km had us in Bishkek the next day (September 24th), where we would end up staying for a week.  The city itself is a bustling, modern place, filled with innumerable cafes, restaurants and bars, wide tree-lined boulevards, shady green parks and white marble Soviet monstrosities littered throughout.  There are not many notable historical buildings per se, since the city was only founded during the 19th century.  Most of our time was spent enjoying far too much Italian coffee, eating ice creams, and wandering the streets, and relaxing in the garden of our guesthouse, Nomad’s Home.  The main central bazaar (Osh bazaar) kept us entertained for a while with its comings and goings, and everybody going about their daily business.

Bishkek

Bishkek

State Opera and Ballet Theatre, Bishkek

State Opera and Ballet Theatre, Bishkek

A Swiss friend had given us the contact details of a Kyrgyz friend of hers, so during our stay in Bishkek we arranged to meet.  Janar, it turns out, had studied for three years in Bern, and spoke perfect German.  After travelling so long through Kyrgyzstan, it was interesting to finally be able to get some answers to all of the questions regarding Kyrgyzstan that we’d asked ourselves during the last 6 weeks.  For Annina, it was especially exciting to be able to hear about life in Kyrgyzstan from the perspective of a Kyrgyz woman.

We visited the State Opera and Ballet theatre with Janar (September 29th), where we saw a performance of a typical Kyrgyz fairytale, Cholpon, adapted as a ballet.  The interior of building itself was incredibly beautiful, a mix of Russian and Kyrgyz motifs, and the performance was equally entertaining, the typical “love against all odds” story, spectacular backdrops, and an enthusiastic audience clapping randomly and frequently.

The next day was Janar’s birthday (September 30th) and we were invited to dinner to help her celebrate with a few of her friends.  A sumptuous feast, complete with typical Kyrgyz specialities (Kurdak, shashlik, chorpo), that we’d come to enjoy, awaited us.  Good company and an endless supply of beer, wine and schnapps, made for a wonderful evening, swapping stories and hearing about different cultures.  Cheers again Janar, and thanks for a night to remember.

Janar's birthday feast

Janar’s birthday feast

Happy birthday Janar!!

Happy birthday Janar!!

After 42 amazing days in Kyrgyzstan, it was finally time to say goodbye.  Around midday (October 1st), we crossed the border into Kazakhstan.  If we’d been able to obtain a Chinese visa in Bishkek like we’d originally planned, we’d have long been in China already.  As things transpired, this didn’t turn out to be possible, and since we booked our flight to Hong Kong from Almaty so far in advance, we had more time to spend in Kyrgyzstan.

Whilst the country possesses unimaginable and unquantifiable beauty, life here is tough.  The Kyrgyz economy has struggled considerably since independence, and up to one third of the population live below the poverty line.  As foreigners looking in, it also appears at times that the way people treat each other is tough.  When a pedestrian crosses the street, it is almost normal behaviour for an oncoming car in the distance to noticeably accelerate and change lanes towards the pedestrian, whereby you’d assume he was actually trying to run him over.  The demonstration of one’s power and thus importance holds sway here.

There has also been a renaissance in bride kidnapping in recent times.  Although illegal, the practice, for all intents and purposes, is widely tolerated.  Many claim that bride kidnapping is a tradition, however the rapidly increasing “bride-price” makes marriage almost unaffordable for those from poorer backgrounds.  As a way to circumnavigate this payment to the bride’s family, a man will arrange (usually with some friends) to kidnap his desired bride from the street.  The young woman will then be held at the house of the man’s family and coerced (emotionally and often physically) into accepting the marriage proposal.  Knowing that their reputation within society will be ruined if they don’t, they have little option but to accept the marriage proposal.

The easing of visa restrictions has definitely seen an increase in tourists visiting Kyrgyzstan.  Whilst there are definite social problems which need to be tackled, the generosity and honesty of Kyrgyz people has made our stay one to remember.  It will be interesting to see how the tourism sector develops in the near future, and how the Kyrgyz people are best able to showcase the abundance of beauty they have, just waiting to be discovered throughout the land.  For us though, a new culture shock awaits: Next stop China (we hope).