Escaping the smog to get to the karst

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Durch Smog zu den Karstbergen (17. bis 28. Oktober)

(English below)

Seit wir Hongkong verlassen haben, sind bereits mehrere Wochen verstrichen. Höchste Zeit also, mich hinzusetzen, über die vergangenen Tage nachzudenken und meine ersten Eindrücke in China mit der Welt zu teilen. So einfach ist das aber nicht: Sobald ich das Gefühl habe, China, oder zumindest den Südwesten Chinas, beschreiben, einordnen oder einfach nur verstehen zu können, zeigt sich mir dieses Land plötzlich von einer völlig andern Seite. Ständig widersprechen neue den bereits gemachten Eindrücken. Vor meinen Augen tanzt ein Chaos bunter Puzzlesteine, die kein Ganzes werden wollen. Ich habe mir sagen lassen: “Das ist, was China ausmacht!“. Und so radeln wir mal schmunzelnd und bewundernd, mal stirnrunzelnd und hinterfragend, stets jedoch staunend durch die Gegend – immer bereit für die nächste Überraschung.

Ruins of St Paul's, Macau

Ruins of St Paul’s, Macau

Sparkling, blinking casinos…everywhere

Sparkling, blinking casinos…everywhere

Efficient packing

Efficient packing

One of our luxurious hotel rooms (even space for the bikes)

One of our luxurious hotel rooms (even space for the bikes)

Photo time at lunchtime

Photo time at lunchtime

Thomas, our dinner host

Thomas, our dinner host

Temple, Zhaoqing

Temple, Zhaoqing

Neon temple, Zhaoqing

Neon temple, Zhaoqing

Die Grenze zwischen Hongkong und dem chinesischen Festland darf nicht per Fahrrad überquert werden. Wir entschlossen uns deshalb, am 17. Oktober die Fähre nach Macau, das wie Hongkong eine Sonderverwaltungszone Chinas bildet, zu nehmen, um von dort aus hoffentlich über die chinesische Grenze radeln zu dürfen. Gleichzeitig nutzten wir die Gelegenheit, uns die ehemalig portugiesische Stadt anzuschauen, die nach wie vor hübsche Gassen und einige Sehenswürdigkeiten (z.B. Ruinen der im Jahre 1602 errichteten Pauluskirche) aus der Kolonialzeit bietet. Im Gegensatz zu Hongkong ist das Glückspiel in Macau, auch “Las Vegas des Ostens” genannt, legal, so dass die Stadt Millionen chinesischer Touristen anzieht und aus allen Nähten zu platzen scheint. Es erschien mir etwas unwirklich, inmitten dieser chinesischen Menschenmasse, die eilig von Geschäft zu Geschäft zieht, durch die europäisch wirkende Altstadt geschubst zu werden.

Am 19. Oktober packten wir unsere Taschen, setzten uns auf die Räder, schlängelten uns durch den Morgenverkehr Macaus und steuerten der chinesischen Grenze zu. Von andern Reisenden wissen wir, dass die Einreise nach China oft mit mühsamen Wartereien und Kontrollen verbunden ist. Da wir zudem einen grossen Aufwand hatten betreiben müssen, um überhaupt an ein Chinavisum zu gelangen (von Almaty nach Hongkong fliegen!), wurde ich immer nervöser, je näher wir der Grenzkontrolle kamen. Würden wir mit dem Fahrrad eingelassen werden? Hatten wir auch nichts Verbotenes dabei? Würden wir die Grenzpolizei überhaupt verstehen können? Ich reihte mich vor der Passkontrolle in die Warteschlange ein, schob mein Fahrrad kribbelig vor mir her, wies den Pass vor und wurde kurz hinter Paul wortlos durchgelassen. Schon waren wir in China. So einfach kann’s gehen!

Unsere ersten paar Tage in China verbrachten wir hauptsächlich damit, dem Smog und Verkehr der Umgebung Guangzhous via Jiangmen, Zhaoqing und Wuzhou zu entkommen. Von Tag zu Tag hatten wir gegen weniger Verkehr zu kämpfen und die Route führte uns durch immer grünere Gegenden. Hätten wir China früher schon mal bereist, wären uns diese ersten paar Tage wohl etwas langweilig vorgekommen: Die Gegend hat weder architektonisch noch landschaftlich viel zu bieten. Um uns herum geschah jedoch so viel Neues, dass wir fasziniert durch die Welt reisten und uns abends mit tausenden von neuen Eindrücken und ohne einen Hauch von Langeweile schlafen legten. Die Mahlzeiten etwa sind jeden Tag von Neuem ein Erlebnis: Manchmal zeigen wir beim Bestellen auf die Teller unserer Tischnachbarn, manchmal auf die Zutaten, die wir gerne gebraten hätten und manchmal setzten wir uns einfach hin und lassen uns überraschen. Mit Ausnahme eines einzigen Mittagessens – da wurden uns kleine, haarige Krebse serviert –  ist jede einzelne Mahlzeit die reinste Gaumenfreude. Ganz besonders schätzen wir die vielen frischen Früchte sowie die Reisnudeln mit etwas Fleisch und Gemüse, die uns mittags jeweils für die restlichen Kilometer stärken und meist nicht mal einen Franken kosten.

Interessant sind natürlich auch die Märkte, die uns in ihrem bunten Treiben in den Bann ziehen, uns den Appetit jedoch ab und zu etwas vergehen lassen. An Esswaren ist alles Vor- und Unvorstellbare zu finden: Heuschrecken, saisonale Früchte in allen Formen und Farben, Hünchenkrauen, in sämtliche Organe zerteilte Tiere, Schlangen und Frösche, Gänse-, Schweine- oder einmal sogar Ziegenköpfe, Stein- und andere köstliche Pilze, verschiedene Teesorten, Schildkröten, bekanntes und unbekanntes Gemüse, Raupen – alles durcheinander.  Nicht nur hinter den Marktständen tauchen Überraschungen auf.  Vielmehr spielt sich auf diesen Märkten das ganze Leben ab und wir beobachten, wie alte Frauen Karten spielen, Verkäuferinnen in ihr Handy schreien, ältere Männer sich auf kleinen Holzhockern um einen Fernseher versammeln, Kinder einander hinterher jagen, Mütter ihre Wäsche in bunten Plastikeimern abseifen, während jung und alt gleich daneben geräuschvoll sätmlichen Rotz auf den Boden spuckt oder einen Teller Nudeln innert 10 Sekunden in sich hineinschlürft.

Starting grid for the scooter GP

Starting grid for the scooter GP

Xunjiang River, Wuzhou

Xunjiang River, Wuzhou

A friendly shop owner

A friendly shop owner

Fresh chicken feet

Fresh chicken feet

Pick your favourite bit

Pick your favourite bit

Goldfish for sale

Goldfish for sale

Bringing her wares to the market

Bringing her wares to the market

Mmmm, dried mushrooms

Mmmm, dried mushrooms

Auch öffentliche Plätze bieten beste Unterhaltung: Aus mehreren Lautsprechen ertönt unterschiedliche Musik – meist eine Überforderung für unsere Ohren.  Die Menschen – von jung bis alt, alle machen mit – lassen sich jedoch nicht beirren und tanzen gruppenweise zu ihrer Musik, während sie die übrigen Lautsprecher gekonnt ignorieren. Zu sehen sind Gymnastik-, Tanz-, und stets auch Tai Chigrüppchen. Wir schauen diesem fröhlich konzentrierten Treiben immer wieder gerne zu und verlassen solche Plätze meist mit einem Lächeln im Gesicht.

So spannend all das für uns ist, so scheint es, als wären wir in China plötzlich selbst zur Attraktion geworden: Auf den Fahrrädern erreichen wir immer wieder Städte, die kaum jemals von europäischen Touristen besucht werden. Jede zweite Person zückt daher ihre Handykamera, sobald sie uns sieht, kleine Kinder mustern uns mit ungläubigen Augen, Freundinnen machen einander auf uns aufmerksam und kichern verlegen und wer die Worte kennt, begrüsst uns mit einem schüchternen “hello” und zaubert ein breites Lächeln hervor, sobald wir die Begrüssung erwidern. Obwohl uns der ganze Rummel um uns gelegentlich zu viel wird, begegnen wir auch immer wieder Menschen, deren Freundlichkeit uns zutiefst berührt. In der Stadt Zhaoquing (20. Oktober) besipielsweise wurden wir abends vom 16-jährigen Thomas in einem eher noblen Supermarkt angesprochen. Da Thomas noch nie zuvor europäische Touristen gesehen hatte, wollte er uns zum Abendessen begleiten. Wir wollten uns nicht von einem 16-jährigen Schüler einladen lassen und meinten erst, wir hätten leider schon gegessen. Sichtlich enttäuscht zog Thomas zum nächsten Regal und liess uns mit einem schlechten Gewissen zurück. Wir überlegten kurz, ob sich Thomas denn von uns einladen lassen würde, wussten nach den vergangenen Monaten in Asien aber, dass er dies kaum zulassen würde. Da ihm ein gemeinsames Abendessen sehr wichtig zu sein schien, entschieden wir uns schliesslich, Thomas in ein günstiges Nudelrestaurant mitzunehmen. Wie erwartet, bezahlte er alle drei Gerichte ohne eine Widerrede zuzulassen. Stolz liess Thomas das Personal Fotos von uns machen, die er auch gleich via Weibo (chinesische Version von Facebook) veröffentlichte. So genüsslich Paul und ich unsere Nudeln verschlangen, so wenig gelang es Thomas, überhaupt einen Bissen runterzukriegen; Er sei zu nervös, meinte er. Ich bewundere den Mut eines 16-Järigen, auf zwei englischsprachige und doppelt so alte Touristen zuzugehen, sie in gebrochenem Englisch anzureden und gleich noch zum Essen auszuführen. Zu realisieren, wie wichtig diese Begegnung für Thomas war, rührte mich sehr und ich staune seither immer wieder über das immense Interesse, das uns in China entgegen gebracht wird.

Thomas ist ein Schuljunge aus der Mittelschicht. Seine Eltern haben im Leben viel erreicht: Thomas geniesst eine gute Ausbildung und die Familie kann sich Einkäufe in einem teuren Einkaufszentrum leisten. Thomas hat Träume (z.B. nach Italien reisen), die sich eines Tages wohl sogar verwirklichen werden. Mir ist aber auch aufgefallen, dass er sehr bedauert, in China weder Zugriff auf Facebook noch auf Wikipedia zu haben. Das Internet erweitert Horizone über die chinesische Grenze hinaus. Wächst da eine neue Generation aus der Mittelschicht heran, die Fragen stellt und sich mit der neu erworbenen Konsumfähigkeit allein nicht mehr zufrieden gibt? Die Zukunft ist auf jeden Fall spannend.

Auch wir können uns in China etwas mehr Luxus leisten: Hotelzimmer hier sind günstig (meist zwischen 8 bis 15 Franken), sauber und mit warmer Dusche ausgestattet. So haben wir Zelt und Daunenschlafsäcke von Almaty nach Australien geschickt und geniessen die tägliche Dusche, die bequemen Betten und die vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen geschenkte Zeit.

Spätestens am sechsten Reisetag (24. Oktober), als wir von Hetang nach Mengshan radelten, begann mir die Landschaft so richtig zu gefallen. Uns umgaben Reisfelder, dichte Wälder und die Strasse schlängelte sich meist dem Maijangfluss entlang. Noch schöner gestalteten sich die letzten paar Kilometer durch die Karstlandschaft vor Yangshuo, die wir am 25. Oktober zurücklegten. Die dicht bewaldeten Karstfelsen liessen uns immer wieder bewundernd von den Fahrrädern steigen, um Fotos und Videos zu machen. Je näher wir dem Städtchen Yangshuo kamen, desto mehr mussten wir uns jedoch auf die Strasse konzentrieren: Yangshuo ist ein Touristenmagnet und lässt sich am einfachsten per Fahrrad erkunden. Wie überall in China überwiegen auch in Yangshuo die chinesischen Touristengruppen, wobei Radfahren nicht zu den Stärken der jeweiligen TeilnehmerInnen gezählt werden kann. So wie die meisten unkontrolliert und mit wackeligem Lenker vom einen zum andern Strassenrand kurvten, schien uns, als sässen einige Touristen zum ersten Mal auf dem Fahrrad, was sie aber nicht davon abhalten liess, einander in jeder möglichen und unmöglichen Pose zu fotografieren und uns mit einem fröhlichen Lächeln zuzuwinken. Wie so oft (z. B. auch bei den Tanzübungen in den Parks) herrschte eine solch unternehmenslustige Atmosphäre, wie wir sie ausserhalb Chinas noch kaum erlebt haben und die auch uns immer wieder erheitert und motiviert.

Yangshuo ist hübsch, besteht jedoch ausschliesslich aus Hotels, Geschäften und Restaurants. Besonders an Wochenenden strömen die Massen von Geschäft zu Geschäft, so dass ich mich abends in einigen der Gassen ans Gurtenfestival, kurz vor einem Konzert, erinnert fühlte.

Synchronised group dancing

Synchronised group dancing

Nina getting her groove on

Nina getting her groove on

So sehr Yangshuo aus allen Nähten zu platzen scheint, so schnell entkamen wir den Massen und fanden uns nach nur wenigen Kilometern auf einsamen Feldwegen, umgeben von steilen Karstfelsen, wieder. Wir verbrachten drei Tage (25. bis 29. Oktober) in Yangshuo, genossen die Ruhe unseres luxuriösen Hotelzimmers, trauten uns hie und da ins Städtchen und damit in die Menschenmenge hinein und erkundeten auf unseren Fahrrädern die reizvolle Karstlandschaft.

Escaping the Smog to get to the Karst

The time has flown by since we left Hong Kong and headed towards China and it’s definitely time for some reflection on our first few weeks spent here.  No matter what impression China makes in your head, it takes but an instance for things to be totally turned on their head.  It seems that there are constantly a thousand colourful, screaming, chaotic puzzle pieces jumping around before my eyes, and there’s me trying my heart out to understand what exactly is going on.  The time spent on the bike brings all manner of reactions to our faces; smiling, frowning, head shaking, outright confusion, and most often of all uncontrollable laughter.  The only thing, of which I’m totally positive, is that the next surprise is waiting just around the corner.

As far as our research could tell us, cyclists apparently aren’t allowed to cross the land border from Hong Kong into China on their bikes.  Taking a fully loaded bike on the train (another possible option) also isn’t so easy, and with this in mind we made the decision to head to Macau with the ferry, with the plan to then cross the border from here into China.

Hard at work in rice fields

Hard at work in rice fields

Rice terraces and forests

Rice terraces and forests

A high-speed ferry whizzed us from Hong Kong to Macau in an hour, then we were ready to gamble, Macau being the Las Vegas of the East and all.  Surprisingly, gambling revenue has turned Macau into the world’s top casino market, now surpassing even Las Vegas.  Dirty biking clothes aren’t really conducive however to gaining access to snazzy, glittering casinos, so instead we spent our time wandering the UNESCO World Heritage Listed Old Town, the remains of over 400 years of Portuguese colonial rule, and eating the famous mouth-wateringly delicious Pastéis de nata (Portuguese egg tart pastries).  The whole city was swarming with tourists from Mainland Chinese, “all coming to spend the Chinese governments money”, as one local Macau resident put it.  The mixture of eastern and western buildings and religions makes for an eclectic mix throughout the picturesque old town.

With China patiently waiting for us, we packed our things together, snuck through the morning Macau peak hour and headed over the border (October 19th).  Other travellers have well documented that entry into China can be slow and frustrating, with huge queues, fastidious baggage controls, and mind-numbingly slow passport checks.  What we experienced couldn’t have been any more different.  After all of the hassle we had not being able to obtain a Chinese visa in Bishkek, having to fly to Hong Kong, the mere five minutes that it took to cross the border from Macau into China seemed to be some belated act of redemption.  We squeezed our loaded bikes through the barriers, smiled at the immigration officer, he smacked a stamp down on our passport, and we were in!!  China, time to show us your weird and wonderful ways.

The first few days in China were spent circumnavigating the smoggy polluted metropolis of Guangzhou and heading further northwest into the countryside through the Pearl River delta.  With each passing day, the traffic slowly subsided, and the landscape became greener and greener, and with it the grey tinge in the sky lessened.  Every evening we rolled into another small city (small by Chinese standards at least), with between 1-4 million people and found a cheap hotel for the night.  Having decided that we wouldn’t have many opportunities to camp in China (free land being at a premium and all), we sent our camping gear ahead of us to Australia from Kazakhstan.  As a result, we’re now at the mercy of the Chinese hotel industry.  Thankfully, there are some bumper deals to be had online (especially via ctrip.com), and as such we’ve been enjoying three and four star hotels for less than 120 Chinese Yuan (about $AUD20) per night, and naturally even less for no stars.

Karst landscape on the way to Yangshuo

Karst landscape on the way to Yangshuo

Food being a central part of our travels so far, China has been no exception.  The range of food is endless, every mealtime is a new experience, although the theatre that tends to take place before we’ve managed to order always offers amusement to all of the other guests present.  My rusty Mandarin Chinese (six years at high school, followed by a thirteen year break) offers minimal help, so hand signals and pointing at the dishes lying in front of other customers has served us well until now.  Despite often having no idea what to expect, the meals that we’ve been served, the odd exception withstanding, have been delicious; lots of noodles, rice of course, things stir-fried, steamed, boiled, grilled, every green leafy vegetable you can imagine, tongue-numbing spice, toe-curling sour, and meat, some identifiable, some less so.  The other highlight of our day being the cartloads of sweet tasty fruits lining the streets, screaming out to be devoured by two hungry cyclists.

When in China, another highlight are the street markets.  Not only for what gets sold there (more of that later), but to witness the daily interactions between people, going about their business, scratching out an living, meeting friends, sleeping, watching TV, raising children, spitting, doing their washing, playing mah-jong and cards, smoking, more spitting, screaming, and yelling into mobile phones, which of course everyone owns.  As for what is actually getting sold for consumption, that’s a whole other eye opener, grasshoppers, seasonal fruit in all forms and colours, chicken feet, whole pigs laid out inclusive all edible, und questionably edible organs, geese, duck and goat heads, porcini mushrooms, rows and rows of different teas, turtles, frogs, snakes, recognisable and unrecognisable vegetables, caterpillars, and anything else imaginable.  Sometimes it’s hard to know where to look, and to fear looking at one thing too long, knowing that something might be missed.  Hours of entertainment can be had, wandering through a market in China.  The only necessity sometimes, being a strong stomach.

Yulong River, Yangshuo

Yulong River, Yangshuo

Yulong River, Yangshuo

Yulong River, Yangshuo

Public spaces also offer endless entertainment.  They are used by groups of people as dancing halls, aerobics classrooms, Tai chi areas, warm-up spots and singing arenas.  Often, different groups arrange themselves next to each other at the same time, meters apart, different music blaring from each corner, each participating as a part of a larger group in their own form of movement.  Many a moment has been spent by us, lost in proceedings, watching the synchronised swinging of masses of arms and legs.  Without fail, we finally depart and head on our way with a smile firmly planted on our faces

Whilst it is true that we are constantly being entertained in China, there can be no doubt that we, without trying, also offer entertainment in return.  With our bikes we’ve reached towns, villages and cities relatively untouched by tourism and Western tourists.  Curious stares follow our every movement, camera phones fly out of pockets to snap our pics, children eyeball us with gaping mouths, the more courageous ask if they can have a photo taken with us, groups of schoolchildren stare as we ride by, accompanied by a shy call of “hello,” followed by an outbreak of nervous giggling.  Small children wandering bravely a few meters away from their parents in supermarket aisles, stop in their tracks, before dashing away in fear for their lives, when they turn the corner and almost bump into us.

Strolling through a western-style supermarket in Zhaoqing, we were approached by a 16 year-old Chinese high school student looking to practice his English.  After a short conversation he asked whether we’d like to go for dinner with him.  Not feeling comfortable knowing that a young student would try to pay for our dinner, we told him that we’d already eaten.  However, after noticing how disappointed he was as he walked away, and considering the nerve it took to ask in the first place, we quickly changed our minds and tracked him down again in the supermarket to accept his offer.  He then excitedly explained to us that we were the first non-Chinese people he’d ever met.

Fisherman and his fishing birds

Fisherman and his fishing birds

Bamboo boats on the way home

Bamboo boats on the way home

We finished up our shopping and headed off together to a noodle restaurant around the corner.  Despite our strong objections, as we’d expected following so many months travelling and meeting so many generous, hospitable people, he insisted on paying.  Nina and I enjoyed our noodles, and learnt more about Thomas and the life of a teenager in modern-day China.  Unfortunately for Thomas, he was so nervous, that he lost his appetite and hardly touched his noodles.  Instead, he proudly asked the waiter to take a photo of the three of us, which he promptly posted on Weibo (the Chinese Facebook), to share with his friends.  As the evening came to an end and Thomas had to go home (on the orders of his mother) we parted ways with many good memories.  Thomas proudly spoke of meeting his first foreign friends, and we told him that there would always be a spare bed waiting for him in Bern, if he ever made it that way after his studies (he has plans to study in Italy).  Nina and I were really impressed, that a young high school student would approach two foreigners, although he’d never spoken to a foreigner before, speak in English with them, and invite them for dinner.  It was quite touching for us, to know how special the evening was for Thomas, and we’re always amazed at the interest people show in us as we ride through China.

During the course of our sixth day in China (October 24th), the landscape slowly changed, and rice fields interspersed with thick forests surrounded us.  The following day (October 25th) karst topography appeared slowly in the form of pointed limestone cliffs and mountains covered with lush forest scattered across the otherwise flat terrain.  The impressive views resulted in constant photo stops to document the stunning scenery.  The further we went, the closer we came to Yangshuo.

Yangshuo is a tourist magnet, mainly due to the rock formations scatter along the Li River and the numerous cave systems hidden within these same rocks.  The closer we came to Yangshuo, the more we were required to pay attention to the streets.  Suddenly they were awash with tourists (mainly Chinese) on bikes, all exploring the region around Yangshuo.  Tandems, triples, quads, people riding a bicycle for what seemed like the first time, talking on their mobiles to tell friends that they were riding a bicycle for the first time, and so forth.  Probably some of the most dangerous riding we’d done in China so far.  After 700km straight, this final exertion getting safely into Yangshuo earned us a nice hotel for a few nights, and a couple of days to rest.

Yulong River, Yangshuo

Yulong River, Yangshuo

Yangshuo is a small compact town, which in the last 15 years has been slowly swallowed by mass tourism.  Amazing limestone cliffs and mountains spring up in the middle of the town, which more and more consists mainly of hotels, guesthouse, shops and restaurants.  The quaint older part of the town has been renovated to within an inch of its life, and threatens to explode over the weekend such is the influx of tourists.  The nicest thing about Yangshuo, is that once you escape the town itself, it doesn’t take long to become lost in small, quiet villages, find yourself surrounded by rice terraces and meander in peace along the Yulong River.  The three days spent in Yangshuo involved a little more riding around the karst formations, climbing Moon Hill (via a cheaper dirt track, courtesy of an elderly entrepreneurial local woman out to make a buck) for a view over the region, and enjoying a rest, always a necessity for the onward journey.

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