On and off the Tea Horse Road

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(English below)

Noch fröstelnd verliessen Rachel, Alex, Paul und ich am 20. November unser Hostel an der südlichen Mündung der Tiger-Sprung-Schlucht (Tiger Leaping Gorge) und radelten durch den morgendlichen Nebel dem Fluss Yangtze entlang.  Kurz vor Mittag wurden wir auf die neue, aber für Autos noch gesperrte Autobahn gelassen und genossen es, nebeneinander herfahren und plaudern zu können, ohne ständig auf herannahende Fahrzeuge achten zu müssen. Wir verliessen die Autobahn nach einer stärkenden Nudelsuppe und legten die restlichen 30 Kilometer auf der Hauptstrasse, der G214, zurück, wo uns das genaue Gegenteil erwartete: Stück um Stück ratterten hupende Lastwagen an uns vorbei und hüllten uns in dicke Abgas- und Staubwolken ein, während wir gleichzeitig ganzen Familien auf Motorrädern, Hunden, Kühen und Hühnern auf der mit Schlaglöchern übersäten Strasse auszuweichen versuchten. Kurz bevor es dunkel wurde, erreichten wir erschöpft das Städtchen Jianchuan, wo Alex uns ein Hotelzimmer organisierte und wir den Tag mit einem ausgiebigen Nachtessen, diesmal Reis mit Fisch, Blumenkohl, Tofu und Spinat – essen in China macht zu viert noch mehr Spass! – abschlossen.

Misty morning along the Yangtze

Misty morning along the Yangtze

A colourful local village

A colourful local village

Off to work

Off to work

Autumn colours

Autumn colours

Rachel and Alex entering Shaxi

Rachel and Alex entering Shaxi

Town square, Shaxi

Town square, Shaxi

Town square, Shaxi

Town square, Shaxi

Animal market, Shaxi

Animal market, Shaxi

Traditional dress, Shaxi

Traditional dress, Shaxi

Taking his ducks for a walk

Taking his ducks for a walk

Weekly market, Shaxi

Weekly market, Shaxi

Bright costumes

Bright costumes

Need some tools?

Need some tools?

Weekly market, Shaxi

Weekly market, Shaxi

Weekly market, Shaxi

Weekly market, Shaxi

Some people don't let anything put them off their food

Some people don’t let anything put them off their food

Weekly market, Shaxi

Weekly market, Shaxi

Mit Jianchuan liessen wir am 21. November auch die G214 hinter uns zurück, radelten auf kaum befahrenen Strassen durch bunte Herbstwälder und kleine Bauerndörfer und erreichten nach 34 Kilometern die Ortschaft Shaxi. Früher war das Städtchen eine wichtige Station auf der “Tea Horse” Handelsroute, einem Ausläufer der südlichen Seidenstrasse, auf welchem während hunderten von Jahren Tee aus Yunnan in den Norden (Tibet, nördliches China, Indien) und umgekehrt Pferde und Salz aus dem Norden nach Yunnan transportiert wurden.

Das Zentrum Shaxis bildet der ehemalige Marktplatz, umgeben vom buddhistischen Xingjiao Tempel sowie von traditionellen, mit Schnitzereien und bunten Mustern verzierten Holzhäusern. Zwar sind Pferdeställe durch für Touristen eingerichtete Cafés und Restaurants abgelöst worden. Nach wie vor lässt der Platz aber das Treiben der Händler und Pferde vor hunderten vor Jahren erahnen.

Jeden Freitag wird in Shaxi ein grosser Markt, den Menschen aus sämtlichen umliegenden Dörfern besuchen, abgehalten und so entschlossen wir uns, einen weiteren Tag (22. November) in Shaxi zu verbringen – einmal mehr bewunderten wir Menschen in bunten Trachten, Waren in allen Formen und Farben und testeten unsere Bäuche mit dem vielen Essen, das die Marktverkäuferinnen brutzelten, hackten oder rührten: Mit einer dicken Schimmelschicht bewachsener Tofu, der nach einem sehr starken Käse, wenn nicht nach einem ganzen Kuhstall riecht, Holzzweige, pinke Würstchen, Honigsirup mit Joghurtstückchen, mit Fleisch, Pflaumen und Erdnüssen gefüllte Dampfbrötchen und Kuchen. Das meiste schmeckte gut, den Schimmeltofu muss ich nicht unbedingt noch mal essen!

Wie immer auf solchen Märkten gibt es nichts, was es nicht gibt. Etwas schockiert war ich, als ich auf einem Marktstand zum ersten Mal frisch gezogene Zähne ausgebreitet sah, die der Verkäufer eilig zu verstecken versuchte, als ich sie fotografieren wollte. Wie er wohl zu den Zähnen gekommen ist? In einer andern Ecke liess sich eine alte, sichtlich mittellose Frau, die ein kleines Baby in den Armen hielt, ihre langen Haare abschneiden, um sie gegen ein kleines Entgelt abzugeben. Ein eifriger Verkäufer demonstrierte vor einem wachsenden Publikum die Wirkung seiner Heilsalbe (Tigerbalsam) an einem Huhn, indem er dem Tier das Knie auskugelte, es wieder einrenkte und schliesslich den Tigerbalsam auf die wunde Stelle schmierte. Das Huhn spazierte davon, als hätte es nie Schmerzen gehabt, woraufhin sämtliche ZuschauerInnen überzeugt eine Tube Tigerbalsam kauften, sich im Gedränge zum nächsten Stand stossen liessen und der Verkäufer dem Huhn für ein neues Publikum das Knie auskugelte.

So sehr uns manches schockiert so gerne lassen wir uns gleichzeitig vom fröhlichen Treiben der Menschen in den Bann ziehen. Überall wird gelacht, gegessen, getratscht, angepriesen, gefeilscht und ausgetauscht. Die Marktbesuche sind ganz sicher eines der Highlights unserer Chinareise.

Gerüche, Geräusche, Farben und Formen hatten sämtliche unsere Sinne befriedigt, wenn nicht überfordert, so dass wir uns nach vier Stunden Markt erschöpft in den gemütlichen Innenhof unseres Hostels (Horse Pen 46) zurückzogen, dort einen ruhigen Nachmittag und später einen gemütlichen Abend mit andern Reisenden verbrachten.

Der Ruhetag in Shaxi hatte uns die zum Weiterreisen nötige Energie geschenkt – und die hatten wir auch nötig. Die Strecke führte uns am 23. November zwar durch eine idyllische Landschaft aus Reisfeldern, Gemüsegärten und Herbstwäldern, doch verschlechterte sich der Strassenzustand mit jedem Tritt und Höhenmeter, so dass wir schliesslich einen Pass auf einer Schotterstrasse überquerten und uns nach einer holprigen Abfahrt mit ständig angezogenen Bremsen der ganze Körper, von den Zehen bis Fingerspitzen, schmerzte. Eine köstliche Raviolisuppe (dumplings) sowie eine Büchse kalter Nescafé am frühen Nachmittag liessen die Strapazen vergessen und schenkten uns die nötige Energie für die letzten paar Kilometer des Tages. Im Städtchen Er’Yuan fanden wir – wie immer dank Alex’ Kommunikationskünsten – ein günstiges Hotel und genossen Hotpot (Feuertopf) zum Nachtessen. Der Feuertopf ist eine Art Fondue chinoise, wobei nicht nur Fleisch, sondern auch Gemüse, Tofu und Nudeln in den Topf geworfen werden. Rachel fand diesmal eine besondere Überraschung, als sie pötzlich einen ganzen Hühnerkopf aus dem Topf fischte!

Am 24. November legten wir erst 30 unspektakuläre Kilometer auf der Hauptstrasse zurück und radelten anschliessend durch kleine, lebendige Städtchen, entlang alter Tempel und Gemüsegärten dem östlichen Ufer des Sees Erhai (zu deutsch Ohr-See) entlang, wo wir den Dorfbewohnerinnen beim Fischen sowie chinesischen Touristen auf wackligen Fahrrädern zuschauten und uns in gemächlichen Tempo der Stadt Dali näherten.

Dali gehört mit seiner 3000 jährigen Geschichte und reichen Kultur zu den kulturhistorisch bedeutsamsten Städten Chinas. In der Altstadt sind nach wie vor Teile der alten Stadtmauer sowie die Eingangstore, bunt bemalt und mit feinen Holzschnitzereine verziert, erhalten. Den Charme einer alten Stadt hat Dali allerdings etwas verloren, die chinesischen Touristenmassen haben die Gassen erobert, so dass sich nun ein Souvenirladen an den nächsten reiht und Teile der Stadt so künstlich herausgeputzt sind, dass sie mehr an Disneyland als an eine alte Stadt erinnern. So unzufrieden waren wir allerdings nicht mit der touristischen Infrastruktur: Wir genossen Pizzas und guten Wein zum Nachtessen, entdeckten eine Bäckerei, die Käseplättli anbietet, faulenzten im Innenhof unseres Hostels, lernten andere Reisende kennen und verbrachten so zwei unspektakuläre, aber erholsame Tage in der Altstadt Dalis.

Am 26. November verabschiedeten wir uns von Rachel und Alex, die den südlichen Teil Yunnans per Bus bereisen wollten, die wir aber hoffentlich zu Weihnachten in Laos irgendwo wiedersehen werden. Wieder zu zweit kamen wir so schnell voran, dass wir nach einem kleinen Pass und 70 unspektakulären Kilometern das Städtchen Weishan schon kurz nach dem Mittag erreichten und uns – wieder auf uns selbst gestellt und damit mit Händen und Füssen – in ein Hotelzimmer einquartierten, um anschliessend die Gassen Weishans zu erkunden. Wie Shangri-la, Dali oder auch Shaxi besteht die Altstadt Weishans aus alten Holzhäusern sowie hübschen Gassen, doch hat der Massentourismus das Städtchen noch nicht erreicht, die allzu künstlichen Renovationen haben noch nicht stattgefunden und Weishan ist genauso, wie ich mir eine alte chinesische Stadt vorgestellt habe: Die Holzhäuser sind hübsch, aber sichtlich alt, teilweise renoviert, teilweise am Zerfallen, anstelle billiger Souvenirs werden getrocknete Chillis, Kräuter oder Antiquitäten angeboten, ältere Männer sitzen vor ihrem Hauseingang, während sie ihre Pfeife rauchen, das Kommen und Gehen beobachten und hie und da jemandem was zurufen, in einem dunklen Laden werden Nudeln getrocknet und immer wieder ermöglicht uns ein offener Türspalt den Blick in einen mit Pflanzen bewachsenen und gackernden Hühnern besetzten Innenhof. Noch scheint die Zeit in Weishan still zu stehen, doch haben wir in den vergangenen Wochen immer wieder erlebt, wie schönste Ecken Chinas vom einen Tag zum nächsten an chinesische Bedürfnisse angepasst und vom chinesischen Massentoursimus überrannt werden. Auch die Verwandlung Weishans in ein niedliches “Disneyland” bleibt wohl nur eine Frage der Zeit.

On and off the Tea Horse Road

Shaxi

Shaxi

Weekly market, Shaxi

Weekly market, Shaxi

No that not cotton wool for sale, it's matured (mouldy) tofu

No that not cotton wool for sale, it’s matured (mouldy) tofu

Town square, Shaxi

Town square, Shaxi

Leaving Shaxi

Leaving Shaxi

On the road to nowhere...

On the road to nowhere…

Chicken heads for dinner

Chicken heads for dinner

Another chilly start to the day (November 20th) saw the four of us (Annina, Alex, Rachel and myself) turn out of Tiger Leaping Gorge and continue southwards along the still foggy Yangtze River.  Around mid morning we could hardly believe our luck, when we stumbled upon an almost complete, though still devoid of traffic, motorway.  For the next 30km we enjoyed perfectly new, smooth asphalt and next to no traffic, except for the odd passing construction vehicle, allowing us to ride, at times, four abreast.  A lunch break of noodles put some energy back into our legs, but then came the realisation that the unfinished motorway was now blocked, and we’d have to resort to the dreaded G214.  This meant that our afternoon involved mouthfuls of pollution of all kinds, smog, dust and exhaust fumes and trying to avoid being mown down, whether from overloaded trucks, careering buses, speeding scooters and motorbikes or distracted roadside cows, dogs, chickens and pigs.  With evening approaching and all motorists seemingly more than ever in a hurry to arrive at their destination, we were relieved to roll into Jianchuan just before dusk.  With the help of Alex’s Chinese skills, an appropriate foreigner friendly hotel was quickly found, before four hungry cyclists set about devouring another delicious Chinese dinner.

We said goodbye to the dreaded G214 after an hour of thankfully quiet morning traffic and headed over the hills towards Shaxi (November 21st).  The quiet road took us through small farming villages, past forests in all their autumn glory and after a few climbs and 34km we arrived in the Tea Horse Road town of Shaxi.

The Ancient Tea Horse Road was a network of mule caravan paths winding through Southwest China.  Also sometimes referred to as the Southern Silk Road, it was a trade route between Yunnan Province, one of the first tea-producing areas, to Bengal and India via Burma, and other parts of China.  Through this trade network, it is believed that tea first spread from its origns in Pu’er in Yunnan across China and Asia.  The route earned the name Tea Horse Road due to the common trade of Tibetan ponies for Chinese tea.

The town of Shaxi lies upon the Ancient Tea Horse Road.  It began as a trading point for tea and horses over 1400 years ago during the Tang dynasty, and its prosperity reached a high during the Ming and Qing Dynasties (1368-1912).  It is the most intact caravan town along this route and, unlike other previous attempts scattered elsewhere throughout China, the restorations and renovations carried out in Shaxi are impressively tasteful and actually add to its charm.  The old market square is ringed with beautiful wooden houses, many former horse stalls, now converted into cafes, restaurants or even guestrooms.  The Buddhist Xiaojiao Temple also adorns the main square, shaded by a beautiful old gnarled tree.

Whilst nowadays just a sleepy little town, Shaxi really comes alive every Friday, when it hosts its weekly market.  Villagers come from far and wide, buying and selling, eating and drinking, gossiping and laughing.  The large number of surrounding minority villages means that Shaxi becomes a rainbow of colour, filled with numerous costumes and traditional dress.

We were lucky enough to be in Shaxi on a Friday (November 22nd), and as such were witness to this techno colour experience.  Wandering the streets was like an assault on the senses, so many colours, so many smells, and so much noise.  We arrived with empty stomachs, and then waddled home at the end of the day, having tried and sampled everything that looked in some way, shape or form, palatable.  The matured (read: excessively mouldy) tofu, however, with about two inches of spores coating it didn’t manage to find its way into my mouth.

Temple, Lake Erhai

Temple, Lake Erhai

Collecting the catch, Lake Erhai

Collecting the catch, Lake Erhai

Lake Erhai

Lake Erhai

Dali

Dali

Town gate, Dali

Town gate, Dali

Town gate, Dali

Town gate, Dali

Like any Chinese market, there was nothing, that couldn’t be found somewhere.  Teeth and dentures were proudly displayed on roadside tables, the dentist (not sure of his exact qualifications to be honest) eagerly waiting for his next customer with a fresh teeth mould at the ready.  Poor women sitting patiently, in desperate need for money, as their hair was shaved off, ready to be turned into a new wig, for someone with too much money.  And then there was the dodgy potion salesman extolling the virtues of his “magic” liquids and creams.  An enthralled public crowded around, watching as he dislocated a chicken’s legs, rubbed some cream onto them, then stood amazed as the chicken run about (naturally fearing for its life) again just a minute or two later.  A few snakes in a box rounded out his “performance” and soon the people were queuing ten deep waiting to make a purchase.  A quick whiff of these “elixirs” suggested that it was probably just Tiger Balm and alcohol.

A “day off” at the market in Shaxi had us feeling refreshed and we set off (November 23rd) feeling fit and strong.  After 5km the asphalt disappeared and the climbing began.  The dusty, bumpy road slowed us substantially, but the views across the valley were stunning, and with crystal clear blue skies, it was a pleasure to be riding.  By the time we reached the pass, the 750m climb meant only one thing, 750m of descent.  Unfortunately, the road deteriorated somewhat more, and we were almost slower going down as we’d been going up.  After over 30km of dust and rocks, we hit asphalt again and, like seemingly everywhere in China, turned the corner and found a restaurant waiting for us with lunch.  A steaming bowlful of dumplings put everything right with the world and we reached our destination for the night, Eryuan, late in the afternoon.  We decided that a hotpot was in order, so set off in search of an appropriate restaurant.  Again, Alex had us quickly on the right track, and we were soon sitting around a simmering pot of chicken, all trying to avoid the head that kept bobbing menacingly to the surface at irregular intervals.

Another early start (November 24th) had us sitting on the shore of Lake Erhai for our morning-tea break.  We took the next 40km fairly leisurely, weaving our way along the edge of the lake past old temples and through charming small fishing villages and immaculately terraced fields.  The closer we came to Dali, the more we had to be careful to avoid the other danger on the roads, Chinese tourists wobbling along on bicycles.

With references in literature dating back more than 3000 years, Dali is one of the most culturally and historically important cities in China.  It is the ancient capital of the Bai kingdom, Nanzhao, which flourished during the 8th and 9th centuries, and also the Kingdom of Dali (937-1253).  Around this time, Dali counted as one of the thirteen largest cities of the world.  As capital of the Dali Bai Autonomous Prefecture, the Bai people form its majority, around two thirds.

The old town is still ringed in parts by an impressive stone wall, whereby entry is gained to the centre via numerous stunning, towering gates, richly adorned in ornate carvings and vibrant colours.  The main thoroughfares through the town have become victims of the usual Chinese renovations (replacement would probably be a more appropriate word) and the alleys are a constant stream of packaged tourists and souvenir shops.  The Dali of yesteryear, famous for its laid back charm, is somewhat lacking, but the stunning city gates, endless quiet alleys away from the hustle and bustle, and views from the city walls across Lake Erhai and to the surrounding mountains make it a pleasant place to visit.  Of course, one positive of the tourist masses (also Western) was the tourist infrastructure on offer.  Proper European bakeries, delicious pizzas, authentic cheese platters and wine meant that we spent a lot of time here eating and relaxing.

Gong Chen Lou City Gate, Weishan

Gong Chen Lou City Gate, Weishan

Weishan

Weishan

Old town, Weishan

Old town, Weishan

With different onward paths laid out before us, we said our goodbyes and good lucks to Alex and Rachel, our trusty English travelling companions for the best part of the last two weeks, and continued further south (November 26th) as a group of two again.  One 500m pass, a longer descent and 70km later we arrived early-afternoon in Weishan.  With the best Chinese that we could muster (Alex no longer being present to act as our official translator) a charming hotel was found and we set off to look around the town.

Weishan was also an important and wealthy trading town during the powerful Nanzhao Kingdom.  Following the kingdom’s downfall, Weishan lost its importance, and only came into the spotlight again during the Ming Dynasty (1368-1644), when it became an important military outpost.  Built during the Ming Dynasty, the imposing Gong Chen Lou City Gate (1390), which served as the eastern entrance to the city, serves as the town’s main landmark.

The local people are mainly members of the Yi and Hui ethnic minorities, and life within the old town seems as if it hasn’t changed much over the last hundred years.  Old wooden buildings, some crumbling, some tastefully restored, line the narrow cobbled alleyways.  Although architecturally similar to Dali, or Lijiang, or Shangri-La with its wooden buildings, the tourist masses haven’t yet arrived in Weishan, and as such, an outward charm remains.  Instead of souvenir shops all selling the same cheap junk, people still live here, going about their daily lives, selling dried chillies and herbs, rusty antiques, hanging out homemade noodles to dry along the street, the elderly sitting hour upon hour at their front door, observing the comings and going of the street, gossiping to their neighbour perched opposite.  Weishan is an old Chinese town, how I imagined old Chinese towns to be, probably how Dali, or Lijiang still were ten or twenty or more years ago.  It remains to be seen how quickly things here will change (the possibility of change occurring at a speed in China like no where else possible), but we were fortunate enough to wander the streets, enjoying proceedings almost for us alone.

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