Winter in Österreich (Austria)

Evening landscapes heading into Bludenz

Evening landscapes heading into Bludenz

The green light to go go go...

The green light to go go go…

The bike lane is wider than the car lanes (which is not always the case)

The bike lane is wider than the car lanes (which is not always the case)

Nina dreaming of skiing on the way up to the Arlberg Pass

Nina dreaming of skiing on the way up to the Arlberg Pass

5 hrs later, finally at the top of the Arlberg Pass (1800m)

5 hrs later, finally at the top of the Arlberg Pass (1800m)

Time to enjoy the scenery after the Arlberg Pass

Time to enjoy the scenery after the Arlberg Pass

The first (and last) flat tyre

The first (and last) flat tyre

Because every good bike path needs a crucified Jesus

Because every good bike path needs a crucified Jesus

Fashion when it's sub zero

Fashion when it’s sub zero

Innsbruck Old Town

Innsbruck Old Town

Emil's champion breakfast - energy winner!!

Emil’s champion breakfast – energy winner!!

A selfie in front of the famous golden roof in Innsbruck

A selfie in front of the famous golden roof in Innsbruck

Innsbruck Old Town

Innsbruck Old Town

Along the River Inn

Along the River Inn

The Austrian lunch of champions - Goulash and Wienerschnitzel

The Austrian lunch of champions – Goulash and Wienerschnitzel

One of the hundreds of castles on the River Inn

One of the hundreds of castles on the River Inn

River Inn

River Inn

Snowy trails through Austria

Snowy trails through Austria

A town along the River Inn

A town along the River Inn

Sunset near Mariastein

Sunset near Mariastein

Midnight bike ride near Mariastein

Midnight bike ride near Mariastein

All the single ladies - is this what Beyonce was singing about?

All the single ladies – is this what Beyonce was singing about?

What size skis do your bike take?

What size skis do your bike take?

Guten Morgen Deutschland

Guten Morgen Deutschland

Welcome to Bavaria

Welcome to Bavaria

Winter wonderland along the German Alpine Road (Deutsche Alpenstrasse)

Winter wonderland along the German Alpine Road (Deutsche Alpenstrasse)

Tanks are obviously faster than us

Tanks are obviously faster than us

And back into Austria...

And back into Austria…

(English down below)

Photo gallery

Nach einem regnerischen Vormittag im Rheintal (11. März) empfing uns Österreich mit viel Sonnenschein und in friedlicher Abendstimmung. Von Feldkirch aus radelten wir dem Fluss Alfenz und blauen Bergseen Richtung Berge entlang.  Zur Feier meines Geburtstages übernachteten wir in einem Hotel in Bludenz und liessen uns schon um 21.00 Uhr erschöpft in die bequemen Betten fallen. Vielen Dank für die lieben Geburtstags-SMS und Mails!

Am folgenden Tag (12. März) stärkten wir uns erstmal mit einem ausgiebigen Frühsück für die zu bewältigenden 1200 Höhenmeter. Mit dem Wetter hatten wir grosses Glück, da der vorhergesagte Schnee noch nicht fiel und uns stattdessen die winterliche Sonne etwas zu wärmen vermochte. Die nächsten 5 Stunden gings stetig aufwärts und je höher wir stiegen, desto mehr Ski- und Snowboardfahrende trafen wir an. Gegen Ende des Aufstiegs befanden wir uns mitten im Arlberger-Skigebiet. Nur zu gern hätte ich mich in einen der Sessellifte gesetzt, statt mit all meinem Gepäck die Passstrasse hochzustrampeln. Die letzten 400 Höhenmeter gestalteten sich aufgrund einem 1 Kilometer langen, luftverschmutzen Tunnel, durch den wir die Fahrräder auf dem Notfallstreifen hochstossen mussten, und aufgrund der steilen Strassen äusserst streng, so dass wir den Arlbergpass auf 1800 Höhenmeter völlig erschöpft erreichten. Wir waren froh, dass es fortan nur noch runterging, was denn auch grossen Spass machte und die vorgängigen Strapazen in Vergessenheit geraten liess. In Zams fanden wir eine kleine Pension, wo wir einfach nur noch schlafen und unsere müden Beine ausruhen konnten.

Der 13. März war der sechste und letzte Velotag, bevor wir bei meiner Freundin Seri und bei Emil in Innsbruck eine Pause einlegen würden. Im Vergleich zum Vortag schien die Strecke ohne allzugrosse Anstrengungen machbar. Ein kühler Gegenwind und unsere müden Beide liessen uns jedoch nur langsam vorwärtskommen. Hinzu kam, dass wir einander in einem Städtchen aus den Augen verloren, meine Handybatterie leer war und sich unsere Wege (wir hatten unterschiedliche Routen gewählt) erst nach etwa einer Stunde wieder kreuzten. Zum Glück waren wir beide weitergeradelt ohne dass jemand zu lange auf den andern gewartet oder einen Sturz gehabt hätte! Das mulmige Gefühl hielt noch etwas an und wir waren froh, nach drei weiteren Radelstunden in Innsbruck anzukommen. Nach einem herrlichen Znacht mit Seri und Emil schliefen wir – erschöpft, wie jeden Abend – ein.

In Innsbruck (14. März) schneite es und wir genossen umso mehr das Nichtstun, schauten uns die paar Sehenswürdigkeiten im Städtchen an und feierten das Wiedersehen mit Seri und Emil bei gutem Essen und Wein. Vielen Dank euch beiden!

Nach sechs anstrengenden Velotagen war eine solche Velopause dringend nötig gewesen und so fühlten wir uns am nächsten Tag (15. März) so richtig erholt und freuten uns auf die Weiterreise. Es war ein bitterkalter Tag (höchstens minus 2°!) mit erneut starkem Gegenwind, doch die Aussicht auf die schneebedeckten Wälder, Schlösser und Burgen machte das Frösteln durchaus ertragbar. Im malerischen Städtchen Schwaz stärkten wir uns – wie es sich in Österreich gehört – mit Gulasch und Wienerschnitzel und radelten dann weiter dem Inn Richtung Wörgl entlang. Wir hatten am Vortag im Internet eine billige Unterkunft in Mariastein gebucht. Nur war uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst gewesen, dass es zwischen Wörgl und Mariastein noch etwa 200 Höhenmeter zu bewältigen gab. So strampelten wir zum Schluss des Tages den Berg hoch und immer mehr in den Winter hinein. Teils mussten wir gar vom Fahrrad steigen und es über die schneebedeckten Waldwege stossen. Immer mehr wich die Erschöpfung jedoch einem überwältigenden Glücksgefühl, durch dies unberührte Märchenlandschaft reisen zu können, die im Abendlicht noch eindrücklicher wirkte. Eine grosse Pizza und ein warmes Bett rundeten diesen traumhaft schönen Tag ab.

Nächstentags (16. März) frühstückten wir unter lauter Gästen, die bereits in ihrer Wintermontur steckten und sich für ein Tag auf den Skis stärkten. Einmal mehr wollten wir mit unseren Fahrrädern nicht so ganz in die winterliche Landschaft passen. Es folgte ein weiterer eisig kalter Tag über eine Strecke, die uns bei Minusgraden zahlreiche Höhenmeter bezwingen liess und uns an einer idyllischen Landschaft mit schneebedeckten Tannenwäldern, Feldern, Skipisten und Bergseen vorbei und von den tiroler (Österreich) in die bayerischen (D) Alpen nach Rupholdingen führte. Da es nachts immer noch zwischen minus 10° bis 15° wird, übernachteten wir erneut in einer kleinen Pension, wo wir uns mit einer Dusche wärmten und wie immer früh einschliefen.

Die Tage beginnen sich zu ähneln: Noch immer herrschen winterliche Temperaturen, noch immer radeln wir durch atemberaubend schöne Berglandschaften und noch immer überkommt mich mehrmals täglich ein Gefühl des Glücks, all das zu erleben und mit Paul teilen zu können. Wir radelten am 17. März von Rupholdingen aus wieder zurück nach Österreich und erreichten gegen Mittag Salzburg, wo wir eine lange Mittagspause einlegten… weitere Blogs folgen.

Winter in Austria

Now in Voralberg (a state of Austria) after leaving the Canton of St Gallen and Confederation of Switzerland, we started on our way towards tomorrow’s challenge, crossing the Arlberg Pass.  We celebrated Annina’s birthday in a hotel (birthday treat) in Bludenz and enjoyed getting to fall exhaustedly into bed at 9pm.

10 hours sleep later and a hearty buffet breakfast would hopefully give us the strength to ride up the next 40km and 1200m altitude to the top of the Arlberg Pass.  Tuesday (12th March) surprisingly greeted us with sun and warmth (relative to March of course) and we set off feeling reasonably fit.  Progress was fairly constant (constantly slow that is), but we kept moving forwards.  Since there was still quite a lot of snow lying about, the bike path wasn’t really open in some sections, so that meant having to shove fully loaded bikes 1km along the emergency footpath up through a pollution-filled Austrian tunnel – delightful!!  Thankfully the forecasted snow was polite enough to be delayed, and instead of minus temperatures and snow, we only had to contend with minus temperatures.

Despite the cold, the constant upward drive kept us fairly warm and after about 5 hours we were met at the top of the Arlberg Pass by skiers, snowboarders and freshly falling snow.  What ensued was a fairly nervy descent over slippery icy streets until thankfully the snow stopped again and the road dried up and we were just able to enjoy travelling more than 6kph.  At various stages along the ascent, any offer to swap my bike for skis with any of the numerous skiers whizzing past down the ski-piste more or less next to the road would have been happily accepted, but having made it up and over, it’s an experience will definitely motivate us at some other time along our journey.  A quick afternoon coffee break in St Anton helped warm our bones and the following 30 odd km down into Zams seemed to fly by in comparison to those from the morning.  Sleep was what we then desired most, and sleep is all we did for the whole night.

With a little anticipation on Wednesday (13th March) the bikes were again mounted and we headed off towards Innsbruck, where we could look forward to two things – visiting Seri and Emil (Seri being Nina’s oldest friend from Wichtrach) and secondly getting a rest from bike riding.  We spent the whole day either on the left or the right side of the River Inn, however we were wrong in assuming that riding along a river would mean gentle downhill roads, after we spent the first 2 hours of the days constantly going up and back down (just us not the river of course).  As usual Nina continued on riding as I set about photo shooting another tree or mountain or valley or something of the sort and it was only after seeing no trace of Nina for about an hour that we finally caught up to each other again.  Turns out we’d taken a few different turns, Nina tends not to charge her phone battery too well, and I quickly become preoccupied with getting that perfect shot.  All in all, a few nerves shot, but no serious harm done, and we were back underway as a peloton.

When the valley finally flattened out we were met by a hefty headwind that made the last 40km push with our energy sapped legs into Innsbruck extremely hard going.  Some Swiss precision directions from Seri via SMS meant that we arrived at Seri and Emil’s with faces full of a combination of exhaustion and ecstasy, and what followed was a wonderful dinner of Garlic Chicken a la Emil and Mashed Spuds a la Seri in combination with good wine and company.

Thursday (14th March) entailed menial tasks (washing, sleeping, drinking coffee, blog writing etc) followed by a wander around Innsbruck.  A cold front overnight brought with it a layer of snow and sub-zero temperatures, so our tour of Innsbruck was kept relatively brief.

Emil got to work early in the kitchen on Friday (15th March) morning preparing an energy-filled power breakfast, and after saying goodbye and thank you to our wonderful hosts, we hit the bike path in an easterly direction.  A day of rest following 6 days (sounds almost biblical) of bike riding meant we had some power back in the legs, and we thoroughly looked forward to the thought of riding again.  Although it was bitter cold (max. -2°), we rugged up and enjoyed the sun (which again definitely wasn’t forecast) and beautiful scenery filled with snow covered mountains, forests and castles.  Wiener Schnitzel and Goulash were sampled for lunch in the delightful town of Schwaz, and then it was back to following the gentle meanderings of the River Inn.

Towards evening we started getting closer to our pre-booked Pension in Mariastein, which we’d organized from Innsbruck.  Unbeknown to us, Mariastein was situated upon a hill about 200m above the valley floor.  We set off across a bridge over the River Inn, and then began to climb and climb and climb and ride deeper and deeper into the forest, all under the darkening sky.  The further we went, the more the temperature dropped, and the more it seemed like we’d entered into a fairytale.  The dirt tracks and pine trees were covered thickly with powdered snow, and at some stage I expected Hansel and Gretel to cross our paths.  When it seemed that we couldn’t get any more lost, our Pension appeared, and we were glad to get in from the cold (which by now was pushing -10°, certainly not optimal bike weather)

Another bitingly cold but strikingly sunny morning greeted us on Saturday (16th March).   At breakfast tourists frantically getting themselves ready for a day of skiing surrounded us, and the whole morning on the bikes we passed one packed cross country ski track after another – again we seemed to be the ones apparently not acclimatising ourselves appropriately to the season at hand.  Once again we rode through incredibly beautiful snow wonderlands filled with ski pistes, mountain lakes, pine forests and quaint villages, passed from Tirol (Austria) into the Bayern Alps (Germany) and then travelled along the German Alpine Road before ending in Ruhpolding, where we enjoyed a warm shower and an early night in bed.

Sometimes it seems that each day starts and ends like the other – with heavy and tired legs.  But then in the time in between we get to enjoy the freedom to be outside the whole day in nature, take in breathtaking winter landscapes, and every day we are thankful that we get to share all of these wonderful experiences with each other.  Ours bikes will now carry us towards lunch and Salzburg.

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