Struggling through the Uzbek deserts

(English below)

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Es fällt uns nicht leicht, die gegensätzlichen Eindrücke und Begegnungen Usbekistans einzuordnen und uns eine Meinung über Land und Leute zu bilden. Klar ist, dass die vergangenen Wochen zwar nicht in sportlicher, sonst aber in jederlei Hinsicht die grösste Herausforderung unserer bisherigen Reise waren: Fieber, Bauchschmerzen, Temparaturen bis 45°, Fahrradpannen, Ausweichen auf Zug und Taxi, willkürliche Polizeikontrollen, unverständliche Touristenpreise sowie die auf 30 Tage begrenzte Aufenthaltserlaubnis zehrten bisweilen stark an Geduld und Nerven. Trotz der etwas getrübten Reisebegeisterung verzauberten uns prachtvollste Moscheen und Paläste wie wir sie noch nie zuvor gesehen hatten, geschäftige Basare sowie die fröhlichen und bunt gekleideten Menschen, die bei jedem Lächeln ihre Goldzähne aufblitzen liessen. Mehr als einmal schien uns, als wären wir mitten in einem orientalischen Märchen gelandet.

I'm rich, or maybe not.

I’m rich, or maybe not.

The famous Savitsky Musuem (which we only saw from the outside)

The famous Savitsky Musuem (which we only saw from the outside)

The sunflowers look like we feel

The sunflowers look like we feel

Maybe we can find employment in Uzbekistan after all

Maybe we can find employment in Uzbekistan after all

Fortress in the desert

Fortress in the desert

Von einem Märchenstaat kann jedoch kaum die Rede sein. Während die tausendjährige Geschichte dieser Gegend, insbesondere der Seidenstrasse, beeindruckt, zählt der noch junge Staat Usbekistan zu den repressivsten Regimen auf der ganzen Welt. Die Politik wird praktisch vollständig von Staatspräsident Islom Karimov bestimmt, Milizionäre dominieren das Strassenbild und Meinungsäusserungs- und Pressefreiheit existieren kaum. Hunderte von Journalisten und Oppositionellen stecken hinter Gittern, wobei Folter und Misshandlungen von Inhaftierten durch die Sicherheitskräfte an der Tagesordnung stehen. Im Jahr 2005 eröffneten Militär- und Polizeikräfte in der Stadt Andijon das Feuer auf mehrheitlich unbewaffnete Demonstranten, wodurch Hunderte von Kindern, Frauen und Männern ums Leben kamen. Niemand wurde dafür zur Rechenschaft gezogen und noch heute widersetzt sich der Präsident allen Forderungen nach unabhängigen Untersuchungen. Menschenrechtsgruppen und internationale Medien wurden damals des Landes verwiesen und werden noch heute nicht geduldet.

Wer per organisierte Tour der Seidenstrasse entlang, d.h. einzig durch die Städte Khiva, Bukhara und Samarkand, reist, spürt vom autoritären Regierungsstyl des Präsidenten wohl kaum etwas und kann sich voll und ganz dem “1001 Nacht Erlebnis” hingeben. Individualreisende wie wir bekommen die Polizeipräsenz aber deutlich zu spüren. Es wird einerseits verlangt, dass sich Touristen mindestens jede dritte Nacht auf einem Polizeiposten registrieren lassen. Ansonsten droht bei der Ausreise eine Busse von bis zu Fr. 2000.—. Wir haben gehört, dass einige Polizisten diese Regel gar noch restriktiver auslegen und einen Registrierungsschein für jede einzelne Nacht verlangen. Wie so oft sind die Informationen widersprüchlich und Kontrollen sowie Bussen willkürlich. Da die meisten Hotels die Registrierung übernehmen, verzichteten wir  – wenn möglich – aufs Zelten und reisten von Unterkunft zu Unterkunft. Andererseits werden auf den Hauptstrassen in regelmäßigen Abständen Kontrollpunkte aufgebaut. Immer wieder haben wir beobachtet, wie Vorbeifahrende einem Polizisten mehr oder weniger heimlich einen Bund Geldscheine in die Hand drückten, um den Kontrollpunkt ungestört passieren zu können. Wir wurden mehrmals zu genauen Kontrollen angehalten, Geld hat aber nie jemand von uns verlangt. Vielmehr schien es, als würden unsere Pässe und Vordertaschen aus reinster Neugier geprüft, von Hand zu Hand und nach gestilltem Interesse wieder zurück gereicht. Innerhalb der grösseren Städte, insbesondere in Tashkent, stehen meist alle zwei- bis fünfhundert Meter Milizionäre am Strassenrand und führen willkürliche Kontrollen, nicht selten gefolgt von einer Geldübergabe, durch. Usbekistan, ein Polizeistaat par excellence.

Uzbek bike helmet

Uzbek bike helmet

The new Uzbek craze – helmets

Sicherlich haben auch die eigenen Beschwerlichkeiten dazu beigetragen, unsere Reisebegeisterung in Usbekistan etwas zu trüben. Wir hatten aufgrund von Fieber und hartnäckigen Magenproblemen sowie der beschränkten Aufenthaltsdauer in Usbekistan den Zug von Aktau (Kazakhstan) nach Nukus (Usbekistan) nehmen müssen. Schon bei unserer Einreise am 25. Juli waren wir also geschwächt und es galt erstmal, wieder gesund zu werden. In Nukus, der ersten nach der langen Karakalpakwüste grösseren Ortschaft im Westen des Landes, quartierten wir uns deshalb für zwei Tage in ein für uns luxuriöses Hotel mit Klimaanlage ein. In der erdrückenden Hitze wirkt Nukus mit seinen Plattenbauten eher deprimierend, so dass die meisten Touristen diese Stadt auslassen. Sehenswert wäre sicherlich das Kunstmuesum mit Werken russischer Avantgarde-Künstler, die Opfer von Stalins politischen Repressionen waren und in Verbannung lebten. Aufgrund “technischer Probleme” war das Muesum leider geschlossen. Wir besuchten den Basar, staunten über die Farbenvielfalt, die Eleganz und Schönheit der Menschen und übten uns im Geldwechseln: Geldautomaten gibt es in Usbekistan einzig in Nobelhotels in den grossen Städten. Wir hatten daher von Anfang an genügend US Dollar dabei und wechselten diese jeweils auf dem Schwarzmarkt, wo die Wechselkurse 30% über dem offiziellen Kurs liegen, in die usbekische Währung “Sum”. Die Geldzählprozeduren sind aufwändig, da die grösste usbekische Banknote (1’000 Sum) ca. 40 Rappen entspricht. Jedesmal, wenn wir also 100 US Dollar wechseln, kehren wir mit Taschen voller Geldscheine zurück. Statt die Scheine zu zählen, haben wir angefangen, die Höhe der Geldbündel zu vergleichen! Die Polizei toleriert das Geschehen auf dem Schwarzmarkt – solange auch sie etwas vom Geld abbekommt.

Nebst dem täglichen Spaziergang durch den Basar verbrachten wir die Zeit in Nukus mehrheitlich in unserem klimatisierten Hotelzimmer. Langsam mochten wir wieder essen und spürten die fürs Radfahren nötige Energie zurück kehren. So verliessen wir Nukus am 27. Juli kurz nach Sonnenaufgang und radelten erst mal paar Stunden durch die Wüste. Mit einem starken Wind im Rücken und glücklich, nach einer zweiwöchigen Velopause endlich wieder in die Pedale treten zu können, kamen wir zügig voran und waren erstaunt, als die Gegend 40 Kilometer nach Nukus immer grüner und fruchtbarer wurde. Wir fuhren an Reis- und Baumwollfeldern vorbei, überall lächelten und winkten uns die Menschen zu und begleiteten uns für kleine Stücke auf ihren Fahrrädern. Teilweise hatte ich das Gefühl, bereits irgendwo in Südostasien gelandet zu sein. Kurz nach dem Mittag, als das Thermometer auf über 40 Grad stieg, hielten wir in einem kleinen Gartenrestaurant, wo wir Tee und eine Art Raviolisuppe aufgetischt erhielten. Der Kellner schüttelte etwas verständnislos den Kopf, als wir statt einer Flasche Vodka lieber eine Flasche Wasser bestellten. Sämtliche Männergrüppchen um uns – Frauen gab es keine – hatten nebst Bier und Suppe bereits paar leere Schnapsflaschen auf ihren Tischen stehen, plauderten über dies und das, kicherten über uns Touristen, nahmen dann und wann ein kleines Nickerchen und bestellten noch mehr Vodka, als sie wieder erwachten. Jedes Männergrüppchen reichte uns abwechslungsweise Melonenstücke, die wir vor aller Augen und deshalb übertrieben genüsslich verspeisten und voller Anerkennung lobten (“ooootschin charascho!”). Die beiden jungen Kellner hatten unsere Velohelme entdeckt, setzten diese auf ihre Köpfe, posierten voller Stolz vor ihrer Handykamera, veranstalteten dabei ein regelrechtes Fotoshooting und machten sich schliesslich – immer noch mit Helm auf dem Kopf – wieder ans Servieren. Gelegentlich setzten sie sich zu uns hin, wobei sie auf ihrem Handy ihre Lieblingsmusik abspielten und uns mit den üblichen Fragen (verheiratet? Kinder? Alter? Wieso keine Kinder? Etc.) bombardierten. Es sind genau solche Begegnungen, die das Reisen mit dem Fahrrad ausmachen: Wir sind so langsam unterwegs, dass wir viel Zeit an eigentlich unspektakulären Orten verbringen und es scheint, als würden wir gerade deshalb Land und Leute umso besser kennenlernen.

Ichon-Qala (Old town), Khiva

Ichon-Qala (Old town), Khiva

Sunset in Khiva

Sunset in Khiva

Khiva

Khiva

Khiva

Khiva

Als wir gegen Abend nach einem kurzen Nickerchen aufwachten und weiterradeln wollten, waren plötzlich unsere Fahrräder, die bis anhin von der ganzen Familie des Restaurantsbesitzers bewacht worden waren, verschwunden. Ich schaute mich um und sah gerade noch, wie einer der Kellner mit meinem beladenen Fahrrad wackelig hin- und herkurvte und um die Ecke des Gartens auf die Hauptstrasse hinaus verschwand. Die Kellner gehörten zur Familie des Restaurantbesitzers, so dass wir uns erst keine allzu grossen Sorgen machten: Nach einer kurzen Strolchenfahrt und etwas Angeberei im Dorf würden die beiden sicherlich bald wieder zurückkehren – hoffenlich mit intakten Fahrrädern. Wir warteten 5 Minuten, 10 und dann 20 Minuten, packten unsere Sachen zusammen und so langsam wurde uns doch etwas mulmig zumute: Was, wenn die beiden einen Unfall hatten? Was, wenn sie von der Polizei angehalten, durchsucht und auf die Antibiotika, die in Usbekistan nicht wirklich zugelassen sind, in unseren Taschen angesprochen wurden? Als die beiden nach knapp einer Stunde freudestrahlend und vom langen Radeln verschwitzt zurückkehrten, fiel uns ein Stein vom Herzen. Etwas ärgerlich war nur, dass es mittlerweile zu spät zum Aufbrechen war, da es schon bald dunkeln würde. Wir setzten uns also wieder ins Restaurant, woraufhin uns ein typisch usbekisches Fleischgericht, das nach altem Schaf schmeckte und vor allem aus Fett bestand, sowie noch mehr Melonenschnitze aufgetischt wurden. Wie immer waren wir die Attraktion des ganzen Restaurants, doch spürten wir die nach einer langen Pause zurückgelegten Kilometer so sehr in unseren Beinen, dass wir um 21.00 die Augen kaum noch offen halten konnten. Wir verkrochen uns in unser Zelt, das wir im Garten hatten aufstellen dürfen, und schliefen nach einem erfüllten Tag zufrieden ein.

Am nächsten Tag (28. Juli) brachen wir wie immer kurz nach Sonnenaufgang auf und erreichten die Stadt Khiva nach knapp vierstündiger Fahrt, noch bevor es so richig heiss wurde. Unsere Pension befand sich gleich gegenüber der historischen Altstadt, in welcher engste Gassen an ebenerdigen, aus Stroh und Lehm errichteten Häusern, Palästen, Moscheen, Koranschulen, zumeist mit bunten Kacheln geschmückt, vorbeiführen. Heute sind nur noch 20% der sich in der Altstadt befindenden Häuser bewohnt und so sind es vorwiegend Touristen sowie Souvenirverkäuferinnnen, welche die Altstadt zum Leben erwecken. Trotz des Muesumcharakters waren wir von den Bauten Khivas zutiefst beeindruckt. Noch nie zuvor hatten wir orientalische Architektur in solcher Pracht gesehen und so entschieden wir uns, die nächsten drei Tage in Khiva zu verbringen.

Ota-Darvoza (Father Gate), Khiva

Ota-Darvoza (Father Gate), Khiva

Maybe our next form of transport if the bike thing doesn't work out

Maybe our next form of transport if the bike thing doesn’t work out

Kalta Minor Minarett, Khiva

Kalta Minor Minarett, Khiva

Obwohl seit unseren letzten Fiebertagen kaum eine Woche vergangen war und wir usbekisches Essen nur mit grösster Vorsicht genossen hatten, packten Paul an unserem zweiten Tag in Khiva (29. Juli) erneut Schüttelfröste, gefolgt von stündlichen Toilettenbesuchen und Fieber. Auch mir hatte irgendwas den Magen verdorben, doch war ich schneller wieder erholt und bei Kräften. Paul verliess das Hotelzimmer bleich und erst wieder nach 2 ganzen Tagen in Bett und Bad, ohne in den vergangenen Tagen irgendwas gegessen zu haben.

Nachdem wir bis Kazakhstan sämtliche Strecken per Fahrrad oder Schiff zurückgelegt hatten, bereitete es uns Mühe, Stolz und Ehrgeiz zu überwinden und schon wieder eine Strecke per Bus, Zug oder Taxi zurück zu legen. Wir mussten uns jedoch eingestehen, dass uns die fürs Fahrradfahren nötige Energie fehlte es uns aufgrund der beschränkten Aufenthaltsdauer in Usbekistan nicht möglich war, vor der Weiterfahrt die vollständige Genesung abzuwarten. So verstauten wir Fahrräder und Gepäck in einem Taxi und liessen uns etwas desillusioniert durch die Wüste bis nach Bukhara, eine weitere Stadt der Seidenstrasse, chauffieren.

Uzbekistan

It has not been so easy to categorise the opposing impressions and interactions we’ve experienced thus far in Uzbekistan, and as such it’s difficult to build a clear opinion on the people and the country as a whole.  What, however became very clear to us, was that, although definitely not in a sporting sense, the last two weeks have been the most challenging of our trip so far: bone rattling fever, ongoing churning stomachs, unbearable road melting heat, bike breakdowns, the inherent hassle of having to travel by means other than bicycle, endless arbitrary police controls, unbelievable tourist prices, as well as the time pressure associated with our ticking 30-day visa, has meant that our reserves of patience and nerves have been well and truly stretched to their limits.

Despite the blow to our travel enthusiasm, we found ourselves being enchanted time and time again by wondorous mosques, medressas and palaces, the likes of which we’d never seen before, chaotic, energetic bazaars, and an endless stream of golden teeth-filled smiles and vividly coloured dresses.  More than once, we had to remind ourselves that we weren’t actually part of a fairytale; such was the surreality of the world transpiring around us.

Once you take a look however, at Uzbekistan the state, the fairytale seems much more distant.  Whilst more than a thousand years of Silk Road history spread across the country continues to inspire travellers from around the world, the situation for the people living within the borders of Uzbekistan is less inspiring.  The relatively young state of Uzbekistan counts itself as one of the most repressive regimes on the planet.  The political decision-making revolves around the whim of the President, Islom Karimov, almost every street corner is “guarded” by the military or police, whilst freedom of speech and freedom of the press are terms which never see the light of day.  Hundreds of journalists and government opponents currently sit behind bars, where they are the victims of terrible abuse and torture at the hands of the state’s security forces.  In 2005 Uzbek Interior Ministry and National Security Service troops opened fire on unarmed protesters in the city of Andijon, which resulted in the deaths of hundreds of children, women and men.  To date, nobody has been held accountable for this massacre, and the president continues to oppose all demands for an independent investigation.  Following the events in Andijon and the ensuing international condemnation, human rights groups and international media were expelled from the country and are still not welcome.  The effectiveness and independence of NGOs within the country must also be questioned, since the heavy regulation policy has led to the creation of paradoxically named GONGOs (Government-Organised Non-Governmental Organisations).

Khiva bazaar

Khiva bazaar

Khiva bazaar

Khiva bazaar

Ichon-Qala, Khiva

Ichon-Qala, Khiva

Hand carved columns in the mosque, Khiva

Hand carved columns in the mosque, Khiva

Medressa, Khiva

Medressa, Khiva

For those travelling along the Silk Road as part of a tour (eg. through the famous cities of Khiva, Bukhara and Samarkand), the authoritive style of the president is not so readily apparent and the 1001 night experience can be experienced in it’s entirety.  Independent travellers however, notice the intrusions of the state and the police presence daily.  The law requires, that tourists register their presence at least every three days at the appropriate police post.  Failure to comply can result in fines of up to US$2000, although in practice tourists find themselves at the whim of the responsible border guard, who may or may not interpret the law as he sees fit.  Since hotels are able to handle this time-consuming registration process, we’ve decided to avoid camping as much as we could, and instead hopped from guesthouse to guesthouse where possible, from west to east through Uzbekistan.

Checkpoints are to be found at frequent intervals (every 20-50km) along the main roads, and although as tourists we seem to be left fairly well alone, save for the curious glance in our passport to ascertain our names, nationalities, ages and other personal information, there have been numerous occasions where we’ve seen “fines” being slipped (not always very tactfully disguised) from drivers into the greasy palms of the on-duty officers checking the cars.  In the capital city of Tashkent, police officers and various forms of state security can be observed every two to five hundred meters carrying out indiscriminate traffic controls, which more often than not seemed to end with the conyenance of rolls of paper from the hand of the driver to the pocket of the police officer.  Uzbekistan – police state par excellence!!

It must also be said that our battles against fever and ongoing digestion problems might have been responsible for somewhat dampening our travel spirits.  Knowing that we had around 2000km of riding to cover within 30 days (a few days of which had already been spent enjoying the comfort of our guesthouse room, thankfully with private ensuite), as discussed in the last blog entry, we made the decision to take the train from Aktau in Kazakhstan to Nukus in Uzbekistan.

Suffering from ongoing illness we arrived via train in Uzbekistan and after another 600km of the Karakum desert (which considering our physical states we were happy to be observing from the coparative comfort of our train window) following the border crossing, we rolled into Nukus (25th July) and set about finding an air-conditioned hotel room to escape the scorching midday sun, and to continue our slow recovery.

Stifling Nukus, on the edge of the desert, filled with bone-dry dusty streets, Soviet-era apartments and not much else seemed a fairly depressing sort of place.  There seems only one reason to make the journey so far west, and that’s to visit the Savitsky Karakalpakstan Art Museum.  The story alone of how this reknown museum came to be is quite compelling.  During Soviet rule artists who stayed true to their vision were either executed, sent to mental hospitals or Gulags.  Igor Savitsky, a Russian archeologist and painter, found himself in the 1950s in the small town of Nukus.  Pretending to buy state-approved art, he sets about amassing a collection of 40,000 pieces of art created by artists forbidden by the Soviet state.  Though penniless, he procures the funds to pay for the art from the same authorities that are banning it.  The remoteness of Nukus ultimately allowed Savitsky and his collection to escape the watchful eyes of the KGB, and as such the amazing collection still exists today.

The next day (26th July) feeling a little healthier we excitedly headed around the corner to visit the Savitsky Musuem.  Upon reaching the entrance to find the doors locked and a small sign stating “Close due to technical problems”, we were even less impressed that we’d made the decision to get off the train in Nukus, rather than carrying on to the next place of interest, Khiva.  What followed was a quick trip to the bazaar to change some money on the black market.  The black market rate is currently around 30% more than the official rate, and as such is the only way to go when changing money.  ATMs do exist in a few bigger cities, however, when they do properly function, they sometimes don’t contain any money.

Khiva

Khiva

Khiva

Khiva

Time to attack a melon

Time to attack a melon

Walking into the bazaar it wasn’t long before we heard a chorus of “money”, “change money”, “US dollars” directed towards us.  A little bargaining followed, and then the real fun began – counting the notes.  On the black market US$1 equals around 2700 Som.  The highest Uzbek banknote being 1000 Som (US$0.40) means that US$100 turns into 270,000 Som (270 one thousand Som banknotes).  Naturally, counting our way through 270 banknotes isn’t something where we have much experience, so the whole process is rather time consuming.  Together with the fact that we are after all illegally changing money, all parties are fairly insistent that the transaction is finished a quickly as possible – you just better hope that you counted your money properly!!  The police keep watch over preceedings out of the corner of their eye, but knowing they’ll get their cut later, they don’t tend to interfere.

Since a look inside the museum didn’t eventuate, our only other objective was to recover enough so that we had the energy to get back to riding the following day.  Our apetites slowly returned, and we were glad to be able to finally retain some nutrients for the first time in days.

Just as the pink tinge from the sun peeked over the horizon we set off the next morning (27th July) eastwards towards Khiva, 170km away.  The first few hours of the day cut straight through desert landscapes, and a nice tailwind gave us some extra energy to counteract the previous two weeks totally devoid of riding.  About 50km outside of Nukus the landscape changed unexpectedly to green, and we rode past field after field of cotton plants and rice terraces.  We crossed huge irrigation canals every kilometer or so, obviously bringing fertility to the desert.  The streets were lined with smiling faces, all waving us on our way.  If someone had told me I was suddenly in SE Asia, I would have believed them.  Around lunchtime as the temperature had well and truly climbed above 40°, we pulled into a small garden restaurant to find some respite from the sun.  Tee was promptly served, followed by dumpling soup, which we’d ordered after seeing it being eaten by guests at another table.  There seemed to be some confusion when we politely declined the offer of a bottle of vodka, and instead set about slurping down bottle after bottle of chilled water.  The surrounding tables were filled with men polishing off at least their second, if not third bottle of vodka, so we probably struck them as a bit of an oddity to be only drinking water.  Everyone was very curious what exactly it was we were doing in their small village, and we were generously offered more deliciously sweet juicy melon than we could possibly have eaten.  Once the eating was complete it was perfectly acceptable to lie down alongside the knee high table and have an afternoon nap.

The two young waiters in the restaurant were somewhat enthralled by our bicycle helmets and spent the afternoon running about serving the other guests wearing them.  They took the liberty of taking a few joyrides on our bikes, posing for photos, and at one stage even disappearing for over half an hour to ride through their village showing off “their” new bikes.  To be honest, just as we began to worry whether they would ever come back, our two bikes rolled back around the corner and we were greeted by two joyous faces, profusely sweating but having immensely enjoyed their own short foray into cycle touring.

Tea time

Tea time

Our home for 2 days

Our home for 2 days

Unfortnately this short absence of our bikes meant it got quite late in the day, such that we didn’t have enough time to make the final 60km to Khiva before running out of daylight.  As such we also enjoyed dinner at the restaurant before enquiring about camping the night there on the grounds, which of course turned out to be no problem.  The 110km of riding from the morning began to take its toll, and soon after ticking over 9pm we were happily asleep in our tent, set up on a beautiful oriental carpet.

Another early start the next day (28th July) meant that we quickly made the 65km into Khiva before it got too hot.  Murphy’s law reared it’s ugly head about 2km from the guesthouse we were looking for, when I got a puncture which instanteously emptied my tire of air.  A quick tube repair couldn’t be avoided, so as a result our arrival was slightly delayed.  The guesthouse that had been recommended to us was located opposite the west gate of the walled old town, and we were treated to a beautiful view from it’s open upper balcony.

Towards midday the temperature climbed and kept climbing and we waited out the heat of the day trying in vain to catch some cooling breeze in the shade.  As evening approached, we headed into the old town to see the beauty of Khiva firsthand.  People sometimes complain that Khiva is a museum town, but what a museum it is.  For the first time, we appreciated the beauty, which conjures exotic tales of the Silk Road.  Although obviously heavily renovated and rebuilt, the array of beautiful buildings in such a small area is thoroughly spectacular.  The contrast of the strikingly blue-green tiles against the mud brown buildings, coupled with immense towers and imposing fascades, ornate mosaics covering wall after wall and mosques supported by painstakingly hand carved wooden columns all contribute to the beauty of the old town.

Packed and ready to go

Packed and ready to go

At least the bikes are still attached

At least the bikes are still attached

We’d made the decision to spend three nights in Khiva, so that we had enough to properly look around.  Unfortunately, on our second night there I again became ill (after only 4 days of relative good health) and so spent the following 48 hours confined to my bed.  Nina followed soon after, although luckily she seemed not to be hit quite so hard.  As a result, rather than enjoying the beauty of Khiva, we were once again incapacitated and had hope for a speedy recovery.

Three days later (1st August) and still lacking the energy required to ride the next 450km through the scorching desert to Bukhara, we made the decision to make the journey with a taxi.  Somewhat disillusioned, but knowing that riding would have been out of the question, we loaded the bikes onto the roof rack of the taxi, packed our luggage into the boot and set off on the bumpy sandy seven hour journey east.  Just as the last light left the day we made it to Bukhara and found another guesthouse where we again looked forward to exploring the old town over the coming days – hopefully this time fitter and healthier.

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